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Stadtgew?sser

Wasser ist Leben

Die Flie?gew?sser in Darmstadt haben eine Gesamtl?nge von 50 Kilometer, Seen und Teiche bedecken eine Wasserfl?che von 80 Hektar.

Der Darmbach

Der Darmbach entspringt in der Messeler Hügellandschaft süd?stlich von Darmstadt. Er speist die Fischteiche am Schnampelweg, flie?t ab dem Vivarium durch ein Stück Wiesenlandschaft, durchquert den Botanischen Garten, durchflie?t den Gro?en Woog, verl?uft dann meist unterirdisch - und taucht im Westen der Stadt nach dem Durchflie?en der Kl?ranlage wieder auf. Von der früheren Planung zur Offenlegung des Darmbachs wurde der Teilabschnitt am Schloss realisiert. Von den Renaturierungsabschnitten oberhalb des Gro?en Woogs wurden erste Abschnitte am Meiereibach und auf der Lichtwiese realisiert.

Wann die Bezeichnung Darmbach aufkam, ist nicht überliefert. ?stlich des Botanischen Gartens hie? er "Blimbach", innerhalb der Stadt nannte man ihn nur "die Bach". Im Stadtgebiet diente er nicht nur als Frischwasserlieferant, sondern auch zur Entsorgung der Abw?sser. In alten Flurkarten wurde er aufgrund seiner starken Verschmutzung als "Schlimmer Graben" bezeichnet und deshalb 1786 "unter steinernes Gew?lb verlegt". 1994 wurden die Darmbachauen, der obere Verlauf des Baches samt angrenzender Feuchtwiesen unter Naturschutz gestellt.

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Backhaus Teich

Dieser Teich verdankt seinen Namen einem früheren Backhaus, das nahe des Jagdschlosses Kranichstein lag. Er wurde 1572 von Landgraf Georg I. angelegt. 

Sp?ter war der Backhausteich für Landgr?fin Sophie-Eleonoroe (1609-1671) Ausgangspunkt für ihre bewimpelten Bootsfahrten auf dem "Kanal am Sorgenlose" Richtung Steinbrücker Teich. 

Im 18. Jahrhundert war er Endpunkt der Hirschjagd, der nach dem Durchschwimmen erlegt wurde. Diese Szenen wurden in Bildern festgehalten, die im Museum Jagdschloss Kranichstein ausgestellt sind.

Heute k?nnen Besucher neben Enten und Graug?nsen auch Kormorane und Graureiher beobachten.

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Gro?er Woog

Ein Gew?sser mitten im Herzen einer Gro?stadt - das ist wirklich etwas Au?ergew?hnliches. Im Gro?en Woog gelingt beides: Natur- und Umweltschutz und Freizeitvergnügen. Teile des Sees sind für Besucher gesperrt, andere stehen für Badevergnügen in den Sommermonaten offen.

Die Anlage des Gro?en Woogs geht auf Ludwig IV. zurück, der seit 1563 ein umfangreiches Programm zur Verbesserung der st?dtischen Wirtschaft eingeleitet hatte. 1568 wird erstmals der Woogsdamm erw?hnt. Der Gro?e Woog diente zun?chst als Fischteich, als Feuerl?schteich, aber auch, um den Zufluss für die unterhalb stehenden Mühlen zu gew?hrleisten. Am Ufer des Gro?en Woogs lagen Bleichpl?tze zum Bleichen von Tuch. Im 17. Jahrhundert war der Teich Rahmen prunkvoller Hoffestlichkeiten. Das Baden blieb jedoch bis ins 18. Jahrhundert verp?nt. 1828 richtete die Stadtverwaltung das erste ?ffentliche Bad ein, eine Pfahlbauinsel in der Mitte des Teiches. 1919 wurde die erste 100-Meter Bahn mit Holzstegen und Sprungturm gebaut. 1923 bis 25 gestaltete die Stadt die grüne Insel, die auch "Liebesinsel" genannt wurde und riss dafür die Pfahlinsel ab.

1928 wurde ein expressionistischer Neubau des Damenbades von August Buxbaum eingeweiht. 1935 ging der Woog in das Eigentum der Stadt über, die dort eine moderne Wettkampfanlage baute. 1938 fanden die deutschen Schwimmmeisterschaften auf dem Gro?en Woog statt. Bis in die 30er Jahre dient der Woog im Winter den Darmst?dter Brauereien, die dort ihr Eis gewannen. 

Um die Wasserqualit?t des 60.000 Quadratmeter gro?en und durchschnittlich 2 Meter tiefen Badesees zu verbessern, wurde unter anderem eine gro?e Anzahl von Teichmuscheln ins Wasser gesetzt.

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Steinbrücker Teich

Benannt nach der alten Steinbrücke über die Dieburger Stra?e wurde er als künstlicher Teich durch Stauen des Ruthsenbaches angelegt. Der Teich ist ca. 3 Hektar gro?, frei gelegen und fast ringsum von Wasser umgeben. Er ist ca. 1,5 Meter tief und diente früher vor allem der Fischzucht.

Noch heute sind hier viele Arten von Fischen anzutreffen: Wei?fische, Hechte, Zander und Welse. Im April 2004 zog eine Hobbyfischerin einen 1,6 Meter gro?en und 23 Kilogramm schweren Wels an Land.

Seit 1967 dient der Steinbrücker Teich als Freizeitanlage und Erholungszentrum. Besucher k?nnen Tretboot oder Ruderboot fahren, Minigolf spielen und Kinder Ponys reiten.

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Wussten Sie schon?

Angeblich soll Johann Wolfgang von Goethe, als er im Mai 1775 zu Gast bei Johann Heinrich Merck in Darmstadt war, Nacktbader im Woog gewesen sein.

Aus seinem Reisebericht geht allerdings nur hervor, dass seine beiden Begleiter, die Grafen Christian und Fritz Stolberg, hier nackt gebadet haben.

Wichtige Mitteilung
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Aufgrund der aktuellen Situation durch die Ausbreitung des Covid-19-Virus sind alle Stadth?user bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die ?mter und Verwaltungsstellen arbeiten in ver?nderter Arbeitsorganisation weiter und sind per Mail oder telefonisch erreichbar. In dringenden F?llen k?nnen über diese Kommunikationswege pers?nliche Termine vereinbart werden.


Für das Standesamt: 
Alle vereinbarten (Trau-)Termine bleiben bis auf weiteres bestehen.

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