Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Seniorinnen und Senioren

Das dritte und vierte Lebensalter

Der Anteil der über 65-J?hrigen in Darmstadt bebetr?gt 17,0 Prozent (Stand 04/2018). Die Darmst?dter Seniorinnen und Senioren sind damit neben den 30 bis 65-J?hrigen die zweitgr??te Bev?lkerungsgruppe.

"Keiner wie der Andere" gilt in keiner Lebensphase so sehr wie im dritten und vierten Lebensalter. ?ltere Menschen haben mit ihren langen Lebenserfahrungen recht individuelle Vorstellungen von ihrem Leben.

Dies trifft um so mehr für unterschiedliche Lebenslagen zu, in denen beispielsweise nach einem langen Arbeitsleben der Wunsch besteht, für sich neue Ziele und Aufgaben zu finden und an der gesellschaftlichen Gestaltung des Lebens im Alter selbstbestimmt mitzuwirken. Im Kontakt und Austausch miteinander k?nnen dabei weitere Quellen der Teilhabe in der Gemeinschaft liegen. Das Leben selbstst?ndig zu gestalten, ist ein grundlegendes Bedürfnis ?lterer Menschen.

In Situationen, in denen Unterstützung und Hilfe notwendig werden, ist dies ebenso wichtig. Die hierzu erforderlichen Angebote danach auszurichten und am Bedarf zu orientieren kann als übergreifende Aufgabe, der damit befassten Anbieter und Einrichtungen verstanden werden. Dies gilt besonders für Menschen mit Demenz und Menschen in der letzten Lebensphase.

Die Darmst?dter Altenhilfe hat das Ziel, unter den genannten Voraussetzungen auf der sozialen, der kulturellen und der gesundheitlichen Ebene den Menschen gerecht zu werden.

Sozialplanung der Bedarfe ?lterer - Altenhilfeplan und Pflegebedarfsplanung

hat u. a. folgende Aufgaben:

  • Gremienarbeit in der Fachkonferenz Altenhilfe, seit dem Jahr 2000 als übergreifende Tr?gerkonferenz. Diese Arbeit dient dazu, Transparenz unter den Anbietern der Altenhilfe herzustellen und den fachlichen Austausch zu erm?glichen.
  • Entwicklung von entsprechender Ausgestaltung des Versorgungssystems hinsichtlich bedarfs- und bedürfnisgerechter Angebotsstrukturen.
  • Gemeinsame Initiativen und Veranstaltungen mit den Tr?gern der Fachkonferenz.

Den Bericht zur Altenhilfeplanung aus dem Jahr 2003 finden Sie hier (pfd-Datei,1,7 mb).

Der akutelle Bericht der Sozialplanung der Bedarfe ?lterer Menschen in Darmstadt 2016 ist hier (pdf-Datei, 1 mb) als Download erh?ltlich.

Die Wissenschaftstadt Darmstadt hat erstmalig einen Bericht zur Pflegebedarfsplanung erstellt. Die Pflegebedarfsplanung 2018 bis 2025 ist hier (pdf-Datei, 626 kb) als Download erh?ltlich.

 

 

Fachkonferenz Altenhilfe

Die Fachkonferenz ber?t alle Angelegenheiten, im Zusammenhang mit der Planung und Koordination in der Altenhilfe.

Sie ist ein Netzwerk der beteiligten Mitglieder.

Die Fachkonferenz Altenhilfe formuliert aus fachlicher Sicht, die in Zusammenhang mit ihren Aufgaben entstehenden Positionen und kann diese nach Absprache mit dem Vorsitz und dem Vorstand auch ?ffentlich vertreten.

Zu den wesentlichen Aufgaben z?hlen insbesondere:

  • Beteiligung bei der Fortschreibung des Altenhilfeplans für die Stadt Darmstadt
  • die F?rderung stadtteilorientierter Wohn- und Unterstützungsstrukturen
  • die Unterstützung der Vernetzung von Kommunikations- und Kooperationsstrukturen

Zur inhaltlichen Arbeit werden v. a. projektgebundene Arbeitsgruppen gebildet.

Die Kooperationsvereinbarung der Fachkonferenz Altenhilfe finden Sie hier (pdf-Datei, 40kB).

Interessenvertretung für ?ltere Menschen der Wissenschaftsstadt Darmstadt

Im September 2015 wurde in der Wissenschaftsstadt Darmstadt erstmalig auf der Rechtsgrundlage der Hessischen Gemeindeordnung, § 8c, eine Interessenvertretung für ?ltere Menschen gew?hlt. Ihre Amtszeit betr?gt fünf Jahre.

Die Interessenvertretung vertritt die Interessen der ?lteren Generation:

  • gesamtst?dtisch
  • in den einzelnen Stadtteilen
  • in den st?dtischen Gremien

Zu ihren Aufgaben geh?ren:

  • Beratung, Unterstützung und Information st?dtischer Gremien und sonstiger Organisationen
  • übermittlung von Bedürfnissen, Interessen und Bedarfe der ?lteren Menschen in den Stadtteilen und gesamtst?dtisch an die st?dtischen Gremien
  • Unterstützung bei Planungen von Ma?nahmen der Altenhilfe und Senior/ -innenpolitik
  • j?hrlicher Bericht an den Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung

Die Interessenvertretung hat folgende Rechte:

  • Der Magistrat hat die Interessensvertretung rechtzeitig über alle Angelegenheiten zu unterrichten, deren Kenntnis zur Erledigung ihrer Aufgaben erforderlich ist
  • die Interessensvertretung hat ein Vorschlagsrecht in allen Angelegenheiten, die ?ltere Menschen betreffen
  • sie ist in allen wichtigen Angelegenheiten, die ?ltere Menschen betreffen, zu h?ren
  • sie hat ein Vorschlags- und Rederecht in den Ausschusssitzungen

Organe der Interessenvertretung

Vollversammlung

Die Vollversammlung ist das oberste Organ der Interessenvertretung für ?ltere Menschen. Sie trifft alle wichtigen Entscheidungen, w?hlt den Vorstand und dessen Vorsitzende/n und überwacht die T?tigkeit des Vorstandes.

Die Vollversammlung besteht aus 19 gew?hlten und derzeit 7 delegierten Mitgliedern.

Die delegierten Mitglieder nehmen Interessen von Personengruppen wahr, die ihre Interessen nur eingeschr?nkt oder nicht selbst vertreten k?nn

  • Ambulant Pflegebedürftige
  • Station?r Pflegebedürftige
  • Menschen mit psychischer Erkrankung
  • Menschen mit Demenz
  • Menschen, die sozial benachteiligt sind
  • Menschen mit Migrationshintergrund
  • Menschen mit k?rperlicher Behinderung
  • Menschen mit geistiger Behinderung         

Vorstand

Vorsitzende:  Ursula Schwarz

stellv. Vorsitzender:  Gerhard Barnickel 

Schriftführer:  Rainer Kumme

stellv. Schriftführerin:  Doris Adam-Linder


Gesch?ftsstelle

Stadthaus Frankfurter Str. 71,  2.OG, Raum 2.53 F1, 64293 Darmstadt, Tel.:  06151-13 3146/ -3147

Web: www.iv-senioren-darmstadt.de

E-Mail: info@iv-senioren-darmstadt.de

Servicestelle Soziales und Beratung

Seit dem 1.12.1999 gibt es die Servicestelle Soziales und Beratung (vormals Beratungs- und Servicezentrum für ?ltere und Menschen mit Behinderungen) im Amt für Soziales und Pr?vention der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

Wir informieren und beraten ?ltere Menschen und ihre Angeh?rigen sowie Menschen mit Behinderung und  vermitteln Hilfe und Unterstützung.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Seniorencard ist jetzt Teilhabecard

Seit dem 01. Januar 2015 gibt es die "Seniorencard" der Wissenschaftsstadt Darmstadt nicht mehr. Sie wurde ersetzt durch die "Teilhabecard Darmstadt".

Die Teilhabecard ist das Ergebnis der Zusammenarbeit des Darmst?dter Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Sie ist ein wertvoller Beitrag zu mehr Teilhabegerechtigkeit und sie erm?glicht die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.

Die genaue Beschreibung zu den Voraussetzungen und einen überblick der Vergünstigungen finden Sie hier.

Seniorenprogramm

Das Seniorenprogramm informiert über kulturelle, unterhaltsame und helfende Angebote, sowie über verschiedene Ausflugsfahrten, den Rommé-Treff, den Literaturtreff sowie Tanznachmittage.

St?dtische Seniorentreffs

Die zwei st?dtischen Seniorentreffs bieten ?lteren Menschen aus Darmstadt willkommene Treffpunkte für gemeinsame Aktivit?ten wie z. B. Gymnastik, Singen, kreatives Gestalten, Tanzen, Ged?chtnistraining, gemeinsame Ausflüge, Informationsveranstaltungen zu aktuellen Themen und geselliges Beisammensein.

Seniorentreff Eberstadt

Weidigweg 2, Eingang Adenauer Platz
Tel.: 06151/594483 (zu Treffzeiten)
?ffnungszeiten: Montag 14:00 – 17:00 Uhr
jeden ersten Mittwoch im Monat:
Ostpreu?en Frauengruppe


Seniorentreff am Woog

Naturfreundehaus, Darmstra?e 4a
Tel.: 06151/422600 (zu Treffzeiten)
?ffnungszeiten: Dienstag 13:30 – 16:30 Uhr, 14-t?gig
Seniorensingkreis: Montag 13:30 – 16:00 Uhr, 14-t?gig


Aktuelle Informationen sind auf Anfrage an den ?ffnungstagen in den Seniorentreffs erh?ltlich oder bei der Servicestelle Soziales und Beratung.


