Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Informationen zum Covid-19-Virus

Aufruf: Coronahelferinnen und -helfer gesucht

Zur Unterstützung der Kliniken hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt einen BürgerInnenaufruf gestartet, um zus?tzliches Personal zu akquirieren. Gesucht werden: Medizinisches Personal, Pflegepersonal und Verwaltungspflegepersonal. 

Personen, auf die das zutrifft, k?nnen sich unter Angabe ihrer Qualifikation sowie ihrer Kontaktdaten unter coronahelfer@darmstadt.de melden.

Darüber hinaus ist unter 06151 780 68 00 eine Coronahelfer-Hotline freigeschaltet. Sie ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr besetzt.

#soliDArisch: Zentrale Anlaufstelle der Wissenschaftsstadt Darmstadt und des SV Darmstadt 98 für Hilfswillige und Hilfesuchende

Hilfsangebote und -gesuche jeder Art für Darmstadt und den Kreis Darmstadt-Dieburg k?nnen hier zusammengeführt und miteinander verknüpft werden. Menschen, die Unterstützung brauchen, k?nnen sich telefonisch und per E-Mail melden: 06151-2752303 oder soliDArisch@sv98.de. Wer Unterstützung anbieten m?chte, tr?gt sich bitte in das Kontaktformular ein.

Weitere Informationen unter www.soli-da-risch.de.


Informationen vom 9. Mai 2020

Nachdem die Beschlüsse von Bund und L?ndern zu weiteren Lockerungen in der Corona-Krise nun auch vom Land Hessen in konkretere Handlungsanweisungen und Zeitpl?ne überführt worden sind, hat sich der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt in einer au?erplanm??igen Sitzung am heutigen Samstag, 9. Mai, mit ersten Auswirkungen auf die Wissenschaftsstadt Darmstadt besch?ftigt und ein Vorgehen abgestimmt. Intensiv diskutiert wurde auch noch einmal die neue Vorgabe aus Berlin von einer Inzidenz von h?chstens 50 positiven Covid-19-F?llen pro Gebietsk?rperschaft in den vergangenen 7 Tagen. Hier tendiert der Krisenstab analog zu vielen Experten dazu, dass diese Zahl aus verschiedenen Gründen zu hoch angesetzt sein k?nnte, um ein sich anbahnendes neues Infektionsgeschehen effektiv unterbinden zu k?nnen. Das Gesundheitsamt wird hier zur n?chsten Sitzung entsprechende Statistiken zu Inzidenzen in Darmstadt vorlegen, um eine valide Einsch?tzung der Entwicklung zu erhalten.
      
Die vom Land beschlossenen Lockerungen wurden vom Krisenstab nach den jeweiligen betroffenen Bereichen betrachtet und behandelt: 

Im Bereich Schule, wo am 18. Mai und 2. Juni die Ausweitung des Betriebs vorgesehen ist, werden aktuell in zahlreichen Abstimmungsrunden zwischen Stadt, Landkreis, Staatlichen Schulamt und Verwaltung weitere Vorkehrungen bezüglich Klassengr??en, Abstandsregeln, Hygiene, zweitversetztem und digitalem Unterricht,  und Transport erarbeitet und zum gegebenen Zeitpunkt auch umgesetzt. Aus Sicherheitsgründen nach wie vor kritisch gesehen wird der Einsatz von Desinfektionsmitteln in den Schulen. Hierauf soll nach M?glichkeit nur in Notf?llen darauf zurückgegriffen werden.    

Im Bereich der Kindertagesst?tten gibt es seitens des Landes Hessen leider noch wenige konkrete Vorgaben bezüglich einer konzeptionellen Vorstellung. Geplant ist der Einstieg in einen eingeschr?nkten Regelbetrieb ab dem 2. Juni. Die wichtigsten offenen Fragen betreffen Gruppengr??e und Betreuungsanspruch. Hier steht das Sozialdezernat in st?ndigem Austausch mit anderen Gebietsk?rperschaften und dem Hessischen Sozialministerium und erwartet von allem von dort nun eine deutliche Konkretisierung der Pl?ne. Derzeit werden in Darmstadt 700 Kinder und damit rund 10% der Kinder vor der Krise im U3 und ü3-Bereich betreut.  

Im Bereich Kultur begrü?en die meisten H?user die schrittweisen ?ffnungen. Dennoch bestehen gerade bei der Unterscheidung in gro?e und kleine H?user unterschiedliche Problemlagen. Gro?e H?user haben Schwierigkeiten mit den Vorgaben von 100 Personen die Wirtschaftlichkeit abzubilden, kleinere H?user haben eher Probleme mit der Einhaltung von Abstandsregelungen. Trotzdem werden nun erste Veranstaltungskonzepte zur Wiederaufnahme des Kulturbetriebs unter den gegebenen Vorrausetzungen erarbeitet. So werden etwa im Literaturhaus und im Jazzkeller demn?chst kleinere Veranstaltungsformate in die Umsetzung gehen k?nnen. Auch das Museum Künstlerkolonie wird am kommenden Dienstag (12.) seine Pforten für die Besucherinnen und Besucher ?ffnen k?nnen. 

In diesem Zusammenhang informiert Oberbürgermeister Jochen Partsch au?erdem, dass die bisher und ursprünglich noch bis 31. Mai gültige Allgemeinverfügung der Wissenschaftsstadt Darmstadt aus dem M?rz dieses Jahres aufgehoben und an die aktuellen Vorgaben des Landes Hessen angepasst wird.

Für den Bereich der Gastronomie berichtet Oberbürgermeister Jochen Partsch aus Gespr?chen mit Darmst?dter Gastronomen, dass die vom Land Hessen erlassene Vorgabe von einem Gast pro 5 Quadratmeter sehr kritisch gesehen wird. Dies ist für viele Betriebe betriebswirtschaftlich nicht darstellbar. Hier bleibt die Stadt in engem Austausch mit den Gastronomen und dem Land Hessen, damit diese ?ffnung bei gleichzeitigem Infektionsschutz so pragmatisch wie m?glich begleitet werden kann. In den vergangenen Tagen wurde seitens der Verwaltung au?erdem ein an die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln angepasstes Konzept zur Sondernutzung ?ffentlicher Fl?chen erarbeitet. Dieses wird OB Partsch in den kommenden Tagen dann auch bei einem Gespr?ch mit den Darmst?dter Schaustellerinnen und Schausteller vorstellen und erl?utern. 

?Klar ist bei allen nun anstehenden ?nderungen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch, ?dass wir die bisher erreichten Erfolge im Kampf gegen das Virus, im Zuge der nun Stück für Stück wiederkehrenden Freiheiten, keinesfalls durch unvernünftiges und leichtsinniges Verhalten aufs Spiel setzen dürfen. Die Rückkehr in eine neue Normalit?t ist nach wie vor brüchig und kann nur gelingen, wenn weiter alle Kr?fte zusammenarbeiten und die Bürgerinnen und Bürger sich an die Vorgaben zum Infektionsschutz halten. Dann, und nur dann, kann die Wiederaufnahme eines einigerma?en normalen Alltags auch gelingen.“ 

Die Kliniken in Darmstadt zeigen sich unterdessen erleichtert, dass das Land Hessen die strengen Besuchsregelungen für die Krankenh?user vorerst weiter aufrechterhalten hat. Nur so seien die bisher erreichten Erfolge auch weiterhin zu verteidigen, so die Auffassung.

Der Krisenstab kommt am kommenden Dienstag, 12. Mai, um 10 Uhr zu seiner n?chsten Sitzung zusammen.

7. Mai 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im Licht der Beschlüsse von Bund und L?ndern am 6. Mai in seiner Sitzung vom heutigen Donnerstag, 7. Mai, eine erste vorsichtige Bilanz zum Kampf gegen das Virus in Darmstadt gezogen und die gefassten Beschlüsse bewertet. ?Wir haben es durch die hervorragende gemeinsame Zusammenarbeit aller an der Bek?mpfung des Virus Beteiligten in den Kliniken, dem Gesundheitsamt, den Pflegeeinrichtungen, und nicht zuletzt einer ein- und umsichtigen Stadtgesellschaft geschafft, das Virus in Darmstadt zurückzudr?ngen und die weitere Ausbreitung stark zu begrenzen“, erkl?rt Oberbürgermeister Jochen Partsch. ?Dies gibt uns nun die M?glichkeit, die getroffenen Ma?nahmen weiter stückweise und mit der gebotenen Vorsicht zu lockern. Der Beschluss von Bund und L?ndern ist grunds?tzlich positiv zu bewerten, versetzt er uns doch in die Lage, die Ma?nahmen regional je nach Infektionsgeschehen anzupassen. Das Vorgehen der vergangenen Wochen hat zu einer deutlichen Reduktion der Neuinfektionen auch in Darmstadt geführt. Dies zeigt uns, dass es richtig und notwendig war, diesen Weg zu gehen und es zeigt uns auch, dass wir ihn in aller Vorsicht weitergehen k?nnen. Mithilfe der übergeordneten Zielsetzung, n?mlich der Begrenzung der Inzidenz auf weniger als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen in den jeweiligen St?dten und Landkreisen, haben uns Bund und L?nder eine Richtgr??e geliefert, die einen klaren Rahmen absteckt in dem wir uns bewegen k?nnen. Wenn wir dies beachten und weiter vorsichtig vorgehen, das hei?t die Abstands-, Hygiene- und Kontaktregeln einhalten und die gegenseitige Rücksichtnahme fortführen, dann sind wir auf einem guten Weg zu einer stufenweise Rückkehr in eine Realit?t, die derjenigen vor der Pandemie sehr nahe kommen wird.“

Wie das Gesundheitsamt meldet, hat sich die Zahl der an Covid-19 Erkrankten in Darmstadt seit dem vergangenen Montag um 7 laborbest?tigte F?lle auf nun kumuliert 204 F?lle erh?ht. Seit Montag sind sieben weitere Personen wieder genesen. Es gab keine neuen Todesf?lle. ?Was die nun als Richtgr??e für die neuen Lockerungen festgelegte Inzidenz betrifft, so gab es in Darmstadt selbst in Spitzenzeiten niemals mehr als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Letzte Woche waren es 12 neue F?lle in Darmstadt innerhalb einer Woche, bei 162.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Das hei?t, die letzten sieben Tage betreffend, liegen wir in Darmstadt etwa bei 8 neuen F?llen pro 100.000 Einwohner. Das ist ein Erfolg, den wir gemeinsam erreicht haben“, so Partsch weiter. ?Wir müssen nun weiter dafür k?mpfen, dass es trotz der Lockerungen nicht zu einer neuen Dynamik im Infektionsgeschehen kommt.“

Das von Bund und L?ndern beschlossene Ma?nahmenpaket sieht in den kommenden Tagen und Wochen für zahlreiche Bereiche in Hessen Lockerungen vor. Darunter für die Kitas und Schulen, den (Breiten-)Sport, Gastronomie und Hotels, den Kunst- und Kulturbetrieb und viele weitere. Das Hessische Corona-Kabinett wird dieses Paket voraussichtlich am heutigen Donnerstag in eine für Hessen gültige Verordnung mit konkreten Handlungsanweisungen übersetzen. Dann sind auch konkrete Vorgaben für die Wissenschaftsstadt Darmstadt ersichtlich. Um diese zu er?rtern und ebenfalls Beschlüsse zu fassen, wird der Krisenstab am kommenden Samstag (9.) zu einer weiteren au?erplanm??igen Sitzung zusammenkommen. Oberbürgermeister Jochen Partsch wird sich am Samstagabend dann in einer Videobotschaft auf der st?dtischen Homepage und in den Sozialen Medien noch einmal direkt an die Darmst?dterinnen und Darmst?dter wenden, die Ma?nahmen erkl?ren und den weiteren Weg einordnen.

Auf der Tagesordnung stand au?erdem die künftige Nutzung des Behelfskrankenhauses in Eberstadt, das bei den derzeit niedrigen Infektionszahlen noch nicht in Betrieb gehen wird. Hier wurde entschieden, die Einrichtung bei regelm??iger Wartung und Reinigung zun?chst auf Standby zu setzen und ggf. als Ausweichort für Blutspendetermine und ?hnliche medizinische Notwendigkeiten zu nutzen. In diesem Zusammenhang weisen die Darmst?dter Kliniken noch einmal auf die Unterstützung der Blutspendedienste hin und appellieren an die Bev?lkerung, weiter zum Spenden zu kommen.

Da jederzeit mit der Verordnung des Landes Hessen zu den beschlossenen Lockerungen zu rechnen ist, wird sich der Krisenstab am Samstag (9.) zu einer weiteren Sitzung treffen.


Ab dem kommenden Montag, 11. Mai, k?nnen die st?dtischen Trauerhallen unter strengen Auflagen wieder für Trauerfeiern genutzt werden. So wird etwa die Bestuhlung so eingerichtet, dass zwischen den Stühlen ein Mindestabstand von 1,5 Metern gegeben ist. Das Betreten und das Verlassen der Trauerhalle sowie der Gang zur Grabst?tte sind unter Beachtung des Mindestabstands untereinander vorzunehmen.

Das Personal des Grünfl?chenamtes wird sensibel und umsichtig darauf achten, dass der Mindestabstand auch zwischen zwei Trauergesellschaften, die sich im Bereich der Trauerhalle begegnen, gewahrt bleibt. Dies betrifft insbesondere die Trauerhallen des Alten Friedhofs sowie des Eberst?dter Friedhofs. Bei allen weiteren Trauerhallen gibt es einen separaten Zugang und Ausgang. Die musikalische Umrahmung der Trauerfeier ist selbstverst?ndlich m?glich. Die Trauerg?ste sollen aber auf das Singen verzichten.

Die Bestatter und Bestatterinnen haben weiterhin eine Anwesenheitsliste der Trauerg?ste mit Angabe von Vor- und Nachnamen, der vollst?ndigen Adresse und Telefonnummer zu erfassen.
Diese Liste ist für die Dauer von einem Monat vertraulich aufzubewahren und auf Nachfrage dem Gesundheitsamt Darmstadt / Darmstadt-Dieburg auf Nachfrage zukommen zu lassen bzw. nach der genannten Frist zu vernichten.

Die Anzahl der bestuhlten Pl?tze in den Trauerhallen:
Alter Friedhof: 36 Sitzpl?tze
Waldfriedhof: 35 Sitzpl?tze
Bessunger Friedhof: 15 Sitzpl?tze
Arheilger Friedhof: 24 Sitzpl?tze
Wixh?user Friedhof: 28 Sitzpl?tze
Eberst?dter Friedhof: 30 Sitzpl?tze

4. Mai 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 4. Mai, noch einmal mit der Situation in den besonders von Covid-19 betroffenen Darmst?dter Altenheimen und den weiteren vom Land beschlossenen Lockerungen betreffend Spielpl?tze, Kultureinrichtungen und dem Vivarium besch?ftigt. Wie das Gesundheitsamt berichtet, erbrachten die gro? angelegten Testungen in den beiden Einrichtungen St. Josef und Aliceheim lediglich eine weitere Neuerkrankung in St. Josef. Auch im Aliceheim ist die Zahl der Erkrankten rückl?ufig.

Für das gesamte Stadtgebiet gab es bis Sonntagabend 5 neue laborbest?tigte F?lle von Covid-19. Damit erh?ht sich die Zahl auf kumuliert 197 F?lle von Covid-19 in Darmstadt. Die Zahl der Genesenen erh?hte sich auf insgesamt 120 Personen. Wie in Hessen insgesamt, so ist auch die Anzahl der Neuerkrankungen in Darmstadt rückl?ufig. Leider muss jedoch ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 berichtet werden: Am Sonntag ist eine 97-j?hrige ehemalige Bewohnerin des Alice Pflegeheims verstorben.  

Die Darmst?dter Kliniken bereiten sich aktuell auf die Wiederaufnahme von elektiven Eingriffen vor. Hier laufen die Planungen auf Hochtouren. Noch fehlt allerdings eine endgültige Ankündigung des Landes Hessen. Unterdessen waren die rettungsdienstlichen Zahlen über das Wochenende stabil niedrig.

Bei den Spielpl?tzen werden am heutigen Montag (4.) die Hinweisschilder bezüglich Hygiene- und Abstandsregelungen angebracht und die Flatterb?nder entfernt. Der Krisenstab appelliert noch einmal an die Eltern, hier bitte verantwortungsvoll und sorgsam mit der Situation umzugehen und auch noch einmal besondere Rücksicht auf die anderen Nutzerinnen und Nutzer der Spielpl?tze zu nehmen.

Darmstadt-Marketing berichtet für das vergangene Wochenende von einer Zunahme der Menschen, die wieder die Einkaufsangebote in der Darmst?dter Innenstadt nutzen. Hier sei eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Wochenende davor zu beobachten gewesen.

Die Darmst?dter Kultureinrichtungen unterdessen bereiten derzeit alles für die ?ffnung in der kommenden Woche vor. Ab dem kommenden Dienstag, 12. Mai, werden die ersten Einrichtungen wieder ge?ffnet haben.

Der Darmst?dter Zoo Vivarium ?ffnet bereits am morgigen Dienstag (5.) unter strengen Auflagen wieder seine Pforten. Hier befindet man sich in letzten Abstimmungen der Planungen.

2. Mai 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich vor dem Hintergrund der zun?chst in der Runde des Bundeskanzlerin mit den Ministerpr?sidenten der L?nder und im Weiteren dann vom Land Hessen beschlossenen weiteren Lockerungen in der Corona-Krise am heutigen Samstag, 2. Mai, zu einer au?erplanm??igen Sitzung getroffen. Auf der Tagesordnung standen dabei vor allem die stückweise Rückkehr zum Regelbetrieb in den st?dtischen Krankenh?usern sowie die geplante und geordnete ?ffnung weiterer Einrichtungen, wie etwa Spielpl?tze, Museen, Schl?sser, Ausstellungen, Zoos und Botanische G?rten, Copyshops, Fahrschulen, Friseure, Nagel-, Tattoo und Massagestudios und weitere jeweils unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften und unter Einhaltung der Pflicht zum Tragen einer Mund-und-Nasenbedeckung. Im Detail nachzulesen ist dies in der neuen Verordnung des Landes Hessen.

Für die Kliniken in Darmstadt gilt, dass die 5. Verordnung des Landes Hessen angepasst wurde, so dass die elektiven Eingriffe ab n?chster Woche wieder anlaufen k?nnen. Darüber hinaus finden am Montag (4.) Gespr?che über den angekündigten modifizierten Stufenplan auf Realbelegungszahlen in Hessen zwischen dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, der Hessischen Krankenhausgesellschaft, der Kassen?rztlichen Vereinigung Hessen und der Landes?rztekammer statt. Für die Patienten hei?t dies, dass sie ab kommender Woche Stück für Stück auch wieder zu normalen Eingriffen in die Krankenh?user kommen k?nnen. Es muss jedoch weiter mit gewissen Einschr?nkungen gerechnet werden. Sobald hier weiterführende Informationen vorliegen, werden diese unmittelbar kommuniziert.

Die Spielpl?tze, st?dtisch und auch privat, werden ab dem kommenden Montag, 4. Mai, wieder freigegeben. Dabei ist zu beachten, dass die auch für alle anderen Bereiche geltenden Abstands- und Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden müssen, d.h. vor allem mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Nutzern des Spielplatzes. Verantwortlich dafür sind hier die erwachsenen Begleitpersonen, Erziehungsberechtigten und Eltern. Die Hinweise werden beim Abbau der Sperrungen durch die st?dtischen Mitarbeiter noch einmal gesondert angebracht. Im Fall privater Anbieter von Spielpl?tzen- und fl?chen wird analog verfahren. OB Partsch dazu: ?Es ist gut, dass die Spielpl?tze nun unter strengen Auflagen wieder ?ffnen dürfen, dies entlastet die Eltern. Es ist jedoch unbedingt darauf hinzuweisen, dass dies nur funktionieren kann, wenn sich alle an die Regeln halten. Dies werden wir auch entsprechend kontrollieren.“

Für Kultureinrichtungen wie Museen, Ausstellungen, Schl?sser und Gedenkst?tten gilt, dass eine ?ffnung für Dienstag, 12. Mai, vorgesehen ist. Dies ist einer gewissen Vorlaufzeit geschuldet, die notwendig ist, um den sicheren Betrieb vorbereiten zu k?nnen. Grunds?tzlich sind hier nur eine Person auf 20 Quadratmeter und keine Gruppen erlaubt. ?Die ?ffnung ist eine gute Nachricht für eine Kulturstadt wie Darmstadt“, erkl?rt dazu OB Partsch. ?Aber auch hier gilt: Ein Betreib ist nur unter strengen Auflagen m?glich. Alle Besucherinnen und Besucher müssen sich daran halten.“ Mit den privaten Betreibern einzelner Kultureinrichtungen werden bezüglich der ?ffnung in der n?chsten Woche abstimmende Gespr?che geführt.

Für Tierparks, Zoos, Botanische G?rten gelten ?hnliche Regelungen. Der st?dtische Zoo Vivarium soll am kommenden Dienstag (05.) unter strengen Auflagen wieder ?ffnen. Geplant ist, dass die meisten H?user zun?chst zu bleiben. über Einbahnstra?enverkehre wie z.B. im Vogelhaus k?nnen Abstandsregeln besser eingehalten werden. Details zum genauen Prozedere folgen am kommenden Montag (4.).

Zur Forderung der Schaustellerinnen und Schausteller einen dezentralen Betrieb von Imbissst?nden im Stadtgebiet zu erm?glichen, stellt OB Partsch auch im Hinblick auf die lokale Medienberichterstattung noch einmal klar, dass es sich hier nicht um eine ?Absage der Stadt‘ handelt, wie vielfach vermeldet. ?Mir ist wichtig, noch einmal darauf hinzuweisen, dass sich die Stadt hier an die rechtlichen Vorgaben des Landes Hessen halten muss. Uns sind die ?konomischen N?te der Schausteller und anderer Betriebe bewusst, wir nehmen diese sehr ernst, doch k?nnen wir uns hier nicht über geltendes Recht hinwegsetzen. Wir bleiben im Gespr?ch und wenn sich M?glichkeiten für einen Betrieb ergeben, werden wir dies unmittelbar besprechen und gemeinsam L?sungen entwickeln.“

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt am kommenden Montag, um 10 Uhr, zu seiner n?chsten Sitzung zusammen.

30. April 2020

Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung am gestrigen Mittwoch  (29.) beschlossen, die Kita-Entgelte und Kostenbeitr?ge st?dtischer Kindertagesst?tten und die Kindertagespflege für die Dauer des Betretungsverbots aufgrund der Covid-19-Pandemie weiter auszusetzen. Die Kinderbetreuungseinrichtungen sind aufgrund der Verordnungen der hessischen Landesregierung derzeit nur für die Notbetreuung für einen begrenzten Personenkreis ge?ffnet. 

?Mit der Entscheidung des Magistrats, die Eltern weiter von den Kinderbetreuungs-Beitr?gen freizustellen, setzen wir das Signal vom April an die Familien fort und werden sie in dieser durch die Pandemie schwierigen Lage weiter unbürokratisch unterstützen“, so Stadtk?mmerer André Schellenberg.   

Hintergrund dieser Entscheidung ist, dass die Kinderbetreuung in Kindertagesst?tten und bei Tagespflegepersonen weiterhin nur berechtigten Eltern mit Anspruch auf Notbetreuung zur Verfügung steht. Die Angebote zur Notbetreuung werden durch die jeweilige Kindertagesst?tte oder die Kindertagespflegestelle organisiert. 

?Die Liste des Sozialministeriums mit den besonderen Berufsgruppen und Anspruchsberechtigten, die in der Corona-Krise als systemrelevant gelten, wird stetig erweitert. Mit jeder Ver?nderung der Verordnung registrieren wir zwar einen massiven Anstieg der Kinderzahlen in der Notbetreuung, aber für einen Gro?teil der Familien sind die Kinderbetreuungsangebote derzeit nicht zug?nglich“, so Stadtr?tin Barbara Akdeniz

?Wir empfehlen den freien und kirchlichen Tr?gern von Kindertagesst?tten, sich an der Entscheidung des Magistrats zu orientieren und auch für die Eltern in diesen Kitas die Elternentgelte freizustellen. Mit einer pauschalen Erstattung von fehlenden Einnahmen durch die Stadt an die Tr?ger leisten wir einen wichtigen Beitrag, um diese wichtige Betreuungsinfrastruktur für die Familien in Darmstadt zu sichern und zu erhalten“, so Stadtr?tin Barbara Akdeniz abschlie?end.

Eltern, die die Notbetreuung in Anspruch nehmen, sind vom Magistratsbeschluss, die Entgelte auszusetzen, ausgenommen.

29. April 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 29. April, vor allem mit der Entwicklung im Zuge der teilweisen ?ffnung der Schulen und dem Befolgen der Maskenpflicht in den ?ffentlichen Verkehrsmitteln befasst. Zusammengefasst ist in beiden Sektoren eine positive Entwicklung zu beobachten. Wie der Schuldezernent berichtet, lief der Start bei den Schulen ohne gr??ere Probleme, es kann, abgesehen von einige wenigen Ausnahmen, eine hohe Disziplin auch bei den Schülerinnen und Schülern im Umgang mit den Hygieneregeln festgestellt werden. Das Schuldezernat befindet sich mit Blick auf eine m?gliche ?ffnung der Grundschulen und dem dazu getroffenen Urteil in st?ndigem Austausch mit dem Staatlichen Schulamt.

Die HEAG mobilo berichtet ebenfalls von guten Erfahrungen mit dem Befolgen der Maskenpflicht durch die Fahrg?ste. Auch die zum Montag (27.) hochgefahrenen Kapazit?ten sind aktuell ausreichend. Der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den einzelnen Fahrg?sten kann auch bei h?heren Fahrgastzahlen eingehalten werden. Sofern sich bei der Situation in den Schulen nichts ?ndert, sollen die aktuellen Fahrpl?ne auch in der n?chsten Woche beibehalten werden.

Das Gesundheitsamt meldet für Darmstadt im Verlauf der 48 Stunden seit der letzten Sitzung des Krisenstabs 6 neue laborbest?tigte F?lle von Covid-19. Damit erh?ht sich die Zahl kumuliert auf 191. 117 Personen betrachtet das Gesundheitsamt als wieder genesen, das sind 5 mehr als am vergangenen Montag. Bereits am vergangenen Sonntag gab es leider einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Verstorben ist eine 88-j?hrige Frau mit entsprechenden Vorerkrankungen, die zuvor im Alten- und Pflegeheim St. Josef betreut wurde. In Lauf dieser Woche finden in den beiden besonders von Covid-19 betroffenen Heimen weitere Testungen statt.

Der Krisenstab beh?lt sich ein Treffen am kommenden Wochenende vor. Bei Bedarf wird er am Samstag, 2. Mai, um 10 Uhr zu seiner n?chsten Sitzung zusammenkommen. Ansonsten geht es turnusm??ig am kommenden Montag, 4. Mai, weiter.


Nach dem Spendenaufruf von Oberbürgermeister Jochen Partsch für Darmstadts besonders stark von Covid-19 betroffene italienische Partnerstadt Brescia am 3. April 2020 bedankt sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt bei den Darmst?dter Bürgerinnen und Bürgern für die gro?e Resonanz. Auf dem von der Wissenschaftsstadt Darmstadt eingerichteten Spendenkonto sind bis heute knapp 25.000 Euro zusammengekommen. Auf Initiative des Ausl?nderbeirates, der den Magistrat bittet, aus den eingeplanten st?dtischen Mitteln für das abgesagte diesj?hrige Internationale Bürgerfest einen Teil für die Partnerstadt Brescia zu spenden, hat der Magistrat heute beschlossen, weitere 10.000 Euro zu spenden.

Oberbürgermeister Partsch lobt den europ?ischen Sinn der Stadtbev?lkerung: ?Die humanit?re Krise der Corona-Pandemie zeigt beispielhaft, dass und vor allem wie europ?ische Solidarit?t auf der kommunalen Ebene zum Ausdruck kommt. Darmst?dterinnen und Darmst?dter reagieren voller Empathie auf das Leiden unserer Freunde in Brescia und verdeutlichen mit ihrer Hilfsbereitschaft noch einmal, wie wichtig kommunale Beziehungen in Europa und der Welt heute sind.“  

Der Spendenaufruf ist eine von mehreren Hilfsma?nahmen der Wissenschaftsstadt Darmstadt für die von der Corona-Krise besonders stark betroffene Partnerstadt Brescia in der Region Lombardei. Diese Ma?nahmen wurden in pers?nlicher Korrespondenz zwischen Partsch und seinem Amtskollegen del Bono abgestimmt. Beide Oberbürgermeister waren sich darüber einig, dass die Hilfeleistung aus der Partnerstadt dort ankommen soll, wo die Not am gr??ten ist.

Nun soll mit dem Geld aus Darmstadt das Projekt ?SOStieni Brescia‘ gef?rdert werden, das Menschen, Kleinunternehmen und Handwerker in wirtschaftlicher Not als Folge der Corona-Krise finanziell unterstützt. Bei der Spendenaktion in Darmstadt haben sich neben vielen Privatpersonen auch Partnerschaftsvereine beteiligt.

Bereits am 1. April 2020 traf die erste Lieferung von 200 Einmalsets Schutzausrüstung aus Darmstadt beim Hauptkrankenhaus in Brescia ein. Die zweite Lieferung von 5.000 Atemschutzmasken aus dem Bestand der 40.000 von der Firma Merck gespendeten Masken hat am 22. April die norditalienische Kommune auch schon erreicht.

Mit der Spende der Wissenschaftsstadt Darmstadt endet die Spendenaktion für Brescia mit einem Gesamtbetrag von 35.000 Euro. Somit ist auch die dritte Hilfsma?nahme für die Partnerstadt in Italien erfolgreich abgeschlossen.

28. April 2020

Der Beschluss von Bund und L?ndern vom 15. April 2020, dass Gro?veranstaltungen wegen der Ausbreitung des Corona-Virus offiziell bis zum 31. August 2020 untersagt sind, zwingt auch die Organisatoren und Verantwortlichen vieler Darmst?dter Events vorerst zur Absage oder zeitlichen Verlegung.

?Die Absagen der Gro?events sind leider unbedingt notwendig, um die Ausbreitung des Covid-19-Virus weiter einzud?mmen“, erkl?rt Darmstadts Oberbürgermeister und Krisenstabsleiter Jochen Partsch. ?Gerade traditionsreiche Veranstaltungen wie das Heiner- oder Schlossgrabenfest und die Kirchweihen liegen uns allen am Herzen und wir bedauern daher sehr, dass wir in diesem Jahr darauf verzichten müssen. Doch zum Schutz unser aller Gesundheit, aber ganz besonders der Kranken und Schw?cheren in unserer Gesellschaft, denen gegenüber wir alle Verantwortung tragen, müssen wir diesen Schritt gehen. Es wird weiterhin auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommen. Deshalb schaue ich zuversichtlich in die Zukunft und bin mir sicher, dass wir diese Krise meistern und dann wieder mit umso gr??erer Freude gemeinsam feiern werden“, so Partsch weiter.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt weist zudem darauf hin, dass sobald die rechtlichen Regelungen des Landes Hessen zum weiteren Umgang mit Gro?veranstaltungen und Events vorliegen, mit zus?tzlichen Absagen von Veranstaltungen zu rechnen ist. Die Kontaktbeschr?nkungen bestehen aktuell bis mindestens 3. Mai 2020 und es ist davon auszugehen, dass diese verl?ngert werden.

Nicht stattfindende gr??ere st?dtische Veranstaltungen 2020 – Stand 28. April:

  • Europa Wochenende mit internationalem Bürgerfest und Grenzgang: 5. und 6. Juni
  • Datterichs Wochenmarkt: 6. Juni und 1. August
  • Darmstadt unter Strom: 12. Juni
  • Tag der Stadtwirtschaft: 20. Juni
  • Darmst?dter Heinerfest: 2. bis 6. Juli
  • Jazz-Conceptions 6. bis 11. Juli
  • Willkommen auf der Mathildenh?he: 10. Juli
  • Darmst?dter Ferienkurse für neue Musik: 18. Juli bis 1. August
  • Kirchweih Eberstadt: 7. bis 10. August
  • Kirchweih Wixhausen: 28. bis 31. August
  • Kirchweih Waldkolonie: 28. bis 31. August
  • Darmst?dter Kunsthandwerkermarkt: 15. und 16. August
     

Au?erdem werden die für den Sp?tsommer 2020 geplanten Veranstaltungen unter dem Arbeitstitel ?Streitsache Stra?ennamen“ aufgrund der Unw?gbarkeiten in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auf n?chstes Jahr verschoben. Davon betroffen sind eine für August und September vorgesehene Ausstellung und zwei Begleitveranstaltungen. Geplant war neben einem Symposium mit Fachleuten zum Thema Stra?ennamen auch eine Beteiligungsveranstaltung für Bürger*innen.

Für die Untersuchung der Stra?ennamen in Darmstadt nach wissenschaftlichen Kriterien und die historische Bewertung der biografischen Fakten der Namensgeberinnen und Namensgeber wurde 2015 ein unabh?ngiger, ehrenamtlich t?tiger Fachbeirat eingesetzt. Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat am 08. Mai 2019 beschlossen, den Empfehlungen des Fachbeirats zur Umbenennung von Stra?en in acht F?llen zu folgen. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Bewertung der Biografien der Namensgeberinnen und Namensgeber Darmst?dter Stra?en w?hrend des nationalsozialistischen Regimes sollten im Sp?tsommer 2020 der ?ffentlichkeit pr?sentiert und diskutiert werden.

Die Ausstellung und die Veranstaltungen werden voraussichtlich zwischen Ende Mai und Mitte Juli 2021 nachgeholt. Genaueres wird noch mitgeteilt.

Weitere Informationen zum Ergebnis der Arbeit des Fachbeirats k?nnen im Blog des Stadtarchivs abgerufen werden: https://dablog.hypotheses.org/8391

27. April 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich am heutigen Montag, 27. April, vor allem mit der vom Land Hessen neu eingeführten Maskenpflicht im ?PNV, der Entwicklung im Alten- und Pflegeheim St. Josef und der Situation in den Krankenh?usern besch?ftigt. So berichtete die HEAG mobilo, dass die Umstellung auf nahezu Volllast beim Busverkehr und dem Ferienfahrplan beim Bahnverkehr bisher gut funktioniert habe. Auch die Einhaltung der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung werde zum allergr??ten Teil befolgt. Nur vereinzelt mussten Personen angesprochen werden, die dann jedoch auch einen Schutz mit sich führten und diesen lediglich nicht aufgezogen hatten.

Oberbürgermeister Jochen Partsch: ?Erste Rückmeldungen zeigen, dass sich der gro?e Teil der Bürgerinnen und Bürger gut an die neuen Regelungen zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung zu halten scheint. Dafür danke ich den Bürgerinnen Bürgern. Damit tragen Sie alle zu einer langsameren Verbreitung von Covid-19 bei, schützen dabei besonders die Schwachen in unserer Gesellschaft und zeigen Solidarit?t und Vernunft.“

Im besonders von Covid-19 betroffenen Darmst?dter Alten- und Pflegeheim St. Josef habe sich die Situation nach der Abtrennung positiv getesteter Bewohnerinnen und Bewohner und der Quarant?ne für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter etwas entspannt. Das Gesundheitsamt beh?lt die Situation hier und auch bei den anderen betroffenen Heimen jedoch nach wie besonders im Blick. Die gesonderte Information für Bewohner, Angeh?rige und Personal ist in Arbeit.    

Die Krankenh?user berichten zunehmend von Aufnahmen von Patienten mit schweren Erkrankungen abseits von Covid-19, die mit unbedingt notwendigen Behandlungen z?gern. Dies sei besonders bei Tumorerkrankungen und im gef??chirurgischen Bereich zu beobachten. Hier daher der dringende Appell seitens des Krisenstabes an alle Patientinnen und Patienten mit schweren Erkrankungen, in keinem Fall aus Angst vor einer Covid-19-Infektion mit dringend ben?tigten Behandlungen zu warten, sondern unbedingt zu den Haus?rzten und in die Kliniken zu kommen.  

Bei den Schulen beobachtet man die Lage sehr genau und erwartet erste Rückmeldungen zum Umgang mit den beschlossenen Ma?nahmen im Laufe dieser Woche.

Das Gesundheitsamt berichtet von vergangenem Mittwoch bis Sonntag (26.) von 25 neuen laborbest?tigten F?llen von Covid-19 in Darmstadt. Damit steigt die Zahle kumuliert auf 185, davon sind 112 Personen wieder genesen (+5). Leider müssen auch zwei weitere best?tigte Todesf?lle vermeldet werden. Dabei handelt es sich um eine 94-j?hrige Frau aus dem Aliceheim mit schweren Vorerkrankungen sowie einen 93-j?hrigen Mann, der zu Hause mit entsprechenden schweren Vorerkrankungen der Krankheit erlegen ist.

Der n?chste Krisenstab ist am Mittwoch (29.) um 10 Uhr.

24. April 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung am heutigen Freitag, 24. April, erneut mit der Situation in den Alten- und Pflegeheimen und der teilweisen Schul?ffnung am kommenden Montag (27.) besch?ftigt. Dabei gab es Konsens, dass die Fokussierung auf das Infektionsgeschehen in den Einrichtungen gut und richtig war und zu einer gewissen Stabilisierung geführt hat. In der n?chsten Woche soll in den betroffenen Einrichtungen St. Josef und Aliceheim erneut getestet werden. Einig war man sich dennoch, dass die Kommunikation in Richtung Angeh?rige und Bewohner verbessert werden muss. Hier sollen nun in Form einer Handreichung alle wichtigen Informationen zum Umgang mit dem Infektionsgeschehen für Personal, Bewohner und Angeh?rige zusammengetragen werden. Mit der Vorbereitung wurde die Unterarbeitsgruppe Pflege beauftragt. Wichtig sei bei alledem vor allem Transparenz, Nachvollziehbarkeit und die Verfahrenssicherheit“, erkl?rte OB Jochen Partsch
 
Beim Umgang mit der ab Montag (27.) geltenden Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im ?PNV geht die dringende Aufforderung an die Bev?lkerung dieser Ma?gabe zu folgen, da sie weitere Infektionen verhindern k?nne.

Beim Thema Schul?ffnung hob Schuldezernent Rafael Rei?er noch einmal die intensive und professionelle Zusammenarbeit mit dem Landkreis und dem Gesundheitsamt hervor. Hier sei man so gut vorbereitet, wie es derzeit m?glich ist. Das gemeinsam entwickelte Hygieneschutzkonzept stelle eine gute Basis zum Schutz der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkr?fte dar. Wie sich die Situation weiter entwickelt, müsse man sich dann ab Montag genau anschauen und gegebenenfalls an wichtigen Punkten Stück für Stück nachsteuern.

Das Gesundheitsamt wird am kommenden Montag (27.) aktuelle Zahlen zur Infektionsentwicklung darlegen.

Der n?chste Krisenstab ist für Montag (27.), um 10 Uhr angesetzt.

22. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Mittwoch, 22. April, wieder mit zahlreichen Themen rund um die Covid-19-Pandemie besch?ftigt. Im Mittelpunkt der Diskussion stand klar die am gestrigen Dienstag vom Corona-Kabinett des Landes Hessen beschlossene Einführung einer sogenannten ?Maskenpflicht‘ ab dem kommenden Montag (27.) für den ?PNV, den Einzelhandel und die Banken. Oberbürgermeister Jochen Partsch stellt hier stellvertretend für die Wissenschaftsstadt Darmstadt und den Krisenstab klar, dass sich die ab Montag geltende Pflicht explizit auf das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung und nicht auf medizinische Masken bezieht. 
?Die Bev?lkerung ist aufgerufen, sich bis zum kommenden Montag selbstst?ndig mit einer Mund-Nase-Bedeckung auszustatten. Diese Bedeckungen k?nnen einfache, selbst gen?hte oder erworbene Alltagsmasken aber auch Schals oder Tücher sein. Wichtig ist nur, dass Mund und Nase beim Betreten des ?PNV und des Einzelhandels bedeckt sind. Medizinische Masken, also OP-Masken und FFP2- oder FFP3-Masken sind hier nicht gemeint! Diese müssen nach wie vor dem Medizinischen Personal vorbehalten sein, damit diese ihre für die Bew?ltigung der Pandemie unerl?ssliche Arbeit machen k?nnen. Jede Bürgerin, jeder Bürger muss in der Lage sein, so wie man sich ein Kleidungsstück für bestimmte Witterungsverh?ltnisse zulegt, auch eine Bedeckung von Mund und Nase sicherzustellen.“  

Auf Hochtouren l?uft unterdessen die Vorbereitung des reduzierten Schulbetriebs am dem kommenden Montag (27.). Hier erl?uterte Schuldezernent Rafael Rei?er, dass zahlreiche Ma?nahmen bereits umgesetzt sind. So wurden gemeinsam mit dem Gesundheitsamt Verhaltensregeln für die Schülerinnen und Schüler aufgestellt, die am Eingang jeder Schule und in jedem Klassenraum platziert worden sind. Dabei geht es vor allem um Hygienische Ma?nahmen, wie Hust- und Niesetikette, das richtige Waschen der H?nde mit Seife und die bekannten Abstandsregeln. Desinfektionsmittel werde in den Schulen zun?chst nicht ausgeteilt, der EAD reinige aber h?ufiger Fl?chen in den Schulen mit Desinfektionsmittel. Zus?tzlich werden für die etwa 10.000 zu erwartenden Schülerinnen und Schüler in Darmstadt kleinere Klassen eingerichtet, es sollen sich nicht mehr als 15 Schüler in einem Klassenraum aufhalten, eventuell auch weniger, wenn die r?umliche Situation das Einhalten der entsprechenden Abst?nde nicht zulassen sollte. Bei allen Ma?nahmen stimme man sich eng mit dem Staatlichen Schulamt, dem Gesundheitsamt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg ab. Für den Transport stellt die HEAG Mobilo ihren derzeitigen Samstagsfahrplan mit ca. 50-prozentiger Auslastung auf den Ferienfahrplan mit 75-prozentiger Auslastung um. Die Linien 1 und 6 sollen dann wieder ihren Dienst aufnehmen. Die HEAG mobilo beobachtet die Entwicklung der Fahrgaststr?me sehr genau, so dass bei Engp?ssen zeitnah nachgesteuert werden kann. 

Das Gesundheitsamt meldet seit dem vergangenen Montag 5 neue Covid-19-F?lle für die Stadt Darmstadt. Kumulativ gibt es 160 laborbest?tigte F?lle, davon gelten 107 als geheilt. Dazu gibt es zwei weitere Personen, die in Darmstadt an Covid-19 verstorben sind. Dabei handelt es sich um eine 92-j?hrige ehemalige Bewohnerin des Alten- und Pflegeheims St. Josef mit schweren Vorerkrankungen sowie eine 89-j?hrige Frau aus dem Wohnpark Kranichstein. Hier habe man es jedoch nicht mit einer Ausbruchssituation zu tun. Bei den betroffenen Personen lasse sich langsam eine klare Verlagerung des Infektionsgeschehens weg von den  jungen und gesunden mittelalten Menschen hin zu den Alten- und Pflegeheimen erkennen. Man habe das Virus in Deutschland lange aus diesen Einrichtungen heraushalten k?nnen, nun sei es aber da und müsse entsprechend bek?mpft werden.

Die n?chste Sitzung des Krisenstabs ist am kommenden Freitag (24.), 10 Uhr.

20. April 2020

Nachdem am Wochenende im Darmst?dter Alten- und Pflegeheim St. Josef eine erh?hte Zahl an positiven Covid-19-Testungen erfolgt ist, hat sich der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt in seiner Sitzung am heutigen Montag, 20. April, erneut schwerpunktm??ig mit dem Infektionsgeschehen in Darmst?dter Alten- und Pflegeheimen besch?ftigt. Das Gesundheitsamt beobachtet die Situation sehr genau, steht in st?ndigem Austausch mit den Heimleitungen und führt bei Bedarf weiter schnelle Testungen in den Heimen durch, um Infektionsketten zu brechen. Dazu erfolgen nach wie vor regelm??ige Briefings vor Ort zur Einhaltung besonderer Hygienema?nahmen in den Einrichtungen. Die Unterarbeitsgruppe Pflege wird sich zur Situation in dieser Woche erneut abstimmen. Die am Wochenende positiv getesteten Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Pflegepersonal in St. Josef sind unterdessen nach wie vor symptomfrei.

In Darmstadt gibt es seit dem letzten Freitag (17.) insgesamt 28 neue Covid-19-F?lle, die Zahl der Genesenen steigt auf 99 von kumuliert insgesamt 155 F?llen in Darmstadt. Am gestrigen Sonntag verstarb leider ein 83-j?hriger ehemaliger Bewohner des Alten- und Pflegeheims St. Josef im Kreiskrankenhaus Gro?-Umstadt. Auch dieser Patient hatte schwere Vorerkrankungen.

Mit Blick auf die ab heute auch in Darmstadt gültigen Lockerungsma?nahmen appelliert Oberbürgermeister Jochen Partsch, der sich am gestrigen Sonntag zu diesem Thema auch per Videobotschaft (s. Informationen von gestern unten) direkt an die Darmst?dter Bürgerinnen und Bürger gewandt hatte, die gültigen Abstandsregelungen und Kontaktbeschr?nkungen weiter strikt einzuhalten, so dass die Infektionsdichte durch die Lockerungen auf keinen Fall wieder zunimmt: ?Die nun erfolgten Lockerungen sind ein erster kleiner Schritt hin zu mehr Normalit?t, sie helfen unserer lokalen Wirtschaft und dem Einzelhandel. Es muss uns allen klar sein, dass der Infektionsschutz und die Gesundheitsvorsorge immer h?chste Priorit?t haben. Ein sorgloser Umgang mit dem Infektionsrisiko – etwa durch Kundenansammlungen – wird alle bisherigen Bemühungen zunichtemachen. Ich will die Bev?lkerung daher noch einmal mit allem Nachdruck darauf hinweisen: Halten Sie sich bitte an die Vorgaben, gerade auch im Umfeld der Gesch?fte. Seien Sie vorsichtig und nicht leichtsinnig. Unterstützen Sie die H?ndler bei der Einhaltung und Umsetzung der Hygienevorschriften. Wir werden das Geschehen rund um den Handel sehr genau beobachten und auch kontrollieren!“

In Bezug auf den geplanten teilweisen Schulbetrieb in Hessen ab dem kommenden Montag befinden sich die Dezernate und ?mter mit allen betroffenen Akteuren weiter in intensiven Abstimmungen und Vorbereitungen. Das Gesundheitsamt erarbeitet derzeit zus?tzlich ein spezielles Hygienekonzept, dass allen Beteiligten noch diese Woche zur Verfügung stehen und Handlungsanleitungen liefern soll.

Thema im Krisenstab war auch die Situation beim bevorstehenden Fastenbrechen und den Beginn des Fastenmonats Ramadan für muslimische Darmst?dterinnen und Darmst?dter. Hier befindet sich gerade ein gesonderter Aufruf an die Migrantenorganisationen-, -verb?nde, Communities und dem Ausl?nderbeirat in Vorbereitung, der über einen Appellbrief, Flyer und Plakate noch einmal zus?tzlich auf die Einhaltung der Kontaktbeschr?nkungen hinweisen soll.

Die n?chste Sitzung des Krisenstabes ist am Mittwoch, 22. April.


Am Freitag (17.) hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt auf dem Gel?nde des früheren Klinikums Eberstadt eine Einrichtung zur niederschwelligen medizinischen Versorgung in Betrieb genommen. Sie soll in erster Linie die Darmst?dter Krankenh?user w?hrend der Covid-19-Krise entlasten. Für 30 Patienten stehen Betten mit der M?glichkeit zum Anschluss an Sauerstoff zur Verfügung. Insgesamt k?nnen 100 Betten belegt werden. Betrieben wird die Pflegeeinrichtung im Wesentlichen unter Zuhilfenahme von Katastrophenschutzzügen und freiwilligen Helfenden. Das Betriebskonzept wurde von Darmstadt-Marketing gemeinsam mit dem Katastrophenschutz und der Darmst?dter Berufsfeuerwehr entworfen. Einblicke in die Einrichtung gibt es im Video, weiterführende Informationen sind hier zu finden.

19. April 2020

Ab 20. April dürfen in Hessen unter bestimmten Voraussetzungen wieder einzelne Gesch?fte ?ffnen. Wie Darmstadt am besten mit den ersten Lockerungen in der Pandemie umgehen sollte, dazu wendet sich OB Jochen Partsch in diesem Video direkt an die Darmst?dterinnen und Darmst?dter.

17. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom 17. April 2020 unter anderem mit der Vorbereitung auf die vom Land Hessen beschlossene sukzessive Wiederaufnahme des Schulbetriebs am 27. April besch?ftigt. Hier laufen bereits Abstimmungen zwischen Schuldezernat, den ?mtern und dem kommunalen Nahverkehrsunternehmen HEAG mobilo. Oberbürgermeister Jochen Partsch und Schuldezernent Rafael Rei?er werden sich zu grunds?tzlichen Fragestellungen noch am heutigen Freitag auch mit dem Land Hessen weiter abstimmen. Das Schulamt arbeitet gemeinsam mit dem Immobilienmanagement bereits an Pl?nen für eine r?umliche Ausgestaltung.      

Oberbürgermeister Jochen Partsch berichtete aus der Telefonkonferenz des Hessischen St?dtetages und informierte darüber, dass es in Darmstadt bis auf weiteres keine Maskenpflicht nach dem Hanauer Beispiel geben wird. Dies decke sich mit den Absichten der anderen St?dte im Hessischen St?dtetag.

Im Vorfeld der regul?ren Krisenstabssitzung wurde eine Unterarbeitsgruppe ?Pflege‘, mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus dem Amt für Soziales und Pr?vention, der Fachkonferenz Altenhilfe und den Darmst?dter Kliniken eingerichtet, die sich vor der regul?ren Krisenstabs-Sitzung bereits mit Themen besch?ftigt und abgestimmt hat. Vorwiegend ging es hier um Verbesserungen beim Entlassmanagement, also wie Personen aus Pflegeheimen, die in Krankenh?usern behandelt wurden, wieder aufgenommen werden k?nnen. Auch einigte man sich darauf, dass man bei den Pflegereinrichtungen noch einmal gezielt zus?tzlichen Unterstützungsbedarf abfragen wird.  In der n?chsten Woche sollen die Treffen der Gruppe fortgesetzt werden.

Wie das Gesundheitsamt mitteilt gibt es, Stand 16. April, 18 Uhr, 7 neue, laborbest?tigte Covid-19-F?lle in Darmstadt. Die kumulierte Fallzahl betr?gt damit 127 F?lle. Von diesen sind 95 bereits wieder genesen. Leider war bereits am Ostermontag, 13. April, eine 89-j?hrige an COVID-19 erkrankte Frau aus Darmstadt nach zweit?gigem station?rem Aufenthalt verstorben. Auch sie hatte schwere Vorerkrankungen. Die Zahl der Todesf?lle in Darmstadt steigt damit auf zwei. Dies war durch einen Meldeverzug bisher nicht bekannt gewesen. Das Gesundheitsamt appelliert zudem an die Vereine, sich mit Blick auf eventuelle Ausnahmeregelungen mit der Nutzung von Sportst?tten an die entsprechenden Verb?nde und nicht an das Gesundheitsamt zu wenden.

Wie der Rettungsdienst berichtet, steigen die Non-Covid Eins?tze nun langsam wieder an, was darauf zurückzuführen sein dürfte, dass viele Menschen aufgrund der angespannten Situation zun?chst auf ?rztliche Betreuung verzichtet hatten und die Dienste nun wieder st?rker in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen aus dem Stab sind: 5000 von der Firma Merck gespendete ffp2-Masken werden an die Darmst?dter Partnerstadt Brescia zur Bek?mpfung der Pandemie geliefert. Darmstadt-Marketing erstellt aktuell in Abstimmung mit dem Oberbürgermeister eine Liste von Gro?veranstaltungen in Darmstadt die aufgrund von Covid-19 abgesagt werden müssen. Dazu wird es im Laufe der kommenden Tage weitere Informationen geben.

Der Krisenstab kommt am kommenden Montag, 20. April, zu seiner n?chsten Sitzung zusammen.


Darmst?dter Ferienkurse werden von 2020 auf 2021 verschoben

Die vom Internationalen Musikinstitut Darmstadt (IMD) biennal veranstalteten Darmst?dter Ferienkurse für Neue Musik werden wegen der Corona-Pandemie vom Juli 2020 auf den Sommer 2021 verschoben. Darauf verst?ndigten sich Darmstadts Kulturdezernent, Oberbürgermeister Jochen Partsch, und der Direktor des IMD, Thomas Sch?fer, nach eingehender Prüfung der international renommierten Veranstaltung.

Die 50. Edition der Darmst?dter Ferienkurse h?tte vom 18. Juli bis 1. August dieses Jahres stattfinden sollen. Neben ihrer einzigartigen Kombination aus Sommerakademie und internationalem Musikfestival liegt die Attraktivit?t und Bedeutung der Darmst?dter Ferienkurse wesentlich darin, ein internationaler Treffpunkt zu sein und über die Dauer von zwei Wochen hinweg tempor?re Gemeinschaften von Teilnehmer*innen, Dozent*innen, Gastku?nstler*innen und Besucher*innen zu schaffen. Knapp 450 Kursteilnehmer*innen und 60 Dozent*innen sowie etwa 400 Künstler*innen aus rund 50 Nationen w?ren in diesem Sommer in Darmstadt zu Gast gewesen. Das künstlerische Programm mit über 60 ?ffentlichen Konzerten und einem umfangreichen Akademie-Programm sollte ursprünglich Ende April pr?sentiert werden. Die weltweiten Auswirkungen der Corona-Pandemie machen allerdings eine seri?se Umsetzung der Veranstaltung mit internationalen Teilnehmer*innen unm?glich, weshalb sich das IMD nach Rücksprache mit den beteiligten Künstler*innen und F?rderinstitutionen sowie dem Krisenstab der Stadt Darmstadt dazu entschlossen hat, das Gesamtprogramm ein Jahr sp?ter zu realisieren. Die 50. Darmst?dter Ferienkurse sollen nun – 75 Jahre nach ihrer Gründung im Jahre 1946 – vom 31. Juli bis 14. August 2021 stattfinden.

Die angemeldeten Teilnehmer*innen erhalten ihre Gebühren zurück und werden bei der Anmeldung für 2021 bevorzugt behandelt.

Das IMD ist ein Kulturinstitut der Wissenschaftsstadt Darmstadt.

16. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in einer Sitzung vom heutigen Donnerstag, 16. April, vor allem mit den am gestrigen Mittwoch von Bundesregierung und Landesregierungen beschlossenen Vereinbarungen und Empfehlungen bei der Lockerung von Beschr?nkungen des ?ffentlichen Lebens im zur Eind?mmung der Covid-19-Epedemie besch?ftigt. So folgt der Krisenstab der Stadt grunds?tzlich den beschlossenen Lockerungen, muss jedoch Detailfragen noch in kleineren Runden genau er?rtern und Vorgehensweisen abstimmen. Die Ergebnisse werden im Anschluss an die kommenden Sitzungen kommuniziert.

Oberbürgermeister Jochen Partsch sagte dazu auch mit Blick auf die laufenden Abstimmungen im Deutschen und Hessischen St?dtetag: ?Was die Bundesregierung gemeinsam mit den Landesregierungen beschlossen hat, ist in der Summe sicherlich richtig und sinnvoll, l?sst aber auch Fragen in einigen Bereichen offen, die wir nun einzeln er?rtern und behandeln müssen. Dies betrifft die ?ffnung der Schulen, den Einzelhandel, das Tragen von Masken um nur eine kleine Auswahl zu nennen. Wir müssen hier sehr sorgsam mit den Regelungen umgehen. Ich bin der Auffassung, dass das wichtigste nun nachvollziehbare Ma?st?be und Kriterien für die Bev?lkerung sind. Was entschieden wird, muss nachvollziehbar und transparent erkl?rt werden, damit die gute Akzeptanz erhalten bleibt. Bei allem Verst?ndnis für das Bedürfnis der Bürgerinnen und Bürger nach Normalisierungen müssen wir uns aber dennoch im Klaren darüber sein, dass wir noch immer mittendrin, vielleicht sogar noch immer erst am Anfang bei der Bew?ltigung dieser Krise stehen und hier eindeutig auf Sicht fahren. Klar ist auch, dass wir es noch lange mit enormen Einschr?nkungen in der Organisation des ?ffentlichen Lebens in Darmstadt und Deutschland zu tun haben werden. Aus Darmst?dter Sicht, ist es bitter und traurig, dass auch unsere Feier der Zuversicht, der Hoffnung und Zugewandtheit, für die das Heinerfest steht, auch Opfer der neuen Verordnung wird und dieses Jahr erstmals seit Beginn nicht stattfinden kann. Wie wir damit umgehen, werde ich mit dem Heimatverein Darmst?dter Heiner abstimmen. Gleiches gilt für eine Vielzahl weiterer kultureller und sonstiger Veranstaltungen. Hierzu wird es im Laufe der Woche weitere Informationen geben.“   

Beschlossen wurde im Gremium eine Bedarfsabfrage von Schutzmaterialien, die über die Feuerwehr koordiniert wird und zu der es auch noch einmal eine gesonderte Information der ?ffentlichkeit geben wird. Dasselbe gilt für m?gliche Unterstützung von Privatpersonen beim Erhalt sogenannter Community-Masken. Hier k?nnen eventuell Einzelh?ndler und bestimmte Privatpersonen mit gr??eren Mengen selbst hergestellter Masken diejenigen unterstützen, die keine M?glichkeit haben, sich eine solche Maske selbst herzustellen.

Weiterhin sind zus?tzliche Hilfsma?nahmen für die besonders von der Covid-19-Epedemie betroffene italienische Partnerstadt Brescia in Planung, die mit zus?tzlicher Schutzausrüstung unterstützt werden soll.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, sind in den letzten zwei Tagen insgesamt 5 neue positive Covid-19-F?lle in Darmstadt dazu gekommen, so dass die Zahl in Darmstadt auf kumuliert 120 F?lle steigt. 90 Personen gelten mittlerweile wieder als geheilt. Leider gab es am vergangenen Dienstag auch den ersten Todesfall. Verstorben ist eine 85-j?hrige ehemalige Bewohnerin eines Pflegeheims mit schweren Vorerkrankungen.

Die n?chste Sitzung des Krisenstabs ist am morgigen Freitag, 17. April.

14. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom heutigen Dienstag, 14. April, Bilanz zum Osterwochenende gezogen: Die Bev?lkerung habe sich demnach weiterhin sehr gut an die Einhaltung der Regelungen zum Kontaktverbot gehalten, auch wenn es erneut unvernünftiges Verhalten gab. Zus?tzlich zu den am Samstag bereits gemeldeten 15 Personen, deren Personalien für die Einleitung eines Bu?geldverfahrens aufgenommen wurde, gab es am Freitagabend noch weitere 4, am Samstag 21, am Sonntag 10 und am Montag 4. Zu den Hotspots der Nichteinhaltung der Kontaktregeln z?hlen nun vermehrt der Luisenplatz und andere innerst?dtische Pl?tze. Die Grube Prinz von Hessen war insbesondere am Samstag stark frequentiert, aber durchweg von Zweiergruppen bzw. Familienverb?nden.

In den Darmst?dter Kliniken ist die Situation fast durchweg stabil, in jedem Fall unter Kontrolle, wie die Klinikleitungen berichten. Das Rettungsdienstliche Aufkommen von Covid-19-Patienten war über das Wochenende erneut sehr gering. In Darmstadt gibt es seit Karfreitag insgesamt 10 neue F?lle, damit steigt die Zahl kumuliert auf 115 laborbest?tigte Covid-19-F?lle in Darmstadt, davon sind 78 bereits wieder genesen. Wie berichtet, sind die fünf Corona-Schwerpunktpraxen für Darmstadt und Darmstadt-Dieburg der KV über Ostern bereits t?tig geworden.

Oberbürgermeister Jochen Partsch berichtete, dass in der zuvor abgehaltenen Telefonkonferenz des St?dtetags die Mehrheit der Mitglieder für ein eher vorsichtiges und umsichtiges Verhalten in Bezug auf Lockerungen der Anti-Corona-Ma?nahmen eintritt, dass man aber selbstverst?ndlich erst einmal abwarten müsse, welche Schritte die Bundesregierung am kommenden Mittwochabend verkünden wird.

Im Anschluss an die Sitzung des Krisenstabs tagte erstmals auch die Fachgruppe Alten- und Pflegeheime, bestehend aus Oberbürgermeister, Sozialdezernentin, Klinikdezernent, Krankenhausleitungen, Rettungsdienst und dem Gesundheitsamt, die in kleinerer Runde die weitere Vorgehensweise in diesem speziellen und jüngst besonders in den Fokus geratenen Umfeld abstimmt. Hier konnte nach eingehender Diskussion Konsens erzielt werden, dass man nach wie vor davon Abstand davon nimmt, alle Pflegeheime pauschal durchzutesten. Stattdessen liegt der Fokus auf das genaue Hinschauen beim Auftreten von Verdachtsf?llen und der Einleitung sofortiger und gezielter Testungen, die bei einem best?tigten Ausbruch nochmals intensiviert werden. Zus?tzlich soll noch einmal die Ausstattung mit Schutzmaterialien verst?rkt und durch zus?tzliche Schulungen die Einhaltung der Hygieneregeln nochmals verbessert werden.

11. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich bei seiner Sitzung am heutigen Samstag, 11. April, erneut schwerpunktm??ig mit der Situation in den Alten- und Pflegeheimen in Darmstadt w?hrend der Covid-19-Pandemie besch?ftigt. Dabei waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass eine Entwicklung, wie es sie in den vergangenen Wochen in einzelnen Altenheimen in Deutschland und seit kurzem auch speziell im benachbarten Odenwald gegeben hat, in Darmstadt unbedingt vermieden werden muss. Um den Umgang mit dem m?glichen Infektionsgeschehen in den Heimen noch besser koordinieren zu k?nnen, einigte sich der Krisenstab auf ein Sondertreffen einer Expertengruppe mit Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitsamts, der Fachkonferenz Altenhilfe, den Krankenh?usern, der Verwaltung und der Politik am kommenden Dienstag, 14. April.  
      
Unterdessen stellt sich die Situation beim Umgang der Bev?lkerung mit den Kontaktbeschr?nkungen am Osterwochenende in Darmstadt offenbar nach wie vor überwiegend positiv dar. ?Die meisten Menschen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch, ?halten sich weiterhin vorbildlich an die Kontaktbeschr?nkungen und helfen damit weiter die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen.“ Leider gab es aber, wie die Kommunalpolizei berichtete, vereinzelt auch gegenteilige Entwicklungen. So war sowohl der Bürgerpark als auch die Grube Prinz von Hessen am Karfreitag stark frequentiert, hier hielten sich viele Bürgerinnen und Bürger nicht durchgehend an die bestehenden Regelungen, so dass dort 15 Verst??e gegen die Kontaktbeschr?nkungen festgestellt wurden. Zeitweise hielten sich über 100 Personen gleichzeitig an der Grube auf. Landespolizei und Kommunalpolizei werden daher ihre Kontrollen in den angesprochenen Bereichen nochmals intensivieren. Dennoch, so OB Partsch, ?sind wir gemeinsam auf einem richtigen und guten Weg zum Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt.“ 
 
In den letzten 48 Stunden gab es in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 8 neue laborbest?tigte Covid-19-F?lle. Kumuliert sind es nun 108 positive F?lle in Darmstadt, wovon jedoch ein gro?er Teil bereits wieder genesen ist.  Wie das Gesundheitsamt weiter berichtet, haben die fünf Corona-Schwerpunktpraxen der Kassen?rztlichen Vereinigung ihre Arbeit aufgenommen und bereits erste F?lle an das Gesundheitsamt übermittelt. Das Gesundheitsamt ist auch über die Osterfeiertage weiter mit gro?er Betriebsst?rke im Einsatz.

Oberbürgermeister Jochen Partsch rechnet am kommenden Mittwoch mit einer Information der Bundesregierung, wie nach Ostern weiter mit den beschlossenen Ma?nahmen umgegangen werden soll. Die n?chste Sitzung des Krisenstabs ist für den kommenden Dienstag, 14. April, anberaumt. 

8. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom 8. April wieder verschiedene Themen im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Covid-19 in Darmstadt besprochen und wichtige laufende Aufgaben der einzelnen Bereiche abgestimmt. Beschlossen wurde dabei mit Blick auf die Alten- und Pflegeeinrichtungen vor allem eine noch engere Abstimmung zwischen Gesundheitsamt, Medizinischem Dienst, Heimaufsicht und der Fachkonferenz Altenhilfe, um Bewohner und Personal in den Einrichtungen noch besser informieren und schützen zu k?nnen. Noch gebe es glücklicherweise keine gr??eren Ausbrüche der gef?hrlichen Erkrankung in Darmst?dter Heimen und auch keine Verstorbenen, wie es in anderen Regionen Deutschlands zu beobachten war, so das Gremium. Asymptomatische und mobile Testungen in den Heimen, wie sie in Frankfurt seit gestern vorgenommen werden sollen, sieht der Krisenstab aus Gründen der Ressourcenverteilung und dem Verweis auf wenig aussagekr?ftige Momentaufnahmen kritisch.

Diskutiert wurde auch die von der Kassen?rztlichen Vereinigung (KV) beschlossene Einrichtung sogenannter Corona-Schwerpunktpraxen, die unter anderem die Testcenter zus?tzlich unterstützen und sich schwerpunktm??ig um Covid-19-Patienten kümmern sollen. Nach den dem Gesundheitsamt bisher vorliegenden Informationen sind fünf derartige Praxen in Darmstadt vorgesehen. Hier wird das Gesundheitsamt den fachlichen Austausch mit der KV und den Praxen selbst nochmals verst?rken. Das Gesundheitsamt wird zudem auch über die Osterfeiertage besetzt sein und für das weitere Vorgehen bei Verdachtsf?llen erreichbar sein.

Seit der letzten Sitzung am vergangenen Montag sind in Darmstadt 4 neue Covid-19 F?lle hinzugekommen, so dass es kumuliert nun 96 laborbest?tigte F?lle in Darmstadt gibt. Insgesamt 53 Darmst?dterinnen und Darmst?dter haben ihre Covid-19-Erkrankung bereits überstanden. Oberbürgermeister Jochen Partsch erkl?rt dazu: ?Die aktuellen Zahlen zeigen uns vor allem eines: Dass der von uns eingeschlagene Weg mit Lock down und strikten Kontaktbeschr?nkungen der richtige zur Eind?mmung der Covid-19-Erkrankungen ist. Es ist unbedingt notwendig, dass wir nun nicht nachlassen und die getroffenen Ma?nahmen weiter konsequent einhalten und die Einhaltung auch kontrollieren. Das haben wir auch im St?dtetag und mit Ministerpr?sident Volker Bouffier besprochen. Frühestens in der kommenden Woche wird die Bundesregierung in Abstimmung mit dem RKI dann das weitere Vorgehen kommunizieren und gute L?sungen für die nach wie vor angespannte Situation finden. Je konsequenter und disziplinierter wir alle jetzt vorgehen, desto besser wird uns irgendwann auch der Wiedereinstieg in einen normaleren Alltag gelingen. Bis dahin ist der Imperativ für uns alle gestern wie heute: Flatten the Curve: Wir müssen die Infektionsausbreitung weiterhin unterbrechen und unser Gesundheitssystem stabilisieren. Das wird uns gelingen.“             

über die Zahlen hinaus informierte der Krisenstab au?erdem zum Stand des derzeit im Aufbau befindlichen Behelfskrankenhauses in Eberstadt. Hier gehen die Arbeiten gut und zügig voran, so dass eine Inbetriebnahme am Freitag kommender Woche (17.) in Aussicht gestellt werden kann.

