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Darmstadt Aktuell

Umweltdezernentin Akdeniz: ?Bewegung in der freien Natur ja – doch bitte respektvoll und achtsam“

(PSD) – Mittwoch, 29.04.2020

Rücksicht auf Tiere und seltene Pflanzen

? Wissenschaftsstadt Darmstadt/ Patrick Voos

Rücksichtsvoll und respektvoll mit der Natur umzugehen: Dazu ruft Umweltdezernentin Barbara Akdeniz auf. ?Das sch?ne Frühlingswetter und die Herausforderungen der Corona-Pandemie ver?ndern das Freizeitverhalten vieler Darmst?dterinnen und Darmst?dter. Feld, Wald und Wiese bieten Erholung und M?glichkeiten zur gesunden Bewegung. Und so halten sich viele Menschen in der freien Natur auf, weil die sonst beliebten Angebote in der Stadt nicht oder nur eingeschr?nkt nutzbar sind“, so Akdeniz. ?Viele dieser Erholungsorte sind zugleich Naturschutz- und/oder Landschaftsschutzgebiete, und es gilt, mit ihnen achtsam umzugehen.“

Wichtig ist hierbei, dass Wege nicht verlassen werden und gerade Hundehalterinnen und Hundehalter die Brut- und Setzzeit vom 01.03.-15.06. beachten und Hunde in dieser Zeit aus Rücksicht auf Wildtiere an der Leine führen; in Naturschutzgebieten gilt darüber hinaus ganzj?hrig eine generelle Leinenpflicht zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt.

?Die meisten Darmst?dterinnen und Darmst?dter gehen respektvoll und wertsch?tzend mit der Natur um und halten sich an die geltenden Regelungen und Empfehlungen. Leider musste in den vergangenen Tagen jedoch auch festgestellt werden, dass solche Gebiete, die wegen des Vorkommens besonderer Pflanzen und Tierarten geschützt sind, zunehmend abseits der Wege betreten und gest?rt werden“.

Wiesenfl?chen im Norden von Darmstadt – zum Beispiel die Scheftheimer Wiesen – sind zurzeit wichtig für bodenbrütende, geschützte Vogelarten und weitere Wildtiere, welche empfindlich auf St?rungen reagieren. Aber auch geschützte Pflanzenarten blühen derzeit. Auch an der Darmbachaue und den Landschaftsschutzgebieten im Darmst?dter Süden bittet die Stadt dringend darum, die Wege nicht zu verlassen.

Das Naturschutzgebiet ?Bessunger Kiesgrube“ darf aus Gründen des Natur- und Artenschutzes grunds?tzlich nicht betreten werden und hat sich zum Lebensraum für zahlreiche seltene und geschützte Reptilien-, Amphibien- und Vogelarten entwickelt. Die Kiesgrube ist weiterhin kein Badegew?sser, dennoch wird immer wieder die Missachtung des Betretungsverbotes festgestellt.

Sogar feiernde Gruppen, die durch L?rm und zurückgelassen Abf?lle das Naturschutzgebiet nachhaltig st?ren, übertreten au?erdem auch die Verordnung, die im Zuge der Covid-19-Pandemie erlassen wurde. Ordnungsamt und Polizei kontrollieren  dort verst?rkt und verh?ngen entsprechende Bu?geldbescheide. Die Bu?gelder k?nnen zwischen 150 und 200 Euro liegen.

Weiterer Informationen auf www.cameway.com/leben-in-darmstadt/umwelt.

 

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