Weitere Begegnungsst?tten für Seniorinnen und Senioren

Neben den drei st?dtischen Seniorentreffs gibt es eine Vielzahl von Angeboten anderer Tr?ger. Zum Gro?teil sind es Treffpunkte kirchlicher Tr?ger und der freien Wohlfahrtsverb?nde. Adressen der Seniorentreffs in kirchlicher Tr?gerschaft erfahren Sie über das jeweilige Gemeindebüro.

Wegweiser für Seniorinnen und Senioren

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat den Wegweiser für Seniorinnen und Senioren ver?ffentlicht (7. Auflage). Die Broschüre gibt einen überblick über die vielf?ltigen Angebote für ?ltere Darmst?dterinnen und Darmst?dter. Neben Informationen und Adressen zu Aktivit?ten, Informations- und Beratungsangeboten, Vorsorge, Alltagshilfen und Wohnen, zeigt der Wegweiser auch M?glichkeiten und Hilfen für Betroffene zu den Themen Pflege und Demenz auf.

Der Wegweiser ist im Bürger- und Informationszentrum am Luisenplatz, bei den Bezirksverwaltungen, in den Seniorentreffs sowie in der Servicestelle Soziales und Beratung, in der Frankfurter Stra?e 71, und hier (pdf-Datei 4,5 mb) erh?ltlich.

ReadSpeaker Sie k?nnen sich den Seniorenwegweiser auch vorlesen lassen

Besuchsdienst für ?ltere

  • Besuchsdienst in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Darmstadt-Dieburg: Wenn Sie Ihre Wohnung nicht mehr alleine verlassen k?nnen oder wenig Kontakte haben, k?nnen Sie sich in regelm??igen Abst?nden kostenlos von einer Seniorenbegleiterin oder einem Seniorenbegleiter besuchen lassen. Haushaltsservice und Pflege geh?ren nicht zu ihren Aufgaben! Die Servicestelle Soziales und Beratung vermittelt gerne die Seniorenbegleiter/-innen.

Kontakt

Amt für Soziales und Pr?vention, Abt. Altenhilfe


Telefon: 0615113-2769 Fax: 0615113-4402 E-Mail: [email protected]

?ffnungszeiten

Wochentag  
Montag bis Freitag;Termine nach Vereinbarung

Wahl der Interessenvertretung für ?ltere Menschen in der Wissenschaftsstadt Darmstadt


Eine Kurzübersicht zur Wahl und zur Kandidatur finden Sie  hier.

Seniorenprogramm

Das Programm 2020 erhalten Sie

  • im Bürger- und Informationszentrum am Luisenplatz,
  • bei den Bezirksverwaltungen und
  • in der Servicestelle Soziales und Beratung, Frankfurter Stra?e 71
  • Wenn Sie das Programm direkt durchbl?ttern wollen, klicken Sie bitte hier.

Gespr?chskreise

DemenzForumDarmstadt e.V.: Informations- und Anlaufstelle für Menschen mit Demenz, Angeh?rige und Interessierte.


Gespr?chskreis für pflegende Angeh?rige: u. a. bei Caritas Sozialstation, Schlossgartenstra?e 5, Tel.: 06151/74026.


Gespr?chskreis für Angeh?rige von chronisch kranken und pflegebedürftigen Menschen (gebührenfrei),Pflegestützpunkt Darmstadt, Frankfurter Str. 71, Tel.: 06151/ 6699361. Gef?rdert von der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Amt für Soziales und Pr?vention, in Kooperation mit dem Familienzentrum.

Bildung und Kultur

Akademie 55plus Darmstadt e.V.

Studium für Seniorinnen und Senioren oder Gasth?rer/-in an der Hochschule Darmstadt

Studium für Seniorinnen und Senioren oder Gasth?rer/-in an der TU Darmstadt 

Seniorenrat Darmstadt e.V.

Wichtige Mitteilung
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Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Aufgrund der aktuellen Situation durch die Ausbreitung des Covid-19-Virus sind alle Stadth?user bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die ?mter und Verwaltungsstellen arbeiten in ver?nderter Arbeitsorganisation weiter und sind per Mail oder telefonisch erreichbar. In dringenden F?llen k?nnen über diese Kommunikationswege pers?nliche Termine vereinbart werden.


Für das Standesamt: 
Alle vereinbarten (Trau-)Termine bleiben bis auf weiteres bestehen.

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