über die Coronahelfer-Hotline haben bisher insgesamt 130 Personen ihre Hilfe angeboten. 30 bis 40 von ihnen sind bereits vermittelt und haben eine Aufgabe zugeteilt bekommen. Wer seine Hilfe ebenfalls noch anbieten m?chte, kann das Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter Telefon 06151 780 68 00 weiterhin tun.

6. April 2020

Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom Montag, 6. April, eine überwiegend positive Bilanz bei der Einhaltung der Kontaktbeschr?nkungen in Darmstadt am vergangenen Wochenende gezogen. Obgleich die Parks und Grünanlagen gut besucht waren, trafen sowohl die st?dtische Kommunalpolizei als auch die hessische Landespolizei nach eigenen Angaben bei Ansprachen zur Einhaltung der Abstands- und Versammlungsregelungen überwiegend Personen an, die sich einsichtig zeigten und den Anweisungen folgten. Anders als in den st?dtischen Parks stellte sich die Situation in den Sportanlagen dar. Hier seien die Absperrb?nder oft ignoriert worden, und die Personen h?tten weniger einsichtig reagiert, so dass die Kommunalpolizei entsprechend des vom Land Hessen erlassenen Bu?geldkatalogs 20 bis 30 Bu?geldanzeigen stellen muss. Die hessische Landespolizei berichtete für Stadt und Landkreis zusammen von rund 100 Platzverweisen und 40 Anzeigen zu Ordnungswidrigkeiten.

Oberbürgermeister Jochen Partsch dankte den Bürgerinnen und Bürgern für die gezeigte Disziplin: ?Ich freue mich sehr, dass sich ein sehr gro?er Teil der Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Woche an die geltenden Abstands- und Versammlungsregelungen gehalten hat. Dies zeigt, dass der Bev?lkerung der Ernst der Lage bewusst ist. Wichtig ist, dass wir nun trotz erneut guter Wetteraussichten hier nicht nachlassen, um die Covid-19-Ausbreitung weiterhin so stark wie m?glich zu verlangsamen.“

Weiteres Thema der heutigen Sitzung waren die st?dtischen Altenheime. Nachdem am vergangenen Wochenende im Odenwald mehrere Covid-19-F?lle in Einrichtungen bekannt wurden, müsse vor allem die Personalsituation in den Altenheimen st?rker in den Fokus gerückt werden. 

Darüber hinaus l?uft die in der letzten Woche beschlossene Unterstützung der TU Darmstadt bei der Mobilisierung von Corona-Helfern in dieser Woche an. Personen, die ihre Hilfe für die Darmst?dter Kliniken anbieten wollen und medizinische Vorkenntnisse haben – beispielsweise auch Logop?den, Ergotherapeuten oder Physiotherapeuten –, k?nnen sich von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter 06151 780 68 00 an die Coronahelfer-Hotline wenden.

Für gro?e Ver?rgerung beim Krisenstab sorgte ein offenbar am Wochenende durchgeführter Diebstahl am Corona-Testcenter in der Bessunger Stra?e. Hier wurden von Unbekannten zwei Wassertanks und dazugeh?rige Spanngurte gestohlen. Oberbürgermeister Jochen Partsch appellierte daher im Namen des Krisenstabs eindringlich an die Bürginnen und Bürger, ?die ohnehin schwierige Situation durch sinnlose Diebst?hle und Zerst?rungen nicht noch zus?tzlich zu erschweren und die Arbeit des medizinischen Personals nicht zu behindern.“   

In Darmstadt gibt es Stand Sonntag, 5. April, insgesamt 11 neue Covid-19-F?lle. Damit steigt die Zahl 92 laborbest?tigt F?lle. 36 Personen wurden in Darmstadt bereits wieder als geheilt entlassen. Auch über die Osterfeiertage gehen die Tests weiter.

3. April 2020

Oberbürgermeister Jochen Partsch appelliert an die Darmst?dterinnen und Darmst?dter, sich in den Parks und Grünanlagen sowie in Wald und Feld verantwortungsvoll zu verhalten und insbesondere die Abstandsregelungen einzuhalten – trotz des angesagten Frühlingswetters am Wochenende. Andernfalls w?re es auf Grund des Fehlverhaltens Einzelner notwendig, Parks und Grünanlagen etc. zu sperren. Die Einhaltung wird durch Polizei und Kommunalpolizei kontrolliert. Den gesamten Appell gibt es hier zum Nachlesen.

In der 13. Sitzung des Krisenstabs der Wissenschaftsstadt Darmstadt haben die TU Darmstadt und der Krisenstab eine enge Zusammenarbeit zur Eind?mmung der Covid-19-Pandemie beschlossen.

Die Unterstützungsma?nahmen durch die TU beziehen sich dabei zun?chst insbesondere auf die Verteilung von Schutzausrüstung, die Herstellung von Desinfektionsmitteln sowie die Vermittlung freiwilliger Helferinnen und Helfer. Der Krisenstab spricht der TU Darmstadt, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie allen Studierenden seinen ausdrücklichen Dank für das Angebot aus.

Auch die Vernetzung der Kliniken im Versorgungsgebiet sechs in Abstimmung mit dem Land Hessen schreitet weiter voran. Der Schwerpunkt liegt hier aktuell auf der Einrichtung und Koordination von Behelfskrankenh?usern sowie Pflegeeinrichtungen für Nicht-Covid-19-Patienten.

Weiterhin appelliert der Krisenstab an die Bürgerinnen und Bürger, die Kontaktverbote – trotz des vorhergesagten Frühlingswetters in den kommenden Tagen – strikt einzuhalten. Polizei und Kommunalpolizei werden die Einhaltung verst?rkt kontrollieren und Verst??e nach dem seit heute (3.) geltenden Bu?geldkatalog des Landes Hessen ahnden.

Das Gesundheitsamt hat für die Wissenschaftsstadt Darmstadt aktuell 81 positiv getestete Covid-19-F?lle registriert. Davon gelten bereits 33 wieder als gesund und sind aus der Quarant?ne bzw. Isolation nach Erkrankung entlassen worden.

1. April 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung am 1. April an der weiteren Vernetzung der Kliniken im Versorgungsgebiet sechs, dem Patientenmanagement sowie der Verteilung von Schutzausrüstung gearbeitet. 

Au?erdem weist der Krisenstab noch einmal ausdrücklich darauf hin, dass für die Unterbrechung der Infektionsketten die allgemeinen Verhaltens- und Hygieneregeln elementar sind: Reduzierung sozialer Kontakte auf das N?tigste, regelm??iges und gründliches H?ndewaschen, Husten oder Niesen nur in die Armbeuge, H?ndeschütteln unterlassen, K?rperkontakt vermeiden und einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Personen einhalten. 

Das Nutzen und Tragen von FFP2-Masken und medizinischem Mund-Nasen-Schutz sollte (gerade jetzt) vorrangig den medizinischen und pflegenden Berufen in den hierfür vorgeschriebenen Versorgungssituationen vorbehalten sein.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes bleibt selbstverst?ndlich weiterhin – unabh?ngig von der Corona-Situation – eine Option für Menschen mit entsprechenden, relevanten Vorerkrankungen; schützt aber nicht zuverl?ssig vor Virus-Erkrankungen wie Covid-19 oder Influenza.

Darüber hinaus entscheiden sich einige Bürgerinnen und Bürger, Mund und Nase mit Schals, Tüchern oder Anderem abzudecken. Dies kann zwar einige Tr?pfchen auffangen, schützt den Tr?ger oder die Tr?gerin aber ebenso nicht zuverl?ssig vor der Aufnahme von Viren, sondern bietet eher einen Schutz für die Personen, mit denen man direkten Kontakt hat – darauf weist das Gesundheitsamt dringlich hin.

Einen eindringlichen Appell richtet der Krisenstab auch noch einmal an die Bev?lkerung: Personen, die ihre Hilfe für die Darmst?dter Kliniken anbieten wollen und medizinische Vorkenntnisse haben – beispielsweise auch Logop?den, Ergotherapeuten oder Physiotherapeuten –, k?nnen sich von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter 06151 780 68 00 an die Coronahelfer-Hotline wenden.

Die Notbetreuung der Schulkinder der Klassen 1 bis 6 w?hrend der Osterferien ist sichergestellt. Zur erweiterten Notbetreuung an Samstagen, Sonntagen und Feiertagen in der Ferienzeit sind die Schulen direkt anzufragen. Die Notbetreuung in den Kindertagesst?tten l?uft regul?r weiter. Eine Sondernotbetreuung am Wochenende w?hrend der Ferien muss vor Ort dezidiert angefragt werden.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass es im Stadtgebiet der Wissenschaftsstadt Darmstadt aktuell 70 positiv getestete Covid-19-F?lle gibt. Seit Beginn der Covid-19-Pandemie wurden von diesen bereits 18 Personen aus der Quarant?ne bzw. Isolierung nach Erkrankung entlassen und sind gesund.

30. M?rz 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner heutigen (30.) Sitzung über den weiteren Umgang mit der Ausbreitung des Covid-19-Virus beraten.

Aufgrund der Covid-19-Pandemie werden das Europa-Wochenende und der st?dtische Grenzgang am 5. und 6. Juni abgesagt. Der Grenzgang wird traditionell von Darmstadts Partnerst?dten kulinarisch begleitet. 

?In der aktuellen Situation durch die Ausbreitung des Covid-19-Virus k?nnen die St?dte den Organisationsaufwand kaum leisten und werden durch die Absage des Wochenendes deutlich entlastet“, erkl?rt der Oberbürgermeister und Krisenstabsleiter Jochen Partsch. ?Dieses Wochenende liegt uns allen sehr am Herzen, aber in diesen Zeiten müssen wir auch alle damit zurechtkommen, dass der zwingend notwendige Kampf gegen Covid-19 unser Leben ver?ndert. Aber es wird eine Zeit nach der Pandemie geben und mit gro?er Freude werden wir unsere europ?ischen Freunde im n?chsten Jahr in Darmstadt begrü?en und gemeinsam feiern“, so Partsch weiter. 

Weitere Themen der Sitzung waren die Verteilung von Schutzausrüstung sowie die Zusammenarbeit und Vernetzung der Krankenh?user – speziell die Rolle des Klinikums Darmstadt, das im Auftrag des Landes Hessen im Versorgungsbezirk sechs als Koordinierendes Krankenhaus t?tig ist. In dieser Rolle steuert das Klinikum die Patientenversorgung im Stadtgebiet sowie in den Landkreisen Darmstadt-Dieburg, Gro?-Gerau, Bergstra?e und Odenwald. 

Zudem wurde über die Notfallbetreuung über Ostern beraten: Das Jugendamt arbeitet aktuell ein Konzept aus, um die Betreuung von Kindern, deren Eltern in systemrelevanten Berufsgruppen arbeiten, auch über die Osterfeiertage zu gew?hrleisten und damit die Funktionsf?higkeit der kritischen Infrastruktur sicherzustellen. 

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat eine erste Hilfslieferung von Schutzmasken in die Partnerstadt Brescia gebracht. über weitere Unterstützungsma?nahmen wird beraten. Die Stadt in Norditalien ist von der Covid-19-Pandemie besonders stark betroffen.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass es aktuell 62 positiv getestete Covid-19-Patienten in Darmstadt gibt.

27. M?rz 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung am Freitag, 27. M?rz 2020, über das weitere Vorgehen zur Eind?mmung der Covid-19-Pandemie beraten.

Die Einrichtung des Hauses zur Patientenpflege, das die Wissenschaftsstadt Darmstadt in der ehemaligen Neurologie des Klinikums in Eberstadt errichtet, schreitet weiterhin sehr gut voran und befindet sich im kalkulierten Zeitrahmen. Nach den letzten technischen und beh?rdlichen Abnahmen in den n?chsten Tagen soll die Einrichtung in der kommenden Woche einsatzbereit sein. Dort sollen Nicht-Covid-19-Patienten gepflegt werden, um die Kliniken zu entlasten und deren Kapazit?ten für Covid-19-F?lle einsetzen zu k?nnen.

?An der zügigen Umsetzung der Einrichtung in Eberstadt zur Pflege von Nicht-Covid-19-Patienten wird deutlich, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Krisenstabs, aber auch viele Beteiligte darüber hinaus, wirklich eng und sehr kooperativ miteinander arbeiten. Die kommunikativen und organisatorischen Abl?ufe greifen sehr gut ineinander und es wird uns Unterstützung von vielen unterschiedlichen Unternehmen, Institutionen und Verb?nden, aber auch direkt aus der Bev?lkerung angeboten“, beschreibt  der Leiter des Krisenstabs und Oberbürgermeister Jochen Partsch die aktuelle Zusammenarbeit innerhalb der Stadt. ?Für diese Solidarit?t und Hilfsbereitschaft bedanke ich mich ausdrücklich“, so Partsch weiter.

Die Hilfsbereitschaft zeigt sich auch in der weiterhin sehr guten Annahme der Coronahelfer-Hotline. Bürgerinnen und Bürger, die bei der Bek?mpfung des Covid-19-Virus unterstützen wollen, k?nnen sich unter der Nummer 06151 780 68 00  melden. Gesucht werden vor allem Personen mit medizinischen Vorkenntnissen. Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Eine kleinere Arbeitsgruppe des Krisenstabs prüft derzeit, ob Darmstadt die italienische Partnerstadt Brescia bei der Bek?mpfung der Covid-19-Pandemie unterstützen kann. Die Stadt in der Lombardei ist neben Bergamo eine der am st?rksten vom Virus betroffenen St?dte.

Der Krisenstab nimmt weiterhin zur Kenntnis, dass das Land Hessen die Starkenburg-Kaserne zur Unterbringung von Geflüchteten aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Gie?en reaktivieren wird. Hintergrund für diese Ma?nahme ist, dass in der Einrichtung in Gie?en vier Personen positiv auf Covid-19 getestet wurden. Mit der Reaktivierung der Liegenschaften in Darmstadt – sowie Bad Arolsen – k?nnen ausreichende r?umliche Kapazit?ten geschaffen und Nicht-Erkrankte untergebracht werden, um eine bessere r?umliche Trennung zu gew?hrleisten.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass es in Darmstadt aktuell 46 positiv getestete Covid-19-F?lle gibt.

25. M?rz 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch, 25. M?rz 2020, umfassend über die Anstrengungen der Darmst?dter Kliniken gesprochen, zielgerecht organisiert und somit gut gewappnet einer m?glicherweise deutlich st?rkeren Beanspruchung durch die Covid-19-Pandemie gegenüberzustehen. Federführend ist dabei das Klinikum Darmstadt, das als Koordinierendes Krankenhaus die Patientenversorgung – auch der nicht von Covid-19 betroffenen Patienten – für Südhessen steuert. Das Klinikum steht dabei im Austausch mit dem Planungsstab Station?re Versorgungsstruktur des Landes Hessen. Au?erdem stimmt es sich t?glich mit den Krankenh?usern der Region und den Rettungsdienstleitstellen ab.

Aktuell wurde vor allem die Aufgabe behandelt, die Kliniken mit ausreichender Schutzausrüstung auszustatten. Bedarf besteht für ?rzte und Pflegepersonal, aber auch für die Mitarbeitenden der Rettungsdienste und nicht zuletzt der Pflegeeinrichtungen. Ziel ist es, eine m?glichst hohe Personalverfügbarkeit zu sichern.

Unterdessen steht die Einrichtung zur Patientenpflege, die die Stadt Darmstadt in der ehemaligen Neurologie des Klinikums in Eberstadt aufbauen l?sst, kurz vor der Fertigstellung. Für den genannten Zweck, die medizinische Betreuung von Nicht-Covid-19-Patienten, wird es dort rund achtzig Betten geben – dank Bettenspenden unter anderem vom Klinikum, dem Alice-Hospital, dem Elisabethenstift und dem Heimathaus. Weitere Betten wurden angekündigt; die Sauerstoff- und die Wasserversorgung sind ebenfalls bereits funktionsf?hig. Allen, die bei der schnellen Herrichtung des Hauses helfende Hand angelegt haben, wurde ausdrücklich gedankt.

Gro?er Dank galt auch den mittlerweile über siebzig Bürgerinnen und Bürgern, die über die Corona-Hotline 06151 780 68 00 ihre Unterstützung angeboten haben, darunter medizinisches Fachpersonal. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt.

In Darmstadt gibt es (Stand Mittwochmorgen) 33 positiv getestete Covid-19-F?lle.

24. M?rz 2020

Zu Beerdigungen und Trauerfeiern sind ab sofort nur noch zehn Personen zugelassen. Dies hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt am Dienstag, 24. M?rz 2020, mit Bezug auf einen Erlass des Hessischen Innenministeriums festgelegt. ?Von den Vorsorgema?nahmen zur Eind?mmung der Covid-19-Pandemie sind alle Bereiche des Lebens betroffen – auch dieser schmerzliche, der des Abschieds von nahestehenden Menschen“, sagt Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und erl?utert n?her: ?Grunds?tzlich halten wir es für geboten, die Trauerzeremonie nur im Freien vorzunehmen. Wenn der derzeit notwendige Mindestabstand zwischen Menschen von 1,50 Meter eingehalten wird, dann k?nnen ?ltere und Gebrechliche natürlich auch Platz nehmen.“

Zuvor hatte das Innenministerium darauf hingewiesen, dass mit der jüngsten Verordnung zur Beschr?nkung sozialer Kontakte vom 22. M?rz 2020 Trauerfeiern und Bestattungen unter Einhaltung der Infektionsschutzbestimmungen weiterhin m?glich sind. Bürgerinnen und Bürger soll es gestattet bleiben, von Angeh?rigen würdevoll Abschied nehmen zu k?nnen.
N?here Auskünfte gibt das Grünfl?chenamt unter Fernruf 06151 13 29 15.

In Darmstadt gibt es (Stand Dienstagmorgen) 27 positiv getestete Covid-19-F?lle; zwei Patienten werden intensivmedizinisch betreut. Ein weiterer Patient, der an schweren Vorerkrankungen litt, ist in der Nacht zum Dienstag gestorben.

23. M?rz 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat bei seiner jüngsten Sitzung am Montag, 23. M?rz 2020, intensiv über die Einsatzplanung der Darmst?dter Krankenh?user gesprochen. Unter anderem ging es hierbei um die Sicherung der Verfügbarkeit von Schutzbekleidung, notwendiger Ausrüstung und Arzneimitteln. Das Klinikum Darmstadt, als Koordinierendes Krankenhaus für Südhessen, steht dazu in laufender Abstimmung mit dem Hessischen Sozialministerium.

Der Krisenstab hat sich au?erdem mit den Restriktionen besch?ftigt, die seit Sonntag für das ?ffentliche und private Leben gelten. Das Land Hessen hatte am Vortag verfügt, dass der Aufenthalt im Freien nur allein oder mit einer zweiten, nicht im gemeinsamen Haushalt lebenden Person oder mit den engsten Familienangeh?rigen erlaubt ist. Die Stadt Darmstadt wird die gewissenhafte Einhaltung der Kontaktvorschriften entsprechend kontrollieren. Dies geschieht durch die Kommunalpolizei in Zusammenarbeit mit der Landespolizei.

Unterdessen haben sich über die neue Coronahelfer-Hotline 06151 780 68 00 schon zahlreiche Menschen vor allem mit medizinischen Kenntnissen gemeldet und ihre Unterstützung angeboten. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Mit dem Stand von Montagmorgen gibt es in Darmstadt 27 positiv getestete Covid-19-F?lle; zwei Patienten werden intensivmedizinisch betreut.

22. M?rz 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt gibt aus seiner heutigen (22.) Sitzung Folgendes bekannt:

Das Klinikum Darmstadt wird künftig ?Koordinierendes Krankenhaus“ im Versorgungsbezirk sechs des Landes Hessen sein und damit die Patientenversorgung w?hrend der Covid-19-Pandemie zentral für Südhessen steuern – also neben der Stadt Darmstadt auch für Landkreise Darmstadt-Dieburg, Gro?-Gerau, Bergstra?e & Odenwald.

Au?erdem gibt es ?nderungen in der Notfallbetreuung für Kinder: So wurde der Kreis systemrelevanter Berufe erweitert. Damit haben mehr Eltern Anspruch auf die Notfallbetreuung ihrer Kinder. Zudem besteht der Anspruch auf Notfallbetreuung für Kinder zukünftig auch, wenn nur ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet. Eltern, die keinen Notfallbetreuungsplatz in Anspruch nehmen, werden von der Zahlung des Kita-Entgelts & der Essensgelder befreit.

Eine ?nderung gibt es auch bei den Einkaufsbeschr?nkungen. Darmstadt war sich mit den Pr?sidiumsmitgliedern des Hessischen St?dtetags einig, dass zu den Ma?nahmen, die zur Eind?mmung und langsameren Verbreitung des Covid-19-Virus dienen, auch die Schlie?ung von Baum?rkten z?hlt. Das Land Hessen definiert dies in seiner jüngsten ?nderungsverordnung anders und nimmt Baum?rkten von der Schlie?ung aus; dem wird Darmstadt folgen.

20. M?rz 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner heutigen (20.) Sitzung im Hinblick auf die Covid-19-Pandemie mit einer weiteren Allgemeinverfügung nun auch Bau- und Gartenm?rkte, Sonnenstudios, Nagelstudios, Eisdielen, Cafés sowie Gemischtwarenl?den ohne Lebensmittelangebot geschlossen. Am Freitagmittag wurde au?erdem bekannt, dass das Land auch die Schlie?ung aller Restaurants anordnet.

Um die zentralen Ziele – Leben retten, die weitere Ausbreitung des Covid-19-Virus zu verlangsamen und die Gesundheitssysteme zu stabilisieren und funktionsf?hig zu erhalten – zu erreichen, sind enorme Anstrengungen n?tig. Dabei sind die Einsicht, das Handeln und das Unterlassen jedes Einzelnen gefordert. ?Es ist beeindruckend, welche Bereitschaft die Bürgerinnen und Bürger zeigen, anderen spontan und unmittelbar zu helfen, Netzwerke nachbarlicher Unterstützung zu knüpfen, dabei viel Einfallskraft und gro?es Engagement beweisen. Dafür danke ich allen sehr“, sagte der Oberbürgermeister und Vorsitzende des Krisenstabs Jochen Partsch. Wer nachbarschaftliche Hilfe leisten will, findet weitere Informationen auf www.soli-DA-risch.de, eine gemeinsame Initiative des SV Darmstadt 98 und der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Daneben gibt es eine Reihe weiterer unterstützenswerter Initiativen.

Zugleich richtet der Oberbürgermeister einen Appell auch an Menschen speziell mit medizinischen oder pflegerischen Kenntnissen – beispielsweise Medizinstudenten –, den Krankenh?usern in Darmstadt ihre Unterstützung anzubieten. ?Dort wird jede Hilfe gerne angenommen, die das Klinikpersonal entlastet. Wer dabei mitwirken will, kann sich schon jetzt melden, um in die Arbeitsabl?ufe der Kliniken eingeführt zu werden“, so der OB. Eine Mail mit Informationen zu Qualifikation/Beruf, Vor- und Nachname, Mailadresse und Telefonnummer an die Adresse coronahelfer@darmstadt.de genügt oder man wendet sich an die Kliniken direkt. Unterstützungsangebote jeder Art werden unter dieser Mailadresse angenommen und koordiniert. Ab Montag (23.) wird zudem eine Coronahelfer-Hotline freigeschaltet: 06151 780 68 00. Die Hotline ist montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Derzeit gibt es in der Stadt Darmstadt 21 best?tigte Covid-19-F?lle (Stand: Freitagmittag); zwei Patienten werden intensivmedizinisch betreut.

19. M?rz 2020

In seiner heutigen (19.) Sitzung hat der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt unter anderem entschieden, Arbeitsgruppen aus dem Krisenstab heraus zu bilden, die sich konzentriert mit den dringendsten Fragestellungen besch?ftigen. So ist sichergestellt, das der Krisenstab auch bei m?glichen Ausf?llen arbeitsf?hig bleibt.

Weiterhin hat der Krisenstab folgende Ma?nahmen beschlossen:

  • Die Allgemeinverfügung wird bis Ende Mai verl?ngert. Das bedeutet, dass alle geplanten Gro?veranstaltungen im Mai wegen des Corona-Virus abgesagt werden müssen. Darunter fallen auch das Schlossgrabenfest, die Frühjahrsmesse und der Merck-Firmenlauf.
  • Die HEAG mobilo wird die Taktung von Bussen und Bahnen auf Samstagsfahrpl?ne umstellen. Hintergrund dafür ist zum einen die aktuell geringe Auslastung der Fahrzeuge. Zum anderen ist dadurch eine flexible Ver?nderung in der Personalplanung m?glich, damit die Funktionsf?higkeit des ?PNV im Stadtgebiet auch weiterhin sichergestellt ist.

Der Kristenstab betont, dass alle st?dtischen ?mter und Einrichtungen der Stadtverwaltung ihren Betrieb aufrechterhalten; lediglich der Besucherverkehr ist eingeschr?nkt worden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind telefonisch und vorzugsweise per E-Mail erreichbar.

Bürgerinnen und Bürger, die Fragen zur Schlie?ung der st?dtischen ?mter oder zur Notbetreuung in Kitas und Schulen haben, k?nnen sich an die Beh?rdennummer 115 wenden. Sie ist vom Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr besetzt.

Aus gegebenem Anlass wird noch einmal darauf hingewiesen, dass sich der Eingang zum Corona-Testcenter der Kassen?rztlichen Vereinigung in der Niersteiner Stra?e gegenüber vom Gesundheitsamt befindet.

Aktuell gibt es im Stadtgebiet 16 mit dem Corona-Virus infizierte Personen. Davon wird einer station?r behandelt, die anderen sind nur leicht erkrankt und befinden sich zu Hause. 450 Personen stehen derzeit per Anordnung unter Quarant?ne.

18. M?rz 2020

Aus der heutigen (18.) Sitzung des Krisenstabs gibt es folgende Informationen:

Am Corona-Testcenter der Kassen?rztlichen Vereinigung werden durch Absperrungen und eine ver?nderte Beschilderung Ma?nahmen zur besseren Leitung und Steuerung der Besucherstr?me ergriffen. Damit verbunden ist der Aufruf, das Testcenter nur nach telefonischer Rücksprache mit dem ?rztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117 aufzusuchen. Oberbürgermeister Jochen Partsch appelliert an die Bürgerinnen und Bürger: "Nehmen Sie Rücksicht und achten Sie auf Ihre Mitmenschen! Dies gilt auch für alle Menschen, die nun Rettungsdienste vor Ort aufsuchen. Informieren Sie sich vorab und gehen Sie nicht einfach in die Einsatzzentralen."

über diese Ma?nahmen hinaus hat das Bürger- und Ordnungsamt den Auftrag erhalten, die am gestrigen Dienstag (17.) vom Land Hessen ver?ffentlichte Verordnung zu prüfen und restriktiv umzusetzen. Die Kommunalpolizei wird daher noch einmal st?rker kontrollieren. Die Gastst?ttenbetreiber sind aufgerufen, sich an die Vorgaben des Landes zu halten. Dies ist zur Eind?mmung der Virusverbreitung notwendig.

Am 27. M?rz wird es in Wixhausen wieder die M?glichkeit geben, Blut zu spenden. Die Bev?lkerung bleibt aufgerufen, wie bisher auch Blutspenden zu leisten.

17. M?rz 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat heute (17.) die Umsetzung der Leitlinien von Bund und L?ndern auf kommunaler Ebene ab Mittwoch (18.) beschlossen.

Dazu z?hlen unter anderem:

  • Restaurants & Speisegastst?tten ?ffnen generell frühestens ab 6 Uhr & schlie?en sp?testens ab 18 Uhr.
  • Superm?rkte, Apotheken, Banken, Tankstellen u.v.m. bleiben ge?ffnet. Grunds?tzlich wird für sie das Sonntagskaufverbot ausgesetzt.
  • Für den Publikumsverkehrs werden geschlossen: Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen, Theater, Kinos, Fitnessstudios, alle ?ffentlichen & privaten Sportanlagen, Spielhallen etc.
  • Spielpl?tze im Stadtgebiet werden geschlossen.

Die gesamten Leitlinien der Bundesregierung sind hier abrufbar: Leitlinien zum Kampf gegen die Corona-Epidemie

Die Umsetzung der Leitlinien ist durch die Vierte Verordnung des Landes Hessen zur Bek?mpfung des Corona-Virus geregelt.  

Au?erdem hat das Land Hessen für die Notfallbetreuung in Kitas weitere Berufsgruppen als ?systemrelevant“ eingestuft:

  • Erzieherinnen & Erzieher
  • Mitarbeiterinnen & Mitarbeiter im Jobcenter, der Agentur für Arbeit & im Amt für Soziales und Pr?vention (SGBII/SGBIII und Asylbewerberleistungsgesetz)
  • Personen der Versorgungswirtschaft (Abwasser, IT, Energieversorgung)

Oberbürgermeister und Krisenstabsleiter Jochen Partsch sagte dazu: "Die Einhaltung der Vorgaben wird ab Mittwoch auch von der Kommunalpolizei kontrolliert. Vor diesem Hintergrund appellieren wir nochmals an die Bürgerinnen und Bürger aber auch an Unternehmerinnen und Unternehmer mit Belegschaft, die grunds?tzlichen Verhaltensma?gaben zur Eind?mmung des Coronavirus, also Abstandsregelungen, regelm??iges H?ndewaschen, kein Zusammenkommen in gro?en Gruppen, unbedingt ernst zu nehmen. Dies gilt auch im Freien in Parks und Grünanlagen. Wie Kanzlerin Merkel bereits gestern noch einmal unterstrich, ist es jetzt auch an jedem Einzelnen die Verbreitung des Virus mit den eigenen Verhaltensweisen zus?tzlich auszubremsen. Es geht hier immer um die Unterbrechung von Infektionsketten, den Schutz besonders gef?hrdeter Bev?lkerungsgruppen und die Sicherstellung der Leistungsf?higkeit unseres Gesundheitssystems."

Zus?tzlich appelliert der Krisenstab noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger besonnen zu bleiben, aufeinander Rücksicht zu nehmen und vor allem das medizinische Personal nicht an seiner Arbeit zu hindern, beispielsweise durch das Blockieren von Rettungswegen.

Weitere Informationen zu den Beschlüssen des Krisenstabs sind hier nachzulesen: www.cameway.com

16. M?rz 2020

Der Coronavirus-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist am heutigen Montag (16.) zu seiner n?chsten Sitzung zusammengekommen.

In der Sitzung wurde die Schlie?ung aller st?dtischen Verwaltungsgeb?ude für den Publikumsverkehr ab dem morgigen Dienstag (17.) beschlossen. In dringenden F?llen, beispielsweise bei unaufschiebbaren Terminsachen, ist eine telefonische Terminvereinbarung m?glich. Die Online-Terminvergabe wird geschlossen.

Um die Ausbreitung des Virus weiter einzud?mmen, beschloss der Krisenstab nun auch die Schlie?ung der Stadtbibliothek, Stadtteilbibliotheken, des Bücherbusses und des Vivariums ab Dienstag.

Bestattungen dürfen nur noch mit maximal 30 Personen stattfinden.

Trauungen werden weiterhin durchgeführt, allerdings nur mit einer begrenzten Anzahl von maximal 4 externen Personen (Traupaar und zwei Trauzeugen). Alle Senioren-Veranstaltungen sind bis auf weiteres abgesagt.

Weitere Infos – auch zur aktuellen Lage in den Kitas – sind hier zu finden: www.cameway.com/nachrichten/darmstadt-aktuell/news/corona

14. M?rz 2020

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat heute weitere Ma?nahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen:

Für die Schülerinnen und Schüler sind die Schulen ab dem kommenden Dienstag (17.) bis zum 19. April geschlossen, es sei denn, sie haben aufgrund der Berufe beider Elternteile einen Anspruch auf Notbetreuung. Dies betrifft nur die Jahrg?nge 1 bis 6. Dabei handelt es sich um klar vom Land Hessen festgelegte systemkritische Berufe wie etwa Medizinisches Personal, Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr. Die Zugeh?rigkeit ist durch Bescheinigung vom Arbeitgeber nachzuweisen. Ausgenommen sind zun?chst auch Schülerinnen und Schüler, die das Abitur ablegen. Hier treffen die Schulen laut Schulamt entsprechende Sicherheitsvorkehrungen, wie die Verhinderung von kritischen Ansammlungen und der Einhaltung eines Sicherheitsabstands von zwei Metern.

Mit der Allgemeinverfügung der Hessischen Landesregierung vom 13. M?rz, wurde festgelegt, dass die Kindertagesst?tten ab sofort bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben müssen und die Kinder die Einrichtung nicht mehr betreten dürfen. Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat daher entschieden, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der st?dtischen Kindertagesst?tten zu Beginn der kommenden Woche zun?chst in G?nze anwesend sind, um die nach dem Erlass notwendigen Betreuungen zu organisieren. Alle st?dtischen Kitas sind demnach am Montag (16.) bis auf weiteres ge?ffnet, allerdings nur, um die Betreuung für Kinder, bei denen beide Elternteile oder Alleinerziehungsberechtige in systemkritischen Berufen arbeiten, sicherzustellen. Dafür ist ein entsprechender Nachweis notwendig, der schriftlich im Verlauf der Woche vorzulegen ist. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt appelliert hier auch an die freien Tr?ger und die Kirchen, dass sie derartige Notfalldienste ebenfalls aufrechterhalten, um eine entsprechende Versorgungslage zu gew?hrleisten. Durch diese Vorgehensweise kann die Stadt kleine Einheiten und Gruppen dezentral unterbringen und damit das Risiko für Ansteckungen minimieren.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt schaltet ab dem kommenden Montag (16.) eine Info-Hotline unter der Telefonnummer 06151/13-2060. Hier werden alle organisatorischen Fragen rund um die ?nderungen bei den st?dtischen ?mtern und den Kindertagesst?tten beantwortet. Fragen zum schulischen Bereich beantworten weiter die jeweiligen Schulleitungen. Fragen zu Gesundheit und dem Coronavirus allgemein werden weiterhin durch das Gesundheitsamt beantwortet.

Wie das Gesundheitsamt berichtet, gab es am gestrigen Freitag (13.) drei positiv auf das Coronavirus getestete Personen in Darmstadt. Am heutigen Samstag kamen noch einmal zwei best?tigte F?lle hinzu, so dass es Stand Samstag, 14. M?rz, 16 Uhr, insgesamt fünf positiv getestete Personen gibt. Die am Freitag festgestellten F?lle befinden sich bereits in Isolation und die jeweiligen Kontaktpersonen in Quarant?ne. Bei den am Samstag neu hinzugekommenen F?llen befinden sich die Personen in Isolation und die Kontaktpersonen werden derzeit ermittelt.

Weitere Informationen zu den ?ffnungszeiten st?dtischer Einrichtungen (VHS, Schwimmb?dter, Akademie für Tonkunst etc.) sind hier nachzulesen: www.cameway.com/nachrichten/darmstadt-aktuell/news/ausbreitung-des-coronavirus

13. M?rz 2020

Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, sagt der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt ab Montag, dem 16.03.2020 bis zum 30.04.2020 alle ?ffentlichen Veranstaltungen der Stadt Darmstadt ab. Getroffen wurde diese Entscheidung in der Sitzung eines au?erordentlichen Krisenstabes unter Leitung von Oberbürgermeister Jochen Partsch am heutigen Morgen (13.).

Aufgrund der Entscheidungen im Krisenstab hat der Oberbürgermeister die Allgemeinverfügung ?über das Verbot von Veranstaltungen und die Schlie?ung von st?dtischen Einrichtungen“ erlassen.

Darin sind unter anderem folgende Einschr?nkungen enthalten:

  • Alle Veranstaltungen, bei denen die Stadt Darmstadt oder die Darmstadt Marketing GmbH oder die st?dtischen Kulturinstitute als Veranstalter agieren, werden untersagt.
  • Alle Veranstaltungen im Staatstheater Darmstadt, im Darmstadium, der Centralstation und s?mtlichen st?dtischen Bürgerh?usern, in der B?llenfalltorhalle, in st?dtischen R?umen und auf st?dtischen Fl?chen, bei denen gr??ere Menschenansammlungen zu erwarten sind, werden untersagt.
  • S?mtliche Versammlungen und Demonstrationen, die mit gr??eren Menschenansammlungen verbunden sind, werden untersagt.
  • Sportveranstaltungen (auch die des SV Darmstadt 98) dürfen ausschlie?lich ohne Zuschauer stattfinden.
  • Die st?dtischen Schwimmb?der werden geschlossen.

Au?erdem wurden folgende Veranstaltungen abgesagt:

  • Die st?dtische Einbürgerungsfeier (13.03.2020),
  • Das Darmst?dter Tourismusforum (20.03.2020, Fachveranstaltung, nicht ?ffentlich)
  • Datterichs Wochenmarkt (4.4.2020)
  • Darmstadt Mobil (04./05.04.2020)
  • Die ?ffnung des tempor?ren Besucherzentrums Konsum (04./05.04.2020)
  • Die Baumesse auf dem Messplatz (03.-05.04.2020)
  • Der Flohmarkt vor dem darmstadtium (24./25.04.2020)
  • Die Frühjahrsmess (30.04. – 10.05.2020)

Der Oberbürgermeister erkl?rte, dass die Ma?nahmen zwingend notwendig seien, auch wenn es in Darmstadt bisher noch keine best?tigte Infektion mit dem Corona-Virus gibt. 

Weitere Informationen zu Einschr?nkungen im Kulturbereich sowie zum Umgang mit Privatveranstaltungen sind hier nachzulesen www.cameway.com/nachrichten/darmstadt-aktuell/news/corona-virus

 


 

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 ist inzwischen an verschiedenen Gebieten in Europa und auch in Deutschland angekommen. Die Beh?rden des Bundes, der L?nder, der St?dte und der Landkreise haben gem?? der Planungen für den Pandemiefall vorgesorgt.

Allen Bürgerinnen und Bürgern steht bei allgemeinen Fragen rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 die Hotline des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration zur Verfügung.

Die Hotline ist unter der Nummer 0800-5554666 t?glich von 8 bis 20 Uhr erreichbar.

Fragen zu konkreten Symptomen beantwortet der behandelnde Hausarzt oder der ?rztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117

 

Weiterführende Informationen

Hessisches Ministerium für Soziales und Integration

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/informationen-zum-neuen-coronavirus-sars-cov-2

Robert Koch-Institut

https://www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Gesundheitsamt der Stadt Darmstadt und des Landkreises Darmstadt-Dieburg

https://www.gesundheitsamt-dadi.de


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Hotlines

?rztlicher Bereitschaftsdienst (?BD): 116 117

HSMI: 0800/5554666

Gesundheitsamt: 06151-33090

Beh?rdennummer: 115

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Infektionen vermeiden

Quelle: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufkl?rung (BZgA),
http://www.infektionsschutz.de

Wichtige Mitteilung
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Erreichbarkeit der Stadtverwaltung

Aufgrund der aktuellen Situation durch die Ausbreitung des Covid-19-Virus sind alle Stadth?user bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die ?mter und Verwaltungsstellen arbeiten in ver?nderter Arbeitsorganisation weiter und sind per Mail oder telefonisch erreichbar. In dringenden F?llen k?nnen über diese Kommunikationswege pers?nliche Termine vereinbart werden.


Für das Standesamt: 
Alle vereinbarten (Trau-)Termine bleiben bis auf weiteres bestehen.

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