Wissenschaftsstadt Darmstadt RSS-Feed der Wissenschaftsstadt Darmstadt de_DE Wissenschaftsstadt Darmstadt Mo, 11 Mai 2020 00:01:45 +0200 Mo, 11 Mai 2020 00:01:45 +0200 TYPO3 EXT:news news-13234 Sa, 09 Mai 2020 14:07:54 +0200 Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt ber?t über weitere Lockerungsma?nahmen des Landes /nachrichten/rss/news/covid-19-krisenstab-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-beraet-ueber-weitere-lockerungsmassnahmen-des-landes OB Partsch: ?Müssen umsichtig und vernünftig mit den neu gewonnen Freiheiten umgehen, um die bisherigen Erfolge nicht zu gef?hrden – tauschen uns t?glich aus, um gemeinsam konkrete L?sungen für Schulen, Kitas, Kultur und Gastronomie in Darmstadt zu erarbeiten“ Nachdem die Beschlüsse von Bund und L?ndern zu weiteren Lockerungen in der Corona-Krise nun auch vom Land Hessen in konkretere Handlungsanweisungen und Zeitpl?ne überführt worden sind, hat sich der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt in einer au?erplanm??igen Sitzung am heutigen Samstag, 9. Mai, mit ersten Auswirkungen auf die Wissenschaftsstadt Darmstadt besch?ftigt und ein Vorgehen abgestimmt. Intensiv diskutiert wurde auch noch einmal die neue Vorgabe aus Berlin von einer Inzidenz von h?chstens 50 positiven Covid-19-F?llen pro Gebietsk?rperschaft in den vergangenen 7 Tagen. Hier tendiert der Krisenstab analog zu vielen Experten dazu, dass diese Zahl aus verschiedenen Gründen zu hoch angesetzt sein k?nnte, um ein sich anbahnendes neues Infektionsgeschehen effektiv unterbinden zu k?nnen. Das Gesundheitsamt wird hier zur n?chsten Sitzung entsprechende Statistiken zu Inzidenzen in Darmstadt vorlegen, um eine valide Einsch?tzung der Entwicklung zu erhalten.
      
Die vom Land beschlossenen Lockerungen wurden vom Krisenstab nach den jeweiligen betroffenen Bereichen betrachtet und behandelt: 

Im Bereich Schule, wo am 18. Mai und 2. Juni die Ausweitung des Betriebs vorgesehen ist, werden aktuell in zahlreichen Abstimmungsrunden zwischen Stadt, Landkreis, Staatlichen Schulamt und Verwaltung weitere Vorkehrungen bezüglich Klassengr??en, Abstandsregeln, Hygiene, zweitversetztem und digitalem Unterricht,  und Transport erarbeitet und zum gegebenen Zeitpunkt auch umgesetzt. Aus Sicherheitsgründen nach wie vor kritisch gesehen wird der Einsatz von Desinfektionsmitteln in den Schulen. Hierauf soll nach M?glichkeit nur in Notf?llen darauf zurückgegriffen werden.    

Im Bereich der Kindertagesst?tten gibt es seitens des Landes Hessen leider noch wenige konkrete Vorgaben bezüglich einer konzeptionellen Vorstellung. Geplant ist der Einstieg in einen eingeschr?nkten Regelbetrieb ab dem 2. Juni. Die wichtigsten offenen Fragen betreffen Gruppengr??e und Betreuungsanspruch. Hier steht das Sozialdezernat in st?ndigem Austausch mit anderen Gebietsk?rperschaften und dem Hessischen Sozialministerium und erwartet von allem von dort nun eine deutliche Konkretisierung der Pl?ne. Derzeit werden in Darmstadt 700 Kinder und damit rund 10% der Kinder vor der Krise im U3 und ü3-Bereich betreut.  

Im Bereich Kultur begrü?en die meisten H?user die schrittweisen ?ffnungen. Dennoch bestehen gerade bei der Unterscheidung in gro?e und kleine H?user unterschiedliche Problemlagen. Gro?e H?user haben Schwierigkeiten mit den Vorgaben von 100 Personen die Wirtschaftlichkeit abzubilden, kleinere H?user haben eher Probleme mit der Einhaltung von Abstandsregelungen. Trotzdem werden nun erste Veranstaltungskonzepte zur Wiederaufnahme des Kulturbetriebs unter den gegebenen Vorrausetzungen erarbeitet. So werden etwa im Literaturhaus und im Jazzkeller demn?chst kleinere Veranstaltungsformate in die Umsetzung gehen k?nnen. Auch das Museum Künstlerkolonie wird am kommenden Dienstag (12.) seine Pforten für die Besucherinnen und Besucher ?ffnen k?nnen. 

In diesem Zusammenhang informiert Oberbürgermeister Jochen Partsch au?erdem, dass die bisher und ursprünglich noch bis 31. Mai gültige Allgemeinverfügung der Wissenschaftsstadt Darmstadt aus dem M?rz dieses Jahres aufgehoben und an die aktuellen Vorgaben des Landes Hessen angepasst wird.

Für den Bereich der Gastronomie berichtet Oberbürgermeister Jochen Partsch aus Gespr?chen mit Darmst?dter Gastronomen, dass die vom Land Hessen erlassene Vorgabe von einem Gast pro 5 Quadratmeter sehr kritisch gesehen wird. Dies ist für viele Betriebe betriebswirtschaftlich nicht darstellbar. Hier bleibt die Stadt in engem Austausch mit den Gastronomen und dem Land Hessen, damit diese ?ffnung bei gleichzeitigem Infektionsschutz so pragmatisch wie m?glich begleitet werden kann. In den vergangenen Tagen wurde seitens der Verwaltung au?erdem ein an die aktuellen Abstands- und Hygieneregeln angepasstes Konzept zur Sondernutzung ?ffentlicher Fl?chen erarbeitet. Dieses wird OB Partsch in den kommenden Tagen dann auch bei einem Gespr?ch mit den Darmst?dter Schaustellerinnen und Schausteller vorstellen und erl?utern. 

?Klar ist bei allen nun anstehenden ?nderungen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch, ?dass wir die bisher erreichten Erfolge im Kampf gegen das Virus, im Zuge der nun Stück für Stück wiederkehrenden Freiheiten, keinesfalls durch unvernünftiges und leichtsinniges Verhalten aufs Spiel setzen dürfen. Die Rückkehr in eine neue Normalit?t ist nach wie vor brüchig und kann nur gelingen, wenn weiter alle Kr?fte zusammenarbeiten und die Bürgerinnen und Bürger sich an die Vorgaben zum Infektionsschutz halten. Dann, und nur dann, kann die Wiederaufnahme eines einigerma?en normalen Alltags auch gelingen.“ 

Die Kliniken in Darmstadt zeigen sich unterdessen erleichtert, dass das Land Hessen die strengen Besuchsregelungen für die Krankenh?user vorerst weiter aufrechterhalten hat. Nur so seien die bisher erreichten Erfolge auch weiterhin zu verteidigen, so die Auffassung.

Der Krisenstab kommt am kommenden Dienstag, 12. Mai, um 10 Uhr zu seiner n?chsten Sitzung zusammen.

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news-13233 Fr, 08 Mai 2020 12:50:43 +0200 Special Olympics Hessen: Landesspiele 2021 in Darmstadt /nachrichten/rss/news/special-olympics-hessen-landesspiele-2021-in-darmstadt Vereinbarung unterzeichnet / Bürgermeister Rafael Rei?er: ?Ein wichtiges Zeichen für Inklusion im Sport weit über die Stadtgrenzen hinaus“ Die dritten Landesspiele von Special Olympics Hessen finden vom 15. bis 17. Juni 2021 in Darmstadt statt. Oberbürgermeister Jochen Partsch, Bürgermeister und Sportdezernent Rafael Rei?er und Christian Hastedt-Marckwardt, Vizepr?sident von Special Olympics Hessen, haben dafür eine Vereinbarung unterzeichnet. Aufgrund der aktuellen Pandemie nicht pers?nlich, sondern auf postalischem Wege.

?Wir haben mit Darmstadt eine hervorragende Ausrichterstadt gefunden“, freut sich Christian Hastedt-Marckwardt. ?Darmstadt ist ein engagierter Partner und wird alles m?glich machen, damit diese inklusive Sportveranstaltung ein Erfolg wird.“

?Durch unser j?hrliches Spiel- und Sportfest, das ebenfalls einem inklusiven Konzept folgt, haben wir als Stadt bereits Erfahrung mit der Organisation und Durchführung solcher Gro?veranstaltungen“, erkl?rt Sportdezernent Rafael Rei?er. ?Seit vielen Jahren ist Special Olympics Hessen hier auch einer unserer Partner. Selbstverst?ndlich werden die Landesspiele der Special Olympics Hessen einen anderen Charakter aufweisen, vor allem, weil sie mehrere Tage dauern werden. Aber wir freuen uns sehr auf die Aufgabe, eine so gro?e inklusive Sportveranstaltung auszurichten. Die Landesspiele werden nicht nur in Darmstadt selbst, sondern über die Stadtgrenzen hinweg ein wichtiges Zeichen für die Inklusion im Sport setzen und als Veranstaltung auch ein Highlight in der dann laufenden Projektphase sein, in der wir uns als hessische Modellregion, gemeinsam mit dem Landkreis und dem Sportkreis Darmstadt-Dieburg zeigen werden“, so Rei?er weiter.

?Darmstadt ist ideal, weil alle Wettbewerbe ganz nah beieinander stattfinden k?nnen. Au?erdem ist es toll, dass wir mit den Kanu-Wettbewerben in der Innenstadt sind“, erg?nzt Silke Malkus, die für den Sport zust?ndige Vizepr?sidentin bei Special Olympics Hessen.

Im Bürgerpark und dem angrenzenden Nordbad werden sich 700 Athletinnen und Athleten in Sportarten wie Fu?ball, Leichtathletik, Schwimmen, Tischtennis oder Judo messen. Auch Rad wird gefahren. In der Innenstadt – auf dem Woog – finden die Kanuwettbewerbe statt. Dort und beim Laufen treten die Athletinnen und Athleten bei den Unified Sports? Wettbewerben gemeinsam mit ihren Partnern – Sportlerinnen und Sportlern ohne Behinderung – an. Klettern wird für alle als Kennenlern-Sportart angeboten und beim wettbewerbsfreien Angebot, bei dem Türme aus Luftballons gebaut werden, man auf dem Seil balancieren kann oder mit dem Rollbrett einen Parcours absolviert, kann man testen, wie beweglich man ist. Menschen mit und ohne Behinderung machen damit an den drei Tagen vor, wie gut Inklusion im Sport funktioniert.

Neben den 700 Athletinnen und Athleten werden 350 freiwillige Helferinnen und Helfer in Darmstadt sein. Als Betreuer, bei den Wettbewerben, aber auch bei den Gesundheitsprogrammen von Special Olympics Healthy Athletes?. Diese nutzen das Zusammentreffen der Athletinnen und Athleten, um ihnen Herz-Checks, Zahnuntersuchungen oder Informationen zur gesunden Lebensweise anzubieten. Auch Vereine aus der Umgebung sind dabei, um sich darüber zu informieren, wie sie mehr inklusive Angebote aufbauen und sich dabei von Special Olympics Hessen unterstützen lassen k?nnen. Die Athletinnen und Athleten werden aus ganz Hessen nach Darmstadt kommen.

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news-13232 Fr, 08 Mai 2020 11:00:40 +0200 Informativ und benutzerfreundlich: Neues Design für die Website des Zoos Vivarium /nachrichten/rss/news/informativ-und-benutzerfreundlich-neues-design-fuer-die-website-des-zoos-vivarium Stadtk?mmerer Schellenberg: ?Das neue Layout und neue Zusatzfunktionen führen die Bürgerinnen und Bürger schnell zum Ziel“ Informativ und benutzerfreundlich – unter diesen Gesichtspunkten hat der Zoo Vivarium der Wissenschaftsstadt Darmstadt seine Website www.zoo-vivarium.de unter Aufwendung eigener Mittel überarbeitet und neu gestaltet. In einem modernen Design bietet die neue Website den Bürgerinnen und Bürgern in leicht zug?nglicher Form alle Informationen rund um den Darmst?dter Tiergarten.

In lesefreundlich aufbereiteter Form informiert die Website über ?ffnungszeiten, Eintrittspreise und Veranstaltungen, über die historische Entwicklung des Zoos und dessen F?rderer, über aktuelle Stellenangebote, über die Barrierefreiheit und das Café Eulenpick, über den Tierbestand, Tierpatenschaften und den Beitrag des Zoos Vivarium zur Erhaltung bedrohter Tierarten.

Wichtige Neuerungen:

- Ein Veranstaltungskalender, über den sich Informationen zu Führungen, Workshops, Bastelkursen, Kindergeburtstagsangebote usw. abrufen lassen;

- Online-Formulare, mit denen man sich für eine Veranstaltung anmelden kann;

- Ein immer sichtbares Suchfeld inkl. einer Autovervollst?ndigen-Funktion zum schnellen Auffinden der gewünschten Information.

?Durch das überarbeitete Design, den Veranstaltungskalender und das neue, stets sichtbare Suchfeld finden sich die Nutzerinnen und Nutzer schnell auf der neuen Seite zurecht“, freut sich der für den Zoo Vivarium zust?ndige Stadtk?mmerer André Schellenberg. ?Hervorheben“, so Schellenberg weiter, ?m?chte ich zudem die Einführung von Online-Formularen. Diese erm?glichen es den Bürgerinnen und Bürgern, sich rund um die Uhr mit ihrem jeweiligen Anliegen unkompliziert an den Zoo Vivarium zu wenden.“

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news-13230 Do, 07 Mai 2020 16:54:41 +0200 Covid-19 /nachrichten/rss/news/krisenstab-1 Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt sieht Darmstadt bei Bek?mpfung der Pandemie auf einem guten Weg / Bilanz nach gut sieben Wochen Anti-Corona-Ma?nahmen positiv / OB Partsch: ?Haben es gemeinsam geschafft, das Virus zurückzudr?ngen – dürfen aber weiter nicht nachlassen – dann werden auch die kommenden Lockerungen nicht zu einem erneuten Anstieg führen“ Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat im Licht der Beschlüsse von Bund und L?ndern am 6. Mai in seiner Sitzung vom heutigen Donnerstag, 7. Mai, eine erste vorsichtige Bilanz zum Kampf gegen das Virus in Darmstadt gezogen und die gefassten Beschlüsse bewertet. ?Wir haben es durch die hervorragende gemeinsame Zusammenarbeit aller an der Bek?mpfung des Virus Beteiligten in den Kliniken, dem Gesundheitsamt, den Pflegeeinrichtungen, und nicht zuletzt einer ein- und umsichtigen Stadtgesellschaft geschafft, das Virus in Darmstadt zurückzudr?ngen und die weitere Ausbreitung stark zu begrenzen“, erkl?rt Oberbürgermeister Jochen Partsch. ?Dies gibt uns nun die M?glichkeit, die getroffenen Ma?nahmen weiter stückweise und mit der gebotenen Vorsicht zu lockern. Der Beschluss von Bund und L?ndern ist grunds?tzlich positiv zu bewerten, versetzt er uns doch in die Lage, die Ma?nahmen regional je nach Infektionsgeschehen anzupassen. Das Vorgehen der vergangenen Wochen hat zu einer deutlichen Reduktion der Neuinfektionen auch in Darmstadt geführt. Dies zeigt uns, dass es richtig und notwendig war, diesen Weg zu gehen und es zeigt uns auch, dass wir ihn in aller Vorsicht weitergehen k?nnen. Mithilfe der übergeordneten Zielsetzung, n?mlich der Begrenzung der Inzidenz auf weniger als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen in den jeweiligen St?dten und Landkreisen, haben uns Bund und L?nder eine Richtgr??e geliefert, die einen klaren Rahmen absteckt in dem wir uns bewegen k?nnen. Wenn wir dies beachten und weiter vorsichtig vorgehen, das hei?t die Abstands-, Hygiene- und Kontaktregeln einhalten und die gegenseitige Rücksichtnahme fortführen, dann sind wir auf einem guten Weg zu einer stufenweise Rückkehr in eine Realit?t, die derjenigen vor der Pandemie sehr nahe kommen wird.“

Wie das Gesundheitsamt meldet, hat sich die Zahl der an Covid-19 Erkrankten in Darmstadt seit dem vergangenen Montag um 7 laborbest?tigte F?lle auf nun kumuliert 204 F?lle erh?ht. Seit Montag sind sieben weitere Personen wieder genesen. Es gab keine neuen Todesf?lle. ?Was die nun als Richtgr??e für die neuen Lockerungen festgelegte Inzidenz betrifft, so gab es in Darmstadt selbst in Spitzenzeiten niemals mehr als 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner in einer Woche. Letzte Woche waren es 12 neue F?lle in Darmstadt innerhalb einer Woche, bei 162.000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Das hei?t, die letzten sieben Tage betreffend, liegen wir in Darmstadt etwa bei 8 neuen F?llen pro 100.000 Einwohner. Das ist ein Erfolg, den wir gemeinsam erreicht haben“, so Partsch weiter. ?Wir müssen nun weiter dafür k?mpfen, dass es trotz der Lockerungen nicht zu einer neuen Dynamik im Infektionsgeschehen kommt.“

Das von Bund und L?ndern beschlossene Ma?nahmenpaket sieht in den kommenden Tagen und Wochen für zahlreiche Bereiche in Hessen Lockerungen vor. Darunter für die Kitas und Schulen, den (Breiten-)Sport, Gastronomie und Hotels, den Kunst- und Kulturbetrieb und viele weitere. Das Hessische Corona-Kabinett wird dieses Paket voraussichtlich am heutigen Donnerstag in eine für Hessen gültige Verordnung mit konkreten Handlungsanweisungen übersetzen. Dann sind auch konkrete Vorgaben für die Wissenschaftsstadt Darmstadt ersichtlich. Um diese zu er?rtern und ebenfalls Beschlüsse zu fassen, wird der Krisenstab am kommenden Samstag (9.) zu einer weiteren au?erplanm??igen Sitzung zusammenkommen. Oberbürgermeister Jochen Partsch wird sich am Samstagabend dann in einer Videobotschaft auf der st?dtischen Homepage und in den Sozialen Medien noch einmal direkt an die Darmst?dterinnen und Darmst?dter wenden, die Ma?nahmen erkl?ren und den weiteren Weg einordnen. 

Auf der Tagesordnung stand au?erdem die künftige Nutzung des Behelfskrankenhauses in Eberstadt, das bei den derzeit niedrigen Infektionszahlen noch nicht in Betrieb gehen wird. Hier wurde entschieden, die Einrichtung bei regelm??iger Wartung und Reinigung zun?chst auf Standby zu setzen und ggf. als Ausweichort für Blutspendetermine und ?hnliche medizinische Notwendigkeiten zu nutzen. In diesem Zusammenhang weisen die Darmst?dter Kliniken noch einmal auf die Unterstützung der Blutspendedienste hin und appellieren an die Bev?lkerung, weiter zum Spenden zu kommen. 

Da jederzeit mit der Verordnung des Landes Hessen zu den beschlossenen Lockerungen zu rechnen ist, wird sich der Krisenstab am Samstag (9.) zu einer weiteren Sitzung treffen.
 

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news-13229 Do, 07 Mai 2020 16:27:00 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt gedenkt des Kriegsendes vor 75 Jahren /nachrichten/rss/news/beflaggung Europatag am 9. Mai / Oberbürgermeister Jochen Partsch: ?Die geistige Saat dieser Zeit hat noch lange nachgewirkt. Umso wichtiger ist es, diesen Tag auch heute und künftig bewusst zu begehen“? Vor 75 Jahren, am 8. Mai 1945, endete der Zweite Weltkrieg mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht. In den knapp sechs Jahren, die dem deutschen überfall auf Polen am 1. September 1939 und den nur zw?lf Jahren, die dem 30. Januar 1933 – der Machtergreifung Hitlers und dem Beginn des m?rderischen NS-Regimes – folgten, waren 60 Millionen Menschen weltweit  Krieg, V?lkermord, Flucht und Vertreibung zum Opfer gefallen. Das umfasst noch nicht die Zahl derer, die an den Sp?tfolgen starben oder litten.  

Oberbürgermeister Jochen Partsch erinnert an diesen bedeutenden Gedenktag, der in diesem Jahr durch die Corona-Pandemie nur mit einer Beflaggung ?ffentlicher Pl?tze und Geb?ude begangen werden kann: ?Der 8. Mai 1945 ist seit 75 Jahren ein besonderer Tag im Erinnern und Gedenken unseres Landes. Doch es hat lange gedauert, bis Deutschland zu seiner Schuld und Verantwortung stehen und noch l?nger, bis dieses Land diesen Tag nicht als Niederlage, sondern als Befreiung von einem m?rderischen Regime sehen konnte. Bis zum Schluss hatten Hass und Hetze ein durch Propaganda verblendetes Volk in den Abgrund getrieben. Die geistige Saat dieser Zeit hat noch lange nachgewirkt. Umso wichtiger ist es, diesen Tag heute und künftig bewusst zu begehen, sich zu erinnern und zu gedenken. Noch heute n?hren sich Schl?ger und M?rder aus dem nationalistischen, rassistischen und antisemitischen Gedankengut dieser Jahre. Die rechtsmotivierten Morde der letzten Monate sind ein beredtes Zeichen dafür. Auch deshalb werden wir uns revisionistischen Gedanken im Zusammenhang mit dem 8. Mai 1945 entschieden entgegenstellen. Sie dienen einzig und allein einem erneuten Versuch, die Gr?uel des Zweiten Weltkriegs zu relativieren.“  

Für Darmstadt hatte der Zweite Weltkrieg bereits am 25. M?rz 1945 mit dem Einmarsch US-amerikanischer Panzereinheiten geendet. Die Bev?lkerungszahl hatte sich am Ende und nach den vier verheerenden Luftangriffen vom Herbst/Winter 1944 von 115.000 auf 50.000 reduziert. Am schlimmsten traf Darmstadt dabei die Brandnacht vom 11. September 1944. Mit fast 12.000 Toten im Verh?ltnis zur damaligen Gr??e der Stadt bescherte dieser Angriff Darmstadt eine der h?chsten Opferzahlen des Zweiten Weltkriegs. 1933 hatten Darmst?dterinnen und Darmst?dter mit fast 50 Prozent das m?rderische NS-Regime gew?hlt. 

Auch für den auf den 9. Mai datierten ?Europatag“ werden die Flaggen gehisst. Der Tag erinnert an eine Rede des franz?sischen Au?enministers Robert Schuman am 9. Mai 1950, in der er seine Vision einer neuen Art der politischen Zusammenarbeit in Europa vorstellte.
 

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news-13231 Do, 07 Mai 2020 16:00:00 +0200 Europatag am 9. Mai 2020 /nachrichten/rss/news/europatag-am-9-mai-2020 Wissenschaftsstadt Darmstadt folgt Aufruf des Europ?ischen Parlaments zur Teilnahme an #EuropeansAgainstCovid19 /?OB Partsch: ?Europ?ische Werte auch auf kommunaler Ebene st?rken“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt folgt dem Aufruf des Europ?ischen Parlamentes, am Europatag der Europ?ischen Union (9.) ein Zeichen für Europa zu setzen. Die Stadt erinnert damit in diesem Jahr nicht nur daran, dass Europa in Frieden und Einheit lebt, sondern wirbt auch für Zusammenhalt und europ?ische Solidarit?t– insbesondere mit den Partnerst?dten – und beteiligt sich an der Online-Kampagne #EuropeansAgainstCovid19 des Europ?ischen Parlaments.

?Der 9. Mai erinnert uns als Europatag an die gro?e Vers?hnungsleistung, die in den 75 Jahren nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zwischen ehemals verfeindeten Nationen erbracht wurde. Gerade in der momentanen Zeit, in der vorübergehend wieder Grenzen errichtet werden mussten, k?nnen wir diesen Tag nicht hoch genug bewerten“, erkl?rt Oberbürgermeister Jochen Partsch. ?Die Pandemie stellt uns vor die gr??te Herausforderung der aktuellen Zeit. Mit unserer gegenseitigen Unterstützung zeigen wir, dass wir im heutigen Europa zusammenstehen, dass wir uns gegenseitig helfen und V?lkerverst?ndigung und europ?ische Zusammenarbeit auch in einer Pandemie nicht enden. Es zeigt vielmehr, wie wichtig es ist, die europ?ischen Werte Demokratie, Menschenrechte und Solidarit?t auf allen Ebenen zu st?rken. Nur wenn wir über Grenzen hinweg zusammenarbeiten, wird es uns gelingen, die Europ?ische Union erfolgreich weiterzuentwickeln und Antworten auf die Fragen der Zukunft zu finden“, so Partsch weiter. 

In Europa z?hlt Italien zu den am st?rksten von der Covid-19-Pandemie betroffenen L?ndern. Die Partnerstadt Brescia, mit der die Wissenschaftsstadt Darmstadt seit 1991 verschwistert ist, liegt mitten in der Region Lombardei, in der sich das Virus mit am st?rksten verbreitete. Deshalb gilt die st?dtische Verbundenheit und Solidarit?t am Europatag ganz besonders der Stadt Brescia, die durch die Pandemie mehr als 380 Tote zu beklagen hat.

Neben umfangreichen Materiallieferungen von Schutzausrüstung nach Brescia hat die Wissenschaftsstadt Darmstadt auch zu Spenden für die Partnerstadt aufgerufen. Zahlreiche Privatpersonen, Vereine und Firmen unterstützten die Aktion. Mit den dadurch gesammelten Spenden in H?he von 25.000 Euro, die der Magistrat um weitere 10.000 Euro erh?hte, zeigt sich wahre europ?ische Solidarit?t und Empathie über alle Grenzen hinweg.
 

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news-13228 Do, 07 Mai 2020 09:01:21 +0200 Covid-19-Pandemie: St?dtische Trauerhallen k?nnen ab 11. Mai unter strengen Auflagen wieder für Trauerfeiern genutzt werden /nachrichten/rss/news/covid-19-pandemie-staedtische-trauerhallen-koennen-ab-11-mai-unter-strengen-auflagen-wieder-fuer-trauerfeiern-genutzt-werden Sozialdezernentin Akdeniz: ?Abschiednehmen kann wieder in gr??erer Gemeinschaft erfolgen – Hygiene- und Abstandsregeln müssen jedoch unbedingt beachtet werden“ Ab dem kommenden Montag, 11. Mai, k?nnen die st?dtischen Trauerhallen unter strengen Auflagen wieder für Trauerfeiern genutzt werden. So wird etwa die Bestuhlung so eingerichtet, dass zwischen den Stühlen ein Mindestabstand von 1,5 Metern gegeben ist. Das Betreten und das Verlassen der Trauerhalle sowie der Gang zur Grabst?tte sind unter Beachtung des Mindestabstands untereinander vorzunehmen.

?Für die Hinterbliebenen von Verstorbenen ist die ab 11. Mai wieder m?gliche Nutzung unserer Trauerhallen eine wichtige Nachricht, wird das Abschiednehmen doch noch schwerer, wenn keine ad?quate M?glichkeit dazu besteht“, erl?utert dazu die für Friedh?fe zust?ndige Dezernentin Barbara Akdeniz. ?Allerdings ist dies zun?chst nur unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen m?glich. Durch die Abstandsregelungen ergibt sich ein Platzangebot in den Trauerhallen von maximal 36 Sitzpl?tzen bzw. minimal 15 Sitzpl?tzen. Von daher wurden die Bestatter und Bestatterinnen gebeten bei den Hinterbliebenen Verst?ndnis zu erreichen, dass die Teilnehmendenzahl der Trauerg?ste auf die Anzahl der Sitzgelegenheiten unserer Trauerhallen begrenzt bleibt. Sollten gleichwohl mehr Trauerg?ste erscheinen, müssen diese leider au?erhalb der Trauerhalle unter Beachtung des Mindestabstands an der Feier teilnehmen“, so Akdeniz.

Das Personal des Grünfl?chenamtes wird sensibel und umsichtig darauf achten, dass der Mindestabstand auch zwischen zwei Trauergesellschaften, die sich im Bereich der Trauerhalle begegnen, gewahrt bleibt. Dies betrifft insbesondere die Trauerhallen des Alten Friedhofs sowie des Eberst?dter Friedhofs. Bei allen weiteren Trauerhallen gibt es einen separaten Zugang und Ausgang. Die musikalische Umrahmung der Trauerfeier ist selbstverst?ndlich m?glich. Die Trauerg?ste sollen aber auf das Singen verzichten.

Die Bestatter und Bestatterinnen haben weiterhin eine Anwesenheitsliste der Trauerg?ste mit Angabe von Vor- und Nachnamen, der vollst?ndigen Adresse und Telefonnummer zu erfassen.
Diese Liste ist für die Dauer von einem Monat vertraulich aufzubewahren und auf Nachfrage dem Gesundheitsamt Darmstadt / Darmstadt-Dieburg auf Nachfrage zukommen zu lassen bzw. nach der genannten Frist zu vernichten.

Die Anzahl der bestuhlten Pl?tze in den Trauerhallen:
Alter Friedhof: 36 Sitzpl?tze
Waldfriedhof: 35 Sitzpl?tze
Bessunger Friedhof: 15 Sitzpl?tze
Arheilger Friedhof: 24 Sitzpl?tze
Wixh?user Friedhof: 28 Sitzpl?tze
Eberst?dter Friedhof: 30 Sitzpl?tze

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news-13227 Di, 05 Mai 2020 17:04:51 +0200 Erste Ergebnisse der Voruntersuchungen zur Sanierung des Mühltalbads /nachrichten/rss/news/muehltalbad Starke Besch?digungen der Panoramascheiben / ?ffnung des Bades in diesem Jahr fraglich / Sportdezernent Rei?er: ?Ich würde das sehr bedauern“ Im Zuge der Voruntersuchungen zur Sanierung des Mühltalbads in Eberstadt sind Besch?digungen der Panoramascheiben festgestellt worden. Aufgrund der Art der Sch?den ist eine ?ffnung des Bades in diesem Jahr momentan fraglich. 

?Zusammen mit den Baufachleuten der DSE und dem Eigenbetrieb B?der habe ich mir heute im Mühltalbad ein Bild von den Sch?den gemacht. Ich würde es sehr bedauern, wenn es tats?chlich dazu k?me, dass wir das Mühltalbad in diesem Jahr nicht mehr ?ffnen k?nnen. Die Lage und die Architektur des Bades sind einzigartig und ich wei?, dass es für viele Bürgerinnen und Bürger und für die Kinder und Jugendlichen in Eberstadt ein wichtiger Erholungsfaktor in den hei?en Sommermonaten ist. Aber die Sicherheit für die Besucherinnen und Besucher hat ganz klar oberste Priorit?t“, erkl?rt Bürgermeister und Sportdezernent Rafael Rei?er.  

Die Besch?digungen der Panoramascheiben machen die überprüfung eines kompletten Austausches notwendig, der aber den heute geltenden baurechtlichen Vorschriften entsprechen muss und damit einen enormen finanziellen Mehraufwand bedeuten wird. Gerade im Hinblick auf die durch die Covid-19-Pandemie extrem angespannte Situation des st?dtischen Haushalts wird zu überprüfen sein, inwiefern der Ersatz der Scheiben m?glich ist. Eine endgültige Einsch?tzung wird aber erst nach dem Abschluss der Voruntersuchungen m?glich sein.

Das Mühltalbad in Eberstadt wurde vom Architekten Ludwig Finkeissen geplant und im Juli 1959 als eines der ersten Erlebnisb?der Deutschlands er?ffnet.
 

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news-13226 Di, 05 Mai 2020 16:14:24 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt beteiligt sich auch in diesem Jahr am Stadtradeln /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-beteiligt-sich-auch-in-diesem-jahr-am-stadtradeln OB Partsch: ?Gute M?glichkeit, in Covid-19-Zeiten fit zu bleiben“ / Umweltdezernentin Barbara Akdeniz: ?Jeder auf dem Rad gefahrene Kilometer hilft beim Klimaschutz, der Luftreinhaltung“ Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Wissenschaftsstadt Darmstadt wieder an der bundesweiten Kampagne ?Stadtradeln“. ?Wer dabei mitmacht, tut nicht nur sich selbst etwas Gutes und beweist sportlichen Ehrgeiz, er tut auch etwas Gutes für die Gemeinschaft“, sagt Oberbürgermeister Jochen Partsch. ?Dies gilt idealerweise, als sich die Kontaktregeln, die im Hinblick auf Covid-19 gelten, sicher einhalten lassen.“

Im vergangenen Jahr hatten in Darmstadt über 1400 Radlerinnen und Radlern insgesamt mehr als 285 000 Kilometer zurückgelegt und so eine Einsparung von gut 41 Tonnen Kohlendioxid erzielt – ein neuer st?dtischer Rekord.  In diesem Jahr wird die 21-t?gige Kampagne vom 26. Mai bis 15. Juni stattfinden. Bedingt durch die aktuellen Beschr?nkungen gibt es anders als in den Vorjahren keine gro?e Auftaktveranstaltung. 

?Wir haben uns bewusst entschieden, auch dieses Jahr wieder im Frühjahr das ,Stadtradeln‘ zu organisieren“, sagt Umweltdezernentin Barbara Akdeniz. ?Darmstadt verfolgt weiter seine ambitionierten Klimaschutzziele, und das Radfahren ein elementarer Beitrag auf dem Weg zur Mobilit?tswende. Radfahren ist aber auch ein Stück Lebensqualit?t – dies umso mehr in Zeiten geschlossener Sportanlagen. Es ist ein perfektes Angebot, um k?rperlich und geistig fit zu bleiben. Gerade wer jetzt im Homeoffice arbeitet, sollte die Gelegenheit nutzen, anfallende Wege mit dem Fahrrad zurückzulegen. Deshalb rufe ich alle Darmst?dterinnen und Darmst?dter zum Mitmachen auf.“ 

Wie in jedem Jahr verfolgt die bundesweite Kampagne das Ziel, den Radverkehr weiter voranzubringen, m?glichst viele Bürgerinnen und Bürgern für die Vorteile des Radfahrens zu begeistern. Beim ?Stadtradeln“ wird auch Deutschlands fahrradaktivste Stadt mit den meisten Radkilometern sowie mit den meisten Radkilometern pro Einwohnerin und Einwohner gesucht. 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ?Stadtradelns“ k?nnen dieses Jahr ihre mit dem Rad zurückgelegten Wege über die Stadtradeln-App freiwillig per GPS aufzeichnen und so dem Forschungsprojekt Movebis zur Verfügung stellen. Movebis fasst die erhobenen Verkehrsdaten anonymisiert zusammen und stellt sie der Stadt Darmstadt in Form von Karten zur Verfügung, auf denen dargestellt ist, wie viele Radfahrerinnen und Radfahrer auf welchen Wegen unterwegs sind. Mit diesen Daten k?nnen anschlie?end Radwege besser geplant und gebaut werden. Die Datenerhebung, -aufbereitung und -speicherung erfolgt dabei nach den gesetzlich bindenden Standards.

?Mit gro?en Ma?nahmen wie dem neuen Radweg an der Heidelberger Stra?e zwischen Eschollbrücker Stra?e und Annastra?e oder dem neuen breiten Radfahrstreifen in der Bismarckstra?e und auch mit vielen kleinen Ma?nahmen bauen wir Schritt für Schritt Darmstadt zu einer noch fahrradfreundlicheren Stadt um. Der aktuell ver?ffentlichte Quartalsbericht zur Radverkehrsinfrastruktur ist Beleg dafür. Mit der Teilnahme am Stadtradeln k?nnen alle Bürgerinnen und Bürger bei der Erhebung von Verkehrsdaten mithelfen, die Radinfrastruktur in Darmstadt weiter zu verbessern“, erl?utert OB Partsch. 

Zum Abschluss des ?Stadtradelns“ werden die aktivsten Einzelradlerinnen und Einzelradler, Teams sowie Schulen mit Preisen ausgezeichnet. Das Registrieren und die Eingabe der geradelten Kilometer laufen wie gewohnt über die Website der Kampagne auf  http://www.stadtradeln.de/darmstadt. Rückfragen beantwortet das Klimaschutzteam des Umweltamts per E-Mail: klimaschutz@darmstadt.de oder per Telefon: 06151/ 13-3285.
Mehr Informationen zum Movebis-Projekt und zur Stadtradeln-App auf www.stadtradeln.de und www.movebis.org.
 

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news-13225 Di, 05 Mai 2020 14:38:15 +0200 Teilpl?ne der dritten Runde zum L?rmaktionsplan Hessen seit 4. Mai in Kraft /nachrichten/rss/news/teilplaene-der-dritten-runde-zum-laermaktionsplan-hessen-seit-4-mai-in-kraft Auf der Website des Regierungspr?sidiums einzusehen / Umweltdezernentin Akdeniz: ?Nehmen Ma?nahmenvorschl?ge aus der L?rmaktionsplanung weiter sehr ernst und setzen proaktiv Ma?nahmen zur L?rmminderung wo immer m?glich um“ Die Teilpl?ne der dritten Runde zum L?rmaktionsplan Hessen für die Landkreise im Regierungsbezirk Darmstadt und für die Ballungsr?ume Darmstadt, Frankfurt, Offenbach und Wiesbaden sind am 4. Mai 2020 in Kraft getreten und k?nnen auf der Website des Regierungspr?sidiums unter Presse/?ffentlicheBekanntmachungen/Verkehr/Umgebungsl?rm abgerufen werden. Die Ma?nahmen zur L?rmminderung beziehen sich in den Landkreisen auf den Stra?enverkehrsl?rm. In den Ballungsr?umen werden auch L?rmminderungsma?nahmen an den Haupteisenbahnstrecken des Bundes betrachtet.

Unter Mitwirkung der ?ffentlichkeit und der betroffenen Kommunen wurden in den vergangenen vier Jahren Vorschl?ge für Ma?nahmen zur L?rmminderung durch das Regierungspr?sidium Darmstadt entwickelt. Diese Ma?nahmen wurden und werden fortlaufend von den Fachbeh?rden der St?dte geprüft und wenn m?glich umgesetzt. In der Wissenschaftsstadt Darmstadt wurden diverse L?rmkonfliktpunkte mit entsprechenden Vorschl?gen zur L?sung dieser Konflikte abgebildet. Eine Vielzahl der L?rmminderungsma?nahmen sind bereits umgesetzt worden, diese k?nnen den aktuellen L?rmaktionsplan der dritten Runde entnommen werden.
?Der motorisierte Verkehr ist einer der gr??ten Verursacher hinsichtlich der Umweltbelastungen. Neben verschiedenen Luftschadstoffen verursacht er L?rmbelastungen für die Wohnbev?lkerung.
Wir werden die Ma?nahmenvorschl?ge aus der L?rmaktionsplanung weiterhin sehr ernst nehmen und proaktiv Ma?nahmen zur L?rmminderung wo immer m?glich umsetzen“, versichert Umweltdezernentin Barbara Akdeniz. ?Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung setzen sich kontinuierlich mit dem Thema auseinander, wobei auch Klimaschutz und das Ziel einer Verkehrswende zur L?rmminderung beitragen werden“, so Barbara Akdeniz weiter.

Alle aktuellen Informationen zum L?rmaktionsplan, den L?rmaktionsplan selbst und weitere Informationen rund um das Thema L?rm finden Sie auf der Seite des Regierungspr?sidiums Darmstadt unter https://rp-darmstadt.hessen.de/umwelt/laerm. Die Teilpl?ne sind darüber hinaus in Papierform beim Regierungspr?sidium Darmstadt zu den üblichen Gesch?ftszeiten unter folgender Adresse zur Einsichtnahme ausgelegt:

Regierungspr?sidium Darmstadt
Wilhelminenstra?e 1-3, Wilhelminenhaus
3. OG, Zimmer 3.113
64283 Darmstadt.

Um vorherige telefonische Terminabsprache wird gebeten. 

Hintergrund:
Nach § 47 d Abs. 2 und 5 des Bundes-Immissionsschutzgesetzes sind L?rmaktionspl?ne in der Umgebung von Hauptverkehrsstra?en mit mehr als 3 Mio. Kraftfahrzeugen pro Jahr (entspricht 8.200 Kraftfahrzeugen/Tag), der Haupteisenbahnstrecken von über 30.000 Zügen im Jahr sowie in den Ballungsr?umen Darmstadt, Frankfurt am Main, Kassel, Offenbach und Wiesbaden alle 5 Jahre zu überprüfen und erforderlichenfalls zu überarbeiten. Die L?rmkarten für die hessischen Hauptverkehrsstra?en mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 3 Mio. Kraftzeugen pro Jahr, die nicht bundeseigenen Haupteisenbahnstrecken mit einem Verkehrsaufkommen von mehr als 30.000 Fahrbewegungen pro Jahr und die Ballungsr?ume mit mehr als 100.000 Einwohnern sind auf der Internetseite des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie auf www.hlnug.de oder http://laerm.hessen.de abrufbar. Zust?ndige Beh?rde für die Aufstellung des L?rmaktionsplans für die L?rmquellen nach § 47 d Bundes-Immissionsschutzgesetz au?erhalb der Zust?ndigkeit des Eisenbahn-Bundesamtes ist im Regierungsbezirk Darmstadt das Regierungspr?sidium Darmstadt.

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news-13221 Mo, 04 Mai 2020 13:28:02 +0200 Krisenstab am 4. Mai 2020 /nachrichten/rss/news/krisenstab-am-4-mai-2020 Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt besch?ftigt sich mit Testungen in Altenheimen sowie Wiederer?ffnung von Spielpl?tzen, Kultureinrichtungen und dem Vivarium Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich in seiner Sitzung vom heutigen Montag, 4. Mai, noch einmal mit der Situation in den besonders von Covid-19 betroffenen Darmst?dter Altenheimen und den weiteren vom Land beschlossenen Lockerungen betreffend Spielpl?tze, Kultureinrichtungen und dem Vivarium besch?ftigt. Wie das Gesundheitsamt berichtet, erbrachten die gro? angelegten Testungen in den beiden Einrichtungen St. Josef und Aliceheim lediglich eine weitere Neuerkrankung in St. Josef. Auch im Aliceheim ist die Zahl der Erkrankten rückl?ufig.

Für das gesamte Stadtgebiet gab es bis Sonntagabend 5 neue laborbest?tigte F?lle von Covid-19. Damit erh?ht sich die Zahl auf kumuliert 197 F?lle von Covid-19 in Darmstadt. Die Zahl der Genesenen erh?hte sich auf insgesamt 120 Personen. Wie in Hessen insgesamt, so ist auch die Anzahl der Neuerkrankungen in Darmstadt rückl?ufig. Leider muss jedoch ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 berichtet werden: Am Sonntag ist eine 97-j?hrige ehemalige Bewohnerin des Alice Pflegeheims verstorben.  

Die Darmst?dter Kliniken bereiten sich aktuell auf die Wiederaufnahme von elektiven Eingriffen vor. Hier laufen die Planungen auf Hochtouren. Noch fehlt allerdings eine endgültige Ankündigung des Landes Hessen. Unterdessen waren die rettungsdienstlichen Zahlen über das Wochenende stabil niedrig.

Bei den Spielpl?tzen werden am heutigen Montag (4.) die Hinweisschilder bezüglich Hygiene- und Abstandsregelungen angebracht und die Flatterb?nder entfernt. Der Krisenstab appelliert noch einmal an die Eltern, hier bitte verantwortungsvoll und sorgsam mit der Situation umzugehen und auch noch einmal besondere Rücksicht auf die anderen Nutzerinnen und Nutzer der Spielpl?tze zu nehmen.

Darmstadt-Marketing berichtet für das vergangene Wochenende von einer Zunahme der Menschen, die wieder die Einkaufsangebote in der Darmst?dter Innenstadt nutzen. Hier sei eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Wochenende davor zu beobachten gewesen.

Die Darmst?dter Kultureinrichtungen unterdessen bereiten derzeit alles für die ?ffnung in der kommenden Woche vor. Ab dem kommenden Dienstag, 12. Mai, werden die ersten Einrichtungen wieder ge?ffnet haben.

Der Darmst?dter Zoo Vivarium ?ffnet bereits am morgigen Dienstag (5.) unter strengen Auflagen wieder seine Pforten. Hier befindet man sich in letzten Abstimmungen der Planungen.

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news-13220 Sa, 02 Mai 2020 15:18:29 +0200 Covid-19-Krisenstab /nachrichten/rss/news/covid-19-krisenstab-1 Krisenstab besch?ftigt sich mit vom Land Hessen beschlossenen Lockerungen in der Corona-Krise ab kommendem Montag (4.) / Kliniken bereiten sich auf elektive Eingriffe vor / u.a. Spielpl?tze, Museen, Zoos und Botanische G?rten werden unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften wieder ge?ffnet Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich vor dem Hintergrund der zun?chst in der Runde des Bundeskanzlerin mit den Ministerpr?sidenten der L?nder und im Weiteren dann vom Land Hessen beschlossenen weiteren Lockerungen in der Corona-Krise am heutigen Samstag, 2. Mai, zu einer au?erplanm??igen Sitzung getroffen. Auf der Tagesordnung standen dabei vor allem die stückweise Rückkehr zum Regelbetrieb in den st?dtischen Krankenh?usern sowie die geplante und geordnete ?ffnung weiterer Einrichtungen, wie etwa Spielpl?tze, Museen, Schl?sser, Ausstellungen, Zoos und Botanische G?rten, Copyshops, Fahrschulen, Friseure, Nagel-, Tattoo und Massagestudios und weitere jeweils unter Einhaltung strenger Hygienevorschriften und unter Einhaltung der Pflicht zum Tragen einer Mund-und-Nasenbedeckung. Im Detail nachzulesen ist dies in der neuen Verordnung des Landes Hessen.

Für die Kliniken in Darmstadt gilt, dass die 5. Verordnung des Landes Hessen angepasst wurde, so dass die elektiven Eingriffe ab n?chster Woche wieder anlaufen k?nnen. Darüber hinaus finden am Montag (4.) Gespr?che über den angekündigten modifizierten Stufenplan auf Realbelegungszahlen in Hessen zwischen dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, der Hessischen Krankenhausgesellschaft, der Kassen?rztlichen Vereinigung Hessen und der Landes?rztekammer statt. Für die Patienten hei?t dies, dass sie ab kommender Woche Stück für Stück auch wieder zu normalen Eingriffen in die Krankenh?user kommen k?nnen. Es muss jedoch weiter mit gewissen Einschr?nkungen gerechnet werden. Sobald hier weiterführende Informationen vorliegen, werden diese unmittelbar kommuniziert.

Die Spielpl?tze, st?dtisch und auch privat, werden ab dem kommenden Montag, 4. Mai, wieder freigegeben. Dabei ist zu beachten, dass die auch für alle anderen Bereiche geltenden Abstands- und Hygieneregeln unbedingt eingehalten werden müssen, d.h. vor allem mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Nutzern des Spielplatzes. Verantwortlich dafür sind hier die erwachsenen Begleitpersonen, Erziehungsberechtigten und Eltern. Die Hinweise werden beim Abbau der Sperrungen durch die st?dtischen Mitarbeiter noch einmal gesondert angebracht. Im Fall privater Anbieter von Spielpl?tzen- und fl?chen wird analog verfahren. OB Partsch dazu: ?Es ist gut, dass die Spielpl?tze nun unter strengen Auflagen wieder ?ffnen dürfen, dies entlastet die Eltern. Es ist jedoch unbedingt darauf hinzuweisen, dass dies nur funktionieren kann, wenn sich alle an die Regeln halten. Dies werden wir auch entsprechend kontrollieren.“

Für Kultureinrichtungen wie Museen, Ausstellungen, Schl?sser und Gedenkst?tten gilt, dass eine ?ffnung für Dienstag, 12. Mai, vorgesehen ist. Dies ist einer gewissen Vorlaufzeit geschuldet, die notwendig ist, um den sicheren Betrieb vorbereiten zu k?nnen. Grunds?tzlich sind hier nur eine Person auf 20 Quadratmeter und keine Gruppen erlaubt. ?Die ?ffnung ist eine gute Nachricht für eine Kulturstadt wie Darmstadt“, erkl?rt dazu OB Partsch. ?Aber auch hier gilt: Ein Betreib ist nur unter strengen Auflagen m?glich. Alle Besucherinnen und Besucher müssen sich daran halten.“ Mit den privaten Betreibern einzelner Kultureinrichtungen werden bezüglich der ?ffnung in der n?chsten Woche abstimmende Gespr?che geführt.

Für Tierparks, Zoos, Botanische G?rten gelten ?hnliche Regelungen. Der st?dtische Zoo Vivarium soll am kommenden Dienstag (05.) unter strengen Auflagen wieder ?ffnen. Geplant ist, dass die meisten H?user zun?chst zu bleiben. über Einbahnstra?enverkehre wie z.B. im Vogelhaus k?nnen Abstandsregeln besser eingehalten werden. Details zum genauen Prozedere folgen am kommenden Montag (4.).

Zur Forderung der Schaustellerinnen und Schausteller einen dezentralen Betrieb von Imbissst?nden im Stadtgebiet zu erm?glichen, stellt OB Partsch auch im Hinblick auf die lokale Medienberichterstattung noch einmal klar, dass es sich hier nicht um eine ?Absage der Stadt‘ handelt, wie vielfach vermeldet. ?Mir ist wichtig, noch einmal darauf hinzuweisen, dass sich die Stadt hier an die rechtlichen Vorgaben des Landes Hessen halten muss. Uns sind die ?konomischen N?te der Schausteller und anderer Betriebe bewusst, wir nehmen diese sehr ernst, doch k?nnen wir uns hier nicht über geltendes Recht hinwegsetzen. Wir bleiben im Gespr?ch und wenn sich M?glichkeiten für einen Betrieb ergeben, werden wir dies unmittelbar besprechen und gemeinsam L?sungen entwickeln.“

Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt kommt am kommenden Montag, um 10 Uhr, zu seiner n?chsten Sitzung zusammen.

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news-13217 Mi, 29 Apr 2020 11:30:00 +0200 Umweltdezernentin Akdeniz: ?Bewegung in der freien Natur ja – doch bitte respektvoll und achtsam“ /nachrichten/rss/news/umweltdezernentin-akdeniz-bewegung-in-der-freien-natur-ja-doch-bitte-respektvoll-und-achtsam Rücksicht auf Tiere und seltene Pflanzen Rücksichtsvoll und respektvoll mit der Natur umzugehen: Dazu ruft Umweltdezernentin Barbara Akdeniz auf. ?Das sch?ne Frühlingswetter und die Herausforderungen der Corona-Pandemie ver?ndern das Freizeitverhalten vieler Darmst?dterinnen und Darmst?dter. Feld, Wald und Wiese bieten Erholung und M?glichkeiten zur gesunden Bewegung. Und so halten sich viele Menschen in der freien Natur auf, weil die sonst beliebten Angebote in der Stadt nicht oder nur eingeschr?nkt nutzbar sind“, so Akdeniz. ?Viele dieser Erholungsorte sind zugleich Naturschutz- und/oder Landschaftsschutzgebiete, und es gilt, mit ihnen achtsam umzugehen.“

Wichtig ist hierbei, dass Wege nicht verlassen werden und gerade Hundehalterinnen und Hundehalter die Brut- und Setzzeit vom 01.03.-15.06. beachten und Hunde in dieser Zeit aus Rücksicht auf Wildtiere an der Leine führen; in Naturschutzgebieten gilt darüber hinaus ganzj?hrig eine generelle Leinenpflicht zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt.

?Die meisten Darmst?dterinnen und Darmst?dter gehen respektvoll und wertsch?tzend mit der Natur um und halten sich an die geltenden Regelungen und Empfehlungen. Leider musste in den vergangenen Tagen jedoch auch festgestellt werden, dass solche Gebiete, die wegen des Vorkommens besonderer Pflanzen und Tierarten geschützt sind, zunehmend abseits der Wege betreten und gest?rt werden“.

Wiesenfl?chen im Norden von Darmstadt – zum Beispiel die Scheftheimer Wiesen – sind zurzeit wichtig für bodenbrütende, geschützte Vogelarten und weitere Wildtiere, welche empfindlich auf St?rungen reagieren. Aber auch geschützte Pflanzenarten blühen derzeit. Auch an der Darmbachaue und den Landschaftsschutzgebieten im Darmst?dter Süden bittet die Stadt dringend darum, die Wege nicht zu verlassen.

Das Naturschutzgebiet ?Bessunger Kiesgrube“ darf aus Gründen des Natur- und Artenschutzes grunds?tzlich nicht betreten werden und hat sich zum Lebensraum für zahlreiche seltene und geschützte Reptilien-, Amphibien- und Vogelarten entwickelt. Die Kiesgrube ist weiterhin kein Badegew?sser, dennoch wird immer wieder die Missachtung des Betretungsverbotes festgestellt.

Sogar feiernde Gruppen, die durch L?rm und zurückgelassen Abf?lle das Naturschutzgebiet nachhaltig st?ren, übertreten au?erdem auch die Verordnung, die im Zuge der Covid-19-Pandemie erlassen wurde. Ordnungsamt und Polizei kontrollieren  dort verst?rkt und verh?ngen entsprechende Bu?geldbescheide. Die Bu?gelder k?nnen zwischen 150 und 200 Euro liegen.

Weiterer Informationen auf www.cameway.com/leben-in-darmstadt/umwelt.

 

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news-13212 Mi, 29 Apr 2020 09:55:19 +0200 25-j?hriges Betriebsjubil?um /nachrichten/rss/news/25-jaehriges-betriebsjubilaeum Abfall ist nicht immer Müll – Die Abfallwirtschaft des EAD im Portr?t ?Abfall ist nicht immer Müll“ ist ein Leitgedanke der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Abfallwirtschaft des EAD. Im Sinne der Kreislaufwirtschaftsidee ist es deren Ziel, aus Abf?llen m?glichst viele Rohstoffe zu gewinnen, die sich wieder- beziehungsweise weiterverwenden lassen. Ist dies nicht m?glich, sollen Abf?lle m?glichst umweltvertr?glich entsorgt werden. Denn: Sowohl die Schonung natürlicher Ressourcen als auch der Schutz von Mensch und Umwelt haben h?chste Priorit?t.

Wie Abf?lle verwertet und weiterverarbeitet werden, l?sst sich auf der Kompostierungsanlage des EAD in der Eckhardwiesenstra?e sehen. Dort werden j?hrlich circa 13.000 Tonnen Bioabf?lle aus der privaten Haushaltssammlung und etwa 3000 Tonnen Grünschnitt zu hochwertigen und zertifizierten Kompostprodukten, Brennstoffen und gehaltvollen Erdenmischungen verarbeitet. Perspektivisch ist auch die Herstellung von Pflanzenkohle geplant.

Auch am ?ffentlichen Recyclinghof und an der Sonderabfall-Sammelstelle, die der EAD im Sensfelderweg betreibt, stehen die umweltvertr?gliche Entsorgung und Wieder- beziehungsweise Weiterverwertung von Rohstoffen im Mittelpunkt.

Am Recyclinghof k?nnen Bürgerinnen und Bürger schnell und unkompliziert Bauschutt, Baumischabf?lle, Sperrmüll, Holz- und Grünschnitt sowie Metalle und Papier abgeben. Diese werden dann dem Recycling zugeführt. Angenommen werden dort auch Elektroger?te, die der weiterverarbeitenden Industrie zugeführt werden. Gef?hrliche Abf?lle nimmt die Sonderabfall-Sammelstelle entgegen oder k?nnen vom EAD nach einer individuellen Terminvereinbarung auch abgeholt werden. J?hrlich sammelt der EAD etwa 4500 Tonnen gef?hrliche Abf?lle ein.

Dem Recyclinghof angegliedert ist das Tonnenlager des EAD. Hier werden die in Darmstadt ben?tigten Tonnen montiert, repariert und für die Auslieferung an die Kundinnen und Kunden vorbereitet. Monatlich werden rund 1.500 Tonnen bearbeitet.

Zur Abfallwirtschaft geh?ren auch Terminanfragen, Beh?lterbestellungen und Reklamationen. Diese werden vom Kundeninformationszentrum des EAD entgegengenommen, das sich w?chentlich um bis zu 1.000 telefonische und schriftliche Anfragen kümmert. Dazu kommt eine weitere wichtige Aufgabe: die Beratung der Bürgerinnen und Bürger. Dafür bietet das Kundeninformationszentrum neben Umweltbildungsma?nahmen in Kinderg?rten und Schulen auch Führungen auf den Entsorgungsanlagen an, um bereits Kindern und Jugendlichen wertvolle Tipps zur Abfallvermeidung, zur Abfalltrennung und zum Recycling zu geben.

Gemeinsam mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg (Zweckverband Abfall- und Wertstoffeinsammlung) betreut das Kundeninformationszentrum des EAD au?erdem die ?Schenk- und Tausch-Kiste“, ein Online-Tauschportal, um auch auf diesem Weg zur Schonung von wertvollen Ressourcen und zur Vermeidung von unn?tigem Müll beizutragen.

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news-13210 Mi, 29 Apr 2020 09:21:12 +0200 Darmst?dter Stadtarchiv plant Dokumentation der Corona-Krise /nachrichten/rss/news/darmstaedter-stadtarchiv-plant-dokumentation-der-corona-krise Erfahrungen der Darmst?dter Bürgerinnen und Bürger werden gesammelt Im Darmst?dter Stadtarchiv besch?ftigt man sich unter anderem mit der Frage, wie die derzeitigen Ver?nderungen und Ereignisse durch die Corona-Pandemie dokumentiert werden k?nnen. Denn aus Sicht des Stadtarchivs ist von gro?er Bedeutung, dass die aktuelle Entwicklung der Darmst?dter Stadtgesellschaft zu einem sp?teren Zeitpunkt nachvollzogen werden kann. Die Universit?t Hamburg hat eigens für die Erfahrungen von Bürgerinnen und Bürger online das coronarchiv er?ffnet. In dieses freie und offene Onlineportal k?nnen Erlebnisse, Gedanken, Medien und Erinnerungen zur ?Corona-Krise“ eingestellt werden. Auf  darmstadt.coronarchiv.de werden nun speziell die Erfahrungen Darmst?dter Bürgerinnen und Bürger gesammelt.

In Kooperation mit dem coronarchiv ruft das Stadtarchiv Darmstadt daher alle Darmst?dterinnen und Darmst?dter dazu auf, ihre Eindrücke der Pandemie dort zu teilen. Beispielsweise mit Tagebucheintr?gen, Video- oder Fotodokumentationen k?nnen die aktuellen Ver?nderungen des Arbeits- und Lernalltags sowie des Privatlebens und der Kommunikation mit Freunden und Familie dokumentiert werden.

Ganz gleich ob schriftlich, gemalt, analog, digital und als Ton- und Videodokument – das Stadtarchiv ist dankbar für alle Zusendungen, die künftigen Generationen zu einem besseren Verst?ndnis der momentanen Lage und des Lebens in der Pandemie verhelfen. Die Abgabe von analogen Dokumenten ist ebenfalls m?glich. Um das weitere Vorgehen in diesem Fall zu besprechen, bittet das Stadtarchiv um eine Kontaktaufnahme per E-Mail an stadtarchiv@darmstadt.de. Gleiches gilt auch für Unterlagen von Vereinen, die sich gerade besonders engagieren, und beispielsweise auch für die neu gegründeten solidarischen Zusammenschlüsse in Darmstadt zur Bew?ltigung der Krise.

Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des Stadtarchivs: www.stadtarchiv.darmstadt.de und auf dem Archivblog DAblog.hypotheses.org.

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news-13209 Di, 28 Apr 2020 15:53:29 +0200 St?dtische Gro?veranstaltungen bis einschlie?lich 31. August 2020 abgesagt /nachrichten/rss/news/staedtische-grossveranstaltungen-bis-einschliesslich-31-august-2020-abgesagt OB Jochen Partsch: ?Absagen sind leider notwendig, aber es wird auch eine Zeit nach Covid-19 geben“ Der Beschluss von Bund und L?ndern vom 15. April 2020, dass Gro?veranstaltungen wegen der Ausbreitung des Corona-Virus offiziell bis zum 31. August 2020 untersagt sind, zwingt auch die Organisatoren und Verantwortlichen vieler Darmst?dter Events vorerst zur Absage oder zeitlichen Verlegung.

?Die Absagen der Gro?events sind leider unbedingt notwendig, um die Ausbreitung des Covid-19-Virus weiter einzud?mmen“, erkl?rt Darmstadts Oberbürgermeister und Krisenstabsleiter Jochen Partsch. ?Gerade traditionsreiche Veranstaltungen wie das Heiner- oder Schlossgrabenfest und die Kirchweihen liegen uns allen am Herzen und wir bedauern daher sehr, dass wir in diesem Jahr darauf verzichten müssen. Doch zum Schutz unser aller Gesundheit, aber ganz besonders der Kranken und Schw?cheren in unserer Gesellschaft, denen gegenüber wir alle Verantwortung tragen, müssen wir diesen Schritt gehen. Es wird weiterhin auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommen. Deshalb schaue ich zuversichtlich in die Zukunft und bin mir sicher, dass wir diese Krise meistern und dann wieder mit umso gr??erer Freude gemeinsam feiern werden“, so Partsch weiter.

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt weist zudem darauf hin, dass sobald die rechtlichen Regelungen des Landes Hessen zum weiteren Umgang mit Gro?veranstaltungen und Events vorliegen, mit zus?tzlichen Absagen von Veranstaltungen zu rechnen ist. Die Kontaktbeschr?nkungen bestehen aktuell bis mindestens 3. Mai 2020 und es ist davon auszugehen, dass diese verl?ngert werden.

Nicht stattfindende gr??ere st?dtische Veranstaltungen 2020 – Stand 28. April:

Europa Wochenende mit internationalem Bürgerfest und Grenzgang: 5. und 6. Juni

Datterichs Wochenmarkt: 6. Juni und 1. August

Darmstadt unter Strom: 12. Juni

Tag der Stadtwirtschaft: 20. Juni

Darmst?dter Heinerfest: 2. bis 6. Juli

Jazz-Conceptions 6. bis 11. Juli

Willkommen auf der Mathildenh?he: 10. Juli

Darmst?dter Ferienkurse für neue Musik: 18. Juli bis 1. August

Kirchweih Eberstadt: 7. bis 10. August

Kirchweih Wixhausen: 28. bis 31. August

Kirchweih Waldkolonie: 28. bis 31. August

Darmst?dter Kunsthandwerkermarkt: 15. und 16. August
 

Au?erdem werden die für den Sp?tsommer 2020 geplanten Veranstaltungen unter dem Arbeitstitel ?Streitsache Stra?ennamen“ aufgrund der Unw?gbarkeiten in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie auf n?chstes Jahr verschoben. Davon betroffen sind eine für August und September vorgesehene Ausstellung und zwei Begleitveranstaltungen. Geplant war neben einem Symposium mit Fachleuten zum Thema Stra?ennamen auch eine Beteiligungsveranstaltung für Bürger*innen.

Für die Untersuchung der Stra?ennamen in Darmstadt nach wissenschaftlichen Kriterien und die historische Bewertung der biografischen Fakten der Namensgeberinnen und Namensgeber wurde 2015 ein unabh?ngiger, ehrenamtlich t?tiger Fachbeirat eingesetzt. Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat am 08. Mai 2019 beschlossen, den Empfehlungen des Fachbeirats zur Umbenennung von Stra?en in acht F?llen zu folgen. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Aufarbeitung und Bewertung der Biografien der Namensgeberinnen und Namensgeber Darmst?dter Stra?en w?hrend des nationalsozialistischen Regimes sollten im Sp?tsommer 2020 der ?ffentlichkeit pr?sentiert und diskutiert werden.

Die Ausstellung und die Veranstaltungen werden voraussichtlich zwischen Ende Mai und Mitte Juli 2021 nachgeholt. Genaueres wird noch mitgeteilt.

Weitere Informationen zum Ergebnis der Arbeit des Fachbeirats k?nnen im Blog des Stadtarchivs abgerufen werden: https://dablog.hypotheses.org/8391

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news-13208 Di, 28 Apr 2020 14:43:32 +0200 Flagge zeigen für Toleranz und gegen Diskriminierung /nachrichten/rss/news/flagge-zeigen-fuer-toleranz-und-gegen-diskriminierung Darmstadt hisst am 17. Mai, dem ?Idahobit“-Tag, die Regenbogenfahne / Oberbürgermeister Jochen Partsch: ?Bezeugen damit als Stadtgesellschaft unsere klare Haltung gegen jede Form der Diskriminierung sexueller Orientierung“ Die Wissenschaftsstadt Darmstadt wird am Sonntag, 17. Mai, dem ?Idahobit“-Tag, auf dem Luisenplatz Flagge zeigen. ?Wir bezeugen damit als Stadtgesellschaft unsere klare Haltung gegen jede Form der Diskriminierung sexueller Orientierung“, erkl?rt Oberbürgermeister Jochen Partsch. ?Die Regenbogenfahne steht symbolhaft für die Vielfalt der Menschen auch in ihrer geschlechtlichen Identit?t, sie steht für Toleranz und Akzeptanz. Vieles ist im Kampf gegen die Diskriminierung sexueller Orientierung erreicht worden, doch Leider sind die Rechte für LGBTTIQ* weder in Deutschland noch in der EU oder weltweit eine Selbstverst?ndlichkeit - im Gegenteil. überall arbeiten Populisten, Nationalisten und rechtsextreme Kr?fte daran, die Errungenschaften unserer freien und demokratischen Gesellschaft zurückzudrehen. Dem wollen wir mit dem Hissen der Flagge eine Absage erteilen und die Umsetzung der Rechte von Schwulen, Lesben, Trans- und Intersexuellen auf die politische Agenda setzen. Der Einsatz dafür ist ein Einsatz für unsere Freiheit.“

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transphobie bzw. -feindlichkeit (englisch International Day Against Homophobia, Biphobia, Interphobia and Transphobia, kurz Idahobit) wird seit 2005 j?hrlich am 17. Mai von Homosexuellen, sp?ter auch von Trans-, Bi- und Intersexuellen, als Aktionstag begangen, um auf die Diskriminierung und Bestrafung von Menschen hinzuweisen, die in ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentit?t von der Heteronormativit?t abweichen. Das Datum wurde zur Erinnerung an den 17. Mai 1990 gew?hlt, an dem die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beschloss, Homosexualit?t aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Transsexualit?t wurde erst 2018 mit dem Erscheinen der ICD-11 von der WHO als ?Krankheit“ gestrichen. Die Initiative zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie ging von Louis-Georges Tin aus, der heute der franz?sischen Sektion der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association (ILGA) vorsteht. Neben der Erinnerung an das Ende der Definition als Krankheit durch die WHO ergeben sich bei dem Datum 17.5. auch Parallelen zum ehemaligen Paragraphen 175 des deutschen Strafgesetzbuches,
 

 

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news-13164 Mo, 20 Apr 2020 17:05:32 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt registriert zwei Covid-19-F?lle im Erstwohnhaus in der Otto-R?hm-Stra?e /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-registriert-zwei-covid-19-faelle-im-erstwohnhaus-in-der-otto-roehm-strasse Abstimmungen zum weiteren Vorgehen mit dem Gesundheitsamt laufen Im Erstwohnhaus in der Otto-R?hm-Stra?e sind zwei junge M?nner positiv auf Covid-19 getestet und umgehend isoliert worden. Die Kontaktpersonen wurden in Quarant?ne genommen.

?Es bleibt, bei allen Informationen und Aufkl?rung nicht aus, dass das Virus auch die Erstwohnh?user erreicht. Wichtig ist, schnelles und abgestimmtes Handeln mit dem Gesundheitsamt, dem Amt für Soziales und Pr?vention und den Sozialdiensten vor Ort zu organisieren. In beiden F?llen hat das sehr gut geklappt und die Isolierung und Quarant?ne wurde umgehend nach Anordnung umgesetzt“, so Sozialdezernentin Barbara Akdeniz.

Das Gesundheitsamt Darmstadt arbeitet im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes verantwortlich und federführend, wenn Infizierungen best?tigt werden und ordnet alle weiteren Ma?nahmen an. Dabei wird stark darauf geachtet, dass gerade bei Menschen mit Migrationshintergrund alle Anweisungen verstanden werden, gegebenenfalls werden Dolmetscher hinzugezogen. Im Falle einer Infizierung in einem Erstwohnhaus wird genauso verfahren, wie allen anderen F?llen auch – aber es werden die Besonderheiten der Lebensumst?nde in den Blick genommen. So wird gekl?rt, ob die Isolation der Infizierten gew?hrleitet ist und damit der Schutz für alle weiteren Personen, die in unmittelbarer N?he leben. 
Gesundheitsamtsleiter Jürgen Krahn erl?utert dazu: ?Unter Beachtung der besonderen Situation in Flüchtlingsunterkünften agieren wir gemeinsam mit den Sozialdiensten und dem Sozialamt verantwortungsvoll und gem?? dem Infektionsschutzgesetz. Alle Ma?nahmen, die notwendig sind, werden zügig umgesetzt, die unter Quarant?ne gestellten Menschen sind versorgt. Gebot der Stunde ist immer noch das Einhalten von Hygieneregeln und Abstand zu wahren, das gelingt auch in Erstwohnh?usern, bei Kontakten mit Anderen. Dies gilt selbstverst?ndlich und gerade auch für Angeh?rige von  Risikogruppen. Sie werden im Einzelfall besonders in den Fokus genommen und bei Auftreten von Krankheitssymptomen priorit?r behandelt.“ 
 

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news-13153 Mo, 20 Apr 2020 13:00:00 +0200 Kontaktformular zur Ermittlung der Bedarfe an Schutzausrüstung /nachrichten/rss/news/kontaktformular-zur-ermittlung-der-bedarfe-an-schutzausruestung Koordination und Abwicklung über die Feuerwehr Darmstadt Wie in der  Sitzung des Krisenstabs (16.) angekündigt, hat die Feuerwehr Darmstadt ein Kontaktformular erstellt, um den Bedarf an Schutzausrüstung wie Masken und Desinfektionsmittel bei Bedarfstr?gern innerhalb der Wissenschaftsstadt Darmstadt zu ermitteln.

Bedarfstr?ger sind unter anderem Hebammen, Apotheker (Hersteller von Arznei- oder Desinfektionsmitteln), Privat?rzte, Krankentransportunternehmer oder
Bestattungsinstitute.

Details und genaue Absprachen zur Abwicklung müssen im Einzelfall entschieden werden und erfolgen im direkten Kontakt mit der Feuerwehr Darmstadt, die die Verteilung der Materialien im Stadtgebiet koordiniert.

Das Kontaktformular ist auf der Website der Feuerwehr Darmstadt unter https://www.feuerwehr-darmstadt.de/kontakte/kontaktformular-fuer-schutzausruestung/ abrufbar.

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news-13156 Fr, 17 Apr 2020 14:07:30 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt dr?ngt auf Aufnahme minderj?hriger Kinder aus griechischen Flüchtlingslagern /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-draengt-auf-aufnahme-minderjaehriger-kinder-aus-griechischen-fluechtlingslagern OB Partsch und Stadtr?tin Akdeniz: ?Bundesregierung muss jetzt handeln!“ Die Stadtverordnetenversammlung der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat bereits im Jahr 2016 beschlossen, sich für das europ?ische Umverteilungsprogramm (relocation program of the European Commission) auszusprechen und dessen Umsetzung durch die Bundesrepublik Deutschland explizit eingefordern. In dem Antrag hie? es: ?Nur durch die Umsetzung des Programms k?nnen schutzbedürftige Menschen, die derzeit unter sehr schlechten Bedingungen in Lagern leben, auf legalem Weg, unter Einhaltung der Quote, nach Deutschland gelangen. Die Ausübung des politischen Drucks soll eine Beschleunigung darin erzielen, dass die Bundesregierung ihrer vertraglich geregelten Verpflichtung schnellstm?glich nachkommt.“ Bislang sind auf diesem Weg allerdings erst zwei Familien nach Darmstadt zugewiesen worden, einer Familie konnte der Weg aus einem griechischen Flüchtlingslager nach Deutschland gebahnt werden, sie zogen allerdings dann nach Bayern.

Im letzten Jahr, im M?rz 2019, hat sich die Stadtverordnetenversammlung für die Aufnahme von aus Seenot geretteten Menschen ausgesprochen. Diese Bereitschaft wurde mehrfach an das Bundesinnenministerium kommuniziert – bislang ohne Erfolg.

Parallel dazu haben sich Oberbürgermeister Jochen Partsch und Sozialdezernentin Barbara Akdeniz aktiv um die Zuweisung von  Minderj?hrigen aus griechischen Flüchtlingslagern bemüht: ?Wir bekunden regelm??ig und mit Nachdruck die Notwendigkeit, geflüchtete Menschen, insbesondere Kinder, aus den menschenunwürdigen Lagern in Griechenland zu uns nach Deutschland, nach Darmstadt, zu bringen. Leider ist bislang von Seiten der Bundesregierung weder eine Zuweisung von aus Seenot geretteten Menschen noch von minderj?hrigen Geflüchteten organisiert worden“, so Partsch und Akdeniz. ?Das bedauern wir sehr, denn wir haben alle Vorkehrungen getroffen, um Minderj?hrige p?dagogisch gut betreut bei uns aufzunehmen und ihnen eine sichere und kindgerechte Umgebung  und damit Lebensperspektive zu geben.“

Pfarrer Andreas Schw?bel erg?nzt: ?Es ist wichtig und gut, dass der Darmst?dter Magistrat die  übergeordneten politischen Ebenen auffordert, ihren humanit?ren Verpflichtungen nachzukommen und dass wir hier an einem Strang ziehen. Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, den Blick auf besonders benachteiligte und in extrem prek?ren Umst?nden lebende Menschen zu richten. Von daher schlie?e ich mich der Forderung an die Bundesregierung an, Geflüchtete nach Darmstadt zuzuweisen. Wir haben immer noch ein gro?es und stabiles ehrenamtliches Netz in Darmstadt, die Ehrenamtlichen sind bereit, zu unterstützen und mitzuhelfen.“

In Darmstadt gibt es ein erfreulich gro?es zivilgesellschaftliches Engagement vieler einzelner Bürgerinnen und Bürger und mehrerer unterschiedlicher Initiativen und Einrichtungen, die sich für die Beendigung der unhaltbaren Zust?nde in Griechenland einsetzen. 

Oberbürgermeister Partsch erkl?rt, er werde sich nun im Sinne des Bürgerinnen- und Bürgerauftrages nochmals wie andere deutsche St?dte auch an das Bundesinnenministerium wenden und die Bereitschaft Darmstadts formulieren, Geflüchtete aufzunehmen und damit ein Zeichen für Humanit?t zu setzen.

?Die Bedingungen in den griechischen Lagern sind menschenunwürdig und müssen beendet werden. Auch und gerade in Zeiten von Pandemien müssen wir unserer Verantwortung nachkommen und die Menschen in sichere und stabile Lebensbedingungen bringen“, so Partsch, Akdeniz und Schw?bel.

Gleichzeitig bekundet  Sozialdezernentin Akdeniz, dass das Amt für Soziales und Pr?vention sehr intensiv mit den Sozialdiensten der Darmst?dter Erstwohnh?user im Austausch ist. Dabei geht es konkret um das Zusammenleben unter den besonderen Hygienema?nahmen, die Identifikation von Risikogruppen, Informationen und p?dagogische Ansprache in schwierigen Zeiten.  ?Es ist  eine gro?e Belastung, auf engem Raum in der Pandemie leben zu müssen“, konstatiert Akdeniz. ?Wir versuchen besonders bei den Risikogruppen Entzerrungen herzustellen, der Schutzaspekt steht im Vordergrund, eine m?gliche Quarant?ne-Einrichtung ist bereits hergerichtet, es wird in jedem Einzelfall mit den Menschen gesprochen und eine L?sung gesucht. Die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt wird nochmals intensiviert. Es ist leider dennoch nicht auszuschlie?en, dass F?lle auftreten werden.“

Dies begrü?t Andreas Schw?bel, der auch gemeinsam mit vielen Ehrenamtlichen gute Kontakte mit Bewohnerinnen und Bewohnern hat. ?Es ist gut, dass die Stadt und die Sozialdienste sich bemühen, die Situation so gut wie m?glich zu gestalten und die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner im Blick haben. Auch hier werden wir sehr gerne unterstützