Wissenschaftsstadt Darmstadt

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Schwerpunkte


Für die Akteure der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg haben folgende Fragen eine wichtige Wegweiserfunktion:

Welche Handlungsbedarfe bestehen?
Was wird gebraucht?
Was fehlt?
Was soll erreicht werden?

Im Rahmen der j?hrlichen Bildungskonferenzen, der Arbeit des Bildungsbeirates sowie thematischer Arbeitsgruppen, eines Forums und der Lenkungsgruppe erfolgen hierzu Bestandaufnahmen. Bei Bedarf werden die inhaltlichen Schwerpunkte bzw. Handlungsfelder angepasst.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg sind:

Bildungsüberg?nge

Ziele

Kinder, Jugendliche und Erwachsene erleben in übergangsphasen unterschiedliche Belastungen und müssen entsprechende Anpassungsleistungen vollziehen, so zum Beispiel beim übergang von der Familie in die Kindertagesst?tte. Wie Menschen einen übergang meistern, h?ngt neben der psychischen Widerstandsf?higkeit (Resilienz) auch von der Gestaltung des übergangs ab sowie von der Begleitung in überg?ngen. Um überg?nge individuell und bestm?glich zu unterstützen, wurden zum Schwerpunkt ?Bildungsüberg?nge“ folgende Ziele formuliert:

  •        Positive Gestaltung der Bildungsüberg?nge in der Bildungsregion
  •        Erstellung einer übersicht der überg?nge und Schnittstellen
  •        Formulierung von Handlungsempfehlungen und Erwartungen
           an die Bildungsregion
  •        Entwicklung und Umsetzung konkreter Vorhaben
           in der Bildungsregion

 

Einteilung der Arbeitsgruppen

Um die Frage zu beantworten, wie für jeden Menschen in der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg Anschlussf?higkeit gew?hrleistet werden kann, haben drei Arbeitsgruppen (AG) zum Handlungsfeld ?Bildungsüberg?nge“ gearbeitet, und zwar:

  •        AG ?übergang Familie – Kindertagesst?tte – Grundschule“
  •        AG ?übergang Grundschule – weiterführende Schule“
  •        AG ?übergang Schule – studien- & berufsqualifizierende
           Bildungsg?nge“

Im Zuge der Arbeit der AGs haben sich die unterschiedlichen strukturellen Voraussetzungen von Stadt und Landkreis sowie die heterogenen Einstiegsvoraussetzungen bei den Betroffenen und ihren Familien als gro?e Herausforderung gezeigt. Dennoch lie?en sich gemeinsam Ist-Zust?nde, Visionen und konkrete Handlungs- sowie Entwicklungsvorschl?ge formulieren.

 

Ist-Zustand

  •        Heterogenit?t der überg?nge, Schnittstellen und beteiligten
           Akteure/Institutionen
  •        Institutionell bedingte Grenzen der Durchl?ssigkeit und Mobilit?t
  •        Kommunikation zwischen den Bildungseinrichtungen ist nicht
           ausreichend entwickelt
  •        Gegenseitige Erwartungen der abgebenden und aufnehmenden
           Einrichtung sind oftmals unklar
  •        Definierte Zielstellung für die Gestaltung der überg?nge fehlt
  •        übergangsgestaltung als gemeinsame Aufgabe ist nicht
           verbindlich geregelter konzeptioneller Bestandteil der
           beteiligten Bildungsinstitutionen
  •        Methodisch-didaktische übergangsgestaltung ist unklar
  •        Beteiligung der Eltern bei übergangsregelung ist nicht klar
           geregelt
  •        Soziale und migrationsbedingte Ungleichheiten
  •        Ver?nderung der Wertigkeit von Abschlüssen

Es wurde eine Zusammenstellung der zentralen übergangsschnittstellen für die Bildungsregion entwickelt sowie ein Grundprinzip des idealen übergangs formuliert. Dieses hat Gültigkeit für alle Bildungsüberg?nge und bildet die bei allen Bildungsüberg?ngen zu beachtenden Aspekte von Erziehungspartnerschaften, der Vernetzung und der Bewahrung von Erreichtem ab (siehe Abbildung am Seitenende).

Dieses Grundprinzip sollte als wesentliche Grundlage für die Entwicklung von Qualit?tsstandards in der Bildungsregion gesehen werden.

 

·   Handlungsempfehlungen an die Bildungsregion

  •        Behebung von institutionellen Koordinierungsdefiziten
  •        Vernetzung der beteiligten Akteure/Institutionen
  •        Zielgruppenspezifische Information
           (Transparenz über Bildungsangebote in der Region)
  •        Professionelles übergangsmanagement und
           Abbruchmanagement, so z.B. individuelle Beratung
           und Begleitung von Jugendlichen, jungen Erwachsenen
           und Familien

Ganztagsgrundschule

Im Rahmen der 1. Bildungskonferenz der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg am 7. November 2013 hat sich eine Arbeitsgruppe (AG) "Ganztag" gegründet. Diese hat nach ausführlichen Diskussionen dem Bildungsbeirat der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg für seine Sitzung am 20. Februar 2014 und weitere, folgenden Vorschlag unterbreitet:

Gem?? § 7 der Gesch?ftsordnung (pdf-Datei, 75 KB) soll der Bildungsbeirat folgende bildungspolitische Ma?nahme auf den Weg bringen:

  • Die baldm?gliche Umsetzung des von der AG entwickelten rhythmisierten Konzepts für Ganztagsgrundschulen.
  • Weiterhin soll sich die Lenkungsgruppe der Bildungsregion
    Darmstadt & Darmstadt-Dieburg für die politische und finanzielle Umsetzung des Konzepts einsetzen und dem Bildungsbeirat regelm??ig über den aktuellen Sachstand berichten.

Im Laufe des Jahres 2014 und beginnend mit der Umsetzung ab dem Schuljahr 2015/16 entwickelte sich durch den von der Landesregierung auf den Weg gebrachten ?Pakt für den Nachmittag“ (PfdN) und die erfolgreiche Bewerbung der Bildungsregion als Pilotmodell eine Dynamik.

Im Schuljahr 2015/16 beteiligten sich aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg fünf Grundschulen sowie zwei Grundschulen und eine F?rderschule aus der Stadt Darmstadt; im Schuljahr 2016/17 sind es aktuell acht Landkreisschulen und fünf Stadtschulen. Hinzu kommt die Schloss-Schule in Weiterstadt, die als Referenzschule und verbindliche, rhythmisierte Ganztagsgrundschule seit dem Schuljahr 2013/14 genau das Modell praktiziert, das die AG ?Ganztag“ favorisiert.

Die Erfahrungen der AG ?Ganztag“ mit den PfdN- Schulen, welche als Vorl?ufer auf dem Weg zur inklusiven, rhythmisierten, gebundenen Ganztagsgrundschule gesehen werden, zeigen ein breites Spektrum unterschiedlicher Modelle mit unterschiedlichen Tr?gern. Da die vom Kultusministerium bereitgestellten Mittel auf eine Teilnahmequote von ca. 50% ausgelegt sind, der tats?chliche Bedarf jedoch in vielen Schulen h?her ist und wahrscheinlich eher zunimmt, ergibt sich hier eine deutliche Finanzierungslücke.

Ziele

Das Staatliche Schulamt für den Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt hat mit dem Bildungsbeirat der Stadt Weiterstadt die Argumente für eine verbindliche Ganztagsgrundschule bis 14.30 Uhr wie folgt zusammengefasst: Für eine Verl?ngerung der Verweilzeit der Grundschulkinder in der Schule gibt es im Kern drei Begründungsstr?nge, sozial- und wirtschaftspolitische, bildungspolitische und p?dagogische Gründe. Der notwendige Rahmen, um diese Forderungen zu erfüllen, ist die verpflichtende Ganztagsgrundschule für alle, in der Hausaufgaben weitgehend entfallen und durch individuelle Lernzeiten w?hrend der Schulzeit ersetzt werden. Hier stehen die unterschiedlichen Voraussetzungen der Kinder im Fokus und der F?rdergedanke im Vordergrund.

Da die erfolgreiche Realisierung einer rhythmisierten Ganztagsgrundschule die Akzeptanz aller Beteiligten voraussetzt, wurde den bisherigen Ganztagsschulmodellen ein in Weiterstadt entwickeltes und erprobtes neues Ganztagsschulmodell an die Seite gestellt, das an vielen Schulen konsensf?hig ist. Dieses Modell wird seit dem Schuljahr 2013/14 an der Schloss-Schule in Weiterstadt realisiert und erfuhr bei seiner Vorstellung auf Fachtagungen sowohl seitens der Lehrkr?fte und Schulleitungen, vor allem aber auch der Elternschaft, gro?e Zustimmung.

Eckpunkte des Grundschulmodells:

  • Verpflichtende ?ffnungszeiten von 7 Stunden an vier bis fünf Tagen in der Woche, die nach regionalem Bedarf organisiert wird (z.B. von 7.30 Uhr – 14.30 Uhr)
  • Rhythmisiertes Konzept mit einem Wechsel von Spannung und Entspannung und mit gemeinsamem und individuellem Lernen
  • Gemeinsame Mittagspause
  • Fortsetzung der Arbeit nach der Pause in einer für alle Schülerinnen und Schüler verbindlichen Struktur

Wichtige Dimensionen dieser Organisationsform sind:

  • Integrierte Lernkonzepte in rhythmisierter Form, d.h. eine Verzahnung von Unterricht, Bildung, Betreuung, wobei durch die Einbindung von Lernzeiten auf die klassischen Hausaufgaben verzichtet wird
  • Multiprofessionelle Teams, d.h. Lehrkr?fte, sozialp?dagogische Fachkr?fte und Honorarkr?fte kooperieren mit einer gemeinsamen, am Kind orientierten Zielsetzung
  • Kostenpflichtige Betreuungsangebote werden im Anschluss bis 17.00 Uhr und in den Ferien angeboten bei m?glichst hoher personeller Kontinuit?t und am selben Standort (Kostentr?ger sind hier Eltern, Kommunen und evtl. Schultr?ger: Die konkrete Aufteilung geschieht vor Ort.)

Ergebnisse: Aufgabe und Auftrag für die Bildungsregion

Geht man von der im Schulgesetz festgeschriebenen verbindlichen Grundschulzeit aus, so ergibt sich rechnerisch ein Zuschlag von etwa 55% auf die Grundversorgung, um die Anwesenheit aller Kinder an 7 Zeitstunden zu garantieren. Durchaus unter Beachtung von p?dagogischen Qualit?tsstandards l?sst sich dieser zus?tzliche Bedarf zum einen durch Umwandlung von Lehrerstunden in Honorarstunden und zum anderen durch die Beibehaltung der Klasse als Organisationseinheit auf etwa 50% senken.

Da kurzfristig nicht zu erwarten ist, dass das Land Hessen diese Zusatzkosten für die Ganztagsgrundschulen tr?gt, sind Zwischenl?sungen und übergangsmodelle notwendig. So sind z.B. ?Ganztagsklassen“ denkbar und parallel dazu existierende Klassen mit dem üblichen Vormittags-schulangebot, erg?nzt durch eine freiwillige Betreuung. Ebenfalls denkbar sind Kooperationsmodelle, bei denen Kommunen und/oder Schultr?ger noch bestehende Finanzierungslücken abdecken. Hierbei sind Qualit?tsmerkmale zu definieren sowie eine Mindestanzahl von Lehrerstunden, die aus dem ?Ganztagszuschlag“ finanziert werden.

Eine in der Bildungslandschaft verankerte gemeinsame Verantwortung und Steuerungsstruktur aller Beteiligten (Schule, Staatliches Schulamt, Kultusministerium, Schultr?ger, Kommune, freie und ?ffentliche Jugendhilfetr?ger) ist eine wesentliche Gelingensbedingung der Ganztagsgrundschule. Hier besteht ein Handlungsbedarf in der Bildungsregion, und zwar zum einen in der Unterstützung und Priorisierung von Schulen, die sich auf den Weg zur Ganztagsgrundschule machen, und zum anderen in der Ausstattung mit den notwendigen Ressourcen, um den Schulen die erfolgreiche Umsetzung des Modells ?Ganztagsgrundschule“ zu erm?glichen.

Die AG ?Ganztag“ hat die nachfolgenden Handlungsempfehlungen an die Bildungsregion ausgesprochen. Diese wurden auf der 4. Bildungskonferenz am 24.11.2016 ausführlich diskutiert und von den Teilnehmenden befürwortet.

Handlungsempfehlungen an die Bildungsregion

Beauftragung eines Fachgremiums durch die Bildungsregion, um auf der Grundlage der bisherigen Erfahrungen abgesicherte Kostenmodelle, p?dagogisch durchdachte Raumkonzepte und Organisations- bzw. Umsetzungsmodelle zu erarbeiten und vorzulegen.

Die Bildungsregion unterstützt Schulen und Tr?ger, die sich im Sinne des von der AG ?Ganztag“ entwickelten Modells auf dem Weg zur Ganztagsgrundschule machen und begleitet sie dabei, z.B. durch die Organisation von Austauschforen, Bereitstellung von Referent/innen, finanzielle Unterstützung bei der Gestaltung p?dagogischer Tage, Coaching.

Einrichtung eines runden Tisches mit allen am Ganztag beteiligten Akteuren: Um den Prozess der Ganztagsgrundschulentwicklung professionell zu gestalten, ist es notwendig, dass alle Akteure regelm??ig in den Austausch und die Zusammenarbeit gehen. Hierzu z?hlen u.a. das Staatliche Schulamt, das Schulamt der Wissenschaftsstadt Darmstadt, des Schulservice des Landkreises, die Jugend?mter, Sozial?mter, Schulen und freie Tr?ger.

Inklusive Sozialr?ume und lebenslanges Lernen

Ziele

Im Zuge der Entwicklung des Schwerpunktes ?Lebenslanges Lernen und inklusive Sozialr?ume“ ist aus der Arbeitsgruppe  ?Inklusive Sozialr?ume und lebenslanges Lernen“ das gleichlautende Forum als dauerhafte Einrichtung entstanden. Dem hier verwendeten Bildungsbegriff liegen formales, non-formales und informelles Lernen gleichwertig und zirkul?r zu Grunde.

Erkl?rtes Ziel ist Inklusion zu verwirklichen trotz mitunter starrer Systeme und Hindernisse der institutionellen und gesetzlichen M?glichkeiten in der Bildungsregion. Weiterhin ist es Ziel, die Chancen der Sozialraumorientierung voranzustellen und insbesondere das informelle und non-formale Lernen in ihrer hohen Bedeutung im gesamten Lebensverlauf zu st?rken.

Im Forum ?Inklusive Sozialr?ume & lebenslanges Lernen“ arbeiten seit der 1. Bildungskonferenz im Jahr 2013 interdisziplin?r und einrichtungsübergreifend zw?lf Mitglieder zusammen. Gegenseitiges Informieren aus den jeweiligen Kontexten sowie Inputs von Referentinnen und Referenten flankieren die Arbeitstreffen.

Ergebnisse

Positionspapier zur Inklusion / Stand: Januar 2018
(pdf-Datei, 811 KB)

Es wurde unter anderem eine Matrix zu den Fragen entwickelt:

  • Woran erkennen wir den Nutzen und die Wirksamkeit der Bildungsregion?
  • Wo liegen Hürden und wie k?nnen neue Zug?nge zu Bildung erschlossen werden?

Hierzu wurden verschiedene Themen behandelt und im Rahmen der 2. Bildungskonferenz im Jahr 2014 in einer Pr?sentation vorgestellt: zur Integration, Inklusion, Sozialraumorientierung und zur Bildung sowie zum Lernen, zur Benachteiligung und zum Abbau von Barrieren.

Das Forum ?Inklusive Sozialr?ume & lebenslanges Lernen“ entwickelt derzeit im Auftrag der Lenkungsgruppe der Bildungsregion ein Positionspapier zum Schwerpunkt Inklusion.

Querschnittsthemen: Gender, Interkulturelle ?ffnung & Inklusion

Gender

Ziele

Bildungsbereiche unter Geschlechter- bzw. Genderperspektive zu betrachten, ist ein Baustein der Geschlechterdemokratie. Hierzu bedarf es einer Genderkompetenz. Im Zusammenhang mit den unterschiedlichen Bildungsbereichen und im Hinblick auf lebenslanges Lernen braucht es hierfür vor allem die F?higkeit zur Reflexion. Ebenso ben?tigt es Motivation, um geschlechtsspezifische Strukturen in Institutionen und im Alltagshandeln aufzuschlüsseln.

Ergebnisse

Das Büro für Chancengleichheit der Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg erarbeitet derzeit im Auftrag der Lenkungsgruppe der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg ein Positionspapier für das Querschnittsthema Geschlecht/Gender in der Bildungsregion. Hierzu geh?ren überschriften wie: ?Das Gehirn tr?gt kein Geschlechterkorsett“, ?Geschlechterunterschiede zwischen Dramatisierung und erfreulicher Vielfalt“, ?Schulische Bildung und Geschlecht: Ein unmittelbarer Zusammenhang?“, ?M?nner schrauben, Frauen pflegen – Berufliche Segregation in Deutschland“, ?Informelles Lernen – Viele k?nnen mehr, als in Zertifikaten sichtbar wird“. Dieses Papier wird als Diskussionsgrundlage gesehen und muss mit den verschiedenen Akteuren der Bildungsregion langfristig diskutiert und abgestimmt werden.

Eine erste Diskussion mit Akteurinnen und Akteuren der Bildungsregion ist bei der 4. Bildungskonferenz ?Wir machen Bildung m?glich!“ am 24. November 2016 erfolgt.

 

Interkulturelle ?ffnung

Ziele

Chancengleichheit und vielfaltsbewusste Bildung aller Menschen in der Bildungsregion sind wesentliche Ziele zum Schwerpunkt ?Interkulturelle ?ffnung“. Hierzu z?hlen:

  • St?rkung des Bewusstseins für die Potenziale aller Lernformen formaler, non-formaler und informeller Art
  • Verdeutlichung der Bedeutung lokaler kultursensibler Sozialraumstrukturen z.B. Migrantenmilieus
  • Reflexion über das interkulturelle Klima von Institutionen, deren Willkommens- und Anerkennungskultur wie auch die Kontakte und Kooperationen im Sozialraum
  • Rollenreflexion der Fachkr?fte zu interkulturellen Situationen und interkultureller Kompetenz
  • Einsatz und Besch?ftigung von Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund
  • Konkrete Projektvorschl?ge und Werkzeuge zur Interkulturellen ?ffnung, wegweisende Integrationsans?tze und Checkliste zur interkulturellen ?ffnung

Ergebnisse

Positionspapier Interkulturelle ?ffnung (pdf-Datei, 449 KB)

Checkliste (pdf-Datei, 224 KB)

Im Auftrag der Lenkungsgruppe der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg hat das Interkulturelle Büro des Landkreises Darmstadt-Dieburg ein Positionspapier zur kultursensiblen ?ffnung1 der Bildungsregion erarbeitet. Dieses wurde sowohl in der Lenkungsgruppe der Bildungsregion als auch im Bildungsbeirat diskutiert und verabschiedet. Als Weiterführung des Positionspapiers wurde eine Checkliste zur Interkulturellen ?ffnung2 entwickelt, die in der Lenkungsgruppe sowie im Bildungsbeirat vorgestellt wurde.

Die Verabschiedung des Positionspapiers in der Lenkungsgruppe der Bildungsregion zeigt, dass die Verantwortlichen bereit sind, das Bildungswesen vor Ort aktiv weiterzuentwickeln. ?

Handlungsempfehlungen an die Bildungsregion

Die Umsetzung einer vielfaltbewussten Bildung ist ein Prozess. Aufgabe der zust?ndigen Akteurinnen und Akteure im Landkreis Darmstadt-Dieburg und in der Wissenschaftsstadt Darmstadt ist es nun, den Rahmen, der mit diesem Positionspapier abgesteckt ist, je nach ihren bildungspolitischen Schwerpunktsetzungen auszufüllen.

  • In der n?chsten Phase müssen die Ergebnisse gesichert und nachhaltig verankert werden. Dies kann u.a. sichergestellt werden durch:
  • ?ffentlichkeitsarbeit & Evaluationsverfahren
  • Institutionelle Anwendung und Verankerung der Checkliste
  • überprüfung und Weiterentwicklung des Schwerpunktes interkulturelle ?ffnung

Inklusion

Ziele

Die Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg hat das Ziel, die Bildungsteilhabe aller Menschen in der Region zu erm?glichen. Inklusion und Sozialraumorientierung sind hierbei zentrale Handlungsfelder. Inklusion wird als Weitung des Nebeneinander hin zum Miteinander in Vielfalt verstanden.

Inklusion ist, wenn jeder Mensch die M?glichkeit erh?lt, sich vollst?ndig und gleichberechtigt an allen gesellschaftlichen Prozessen zu beteiligen, und zwar von Anfang an und unabh?ngig von individuellen F?higkeiten, ethnischer oder sozialer Herkunft, Geschlecht, Alter, Weltanschauung und sexueller Ausrichtung. Sozialraumorientierung zeigt sich hierbei im zielgruppenübergreifenden und auf Sozialr?ume bezogenen Handeln.

Ergebnisse

Positionspapier Inklusion (pdf-Datei, 739 KB)

Das Querschnittsthema Inklusion wird in der Bildungsregion vom Forum "Inklusive Sozialr?ume & lebenslanges Lernen" thematisch bearbeitet. Um die zuvor genannten Ziele zu erreichen, hat das Forum "Inklusion und inklusive Sozialr?ume" ein Positionspapier im Auftrag der Bildungsregion Darmstadt & Darmstadt-Dieburg erarbeitet.

Entwicklung im schulischen Bereich

Die Wichtigkeit des gemeinsamen Schwerpunktes "Inklusion" für die Wissenschaftsstadt Darmstadt sowie den Landkreis Darmstadt-Dieburg zeigt sich in vielen Bereichen beider Gebietsk?rperschaften. So ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit dem Jahr 2016 Pilotregion "Inklusiver Schulbündnisse" des Landes Hessen. Der Landkreis Darmstadt-Dieburg ist im Sommer 2017 als Region "Inklusiver Schulbündnisse" gestartet.

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Andrea Ehrenfels

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Der Landkreis Darmstadt-Dieburg in der Bildungsregion

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Aufgrund der aktuellen Situation durch die Ausbreitung des Covid-19-Virus sind alle Stadth?user bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Die ?mter und Verwaltungsstellen arbeiten in ver?nderter Arbeitsorganisation weiter und sind per Mail oder telefonisch erreichbar. In dringenden F?llen k?nnen über diese Kommunikationswege pers?nliche Termine vereinbart werden.


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Alle vereinbarten (Trau-)Termine bleiben bis auf weiteres bestehen.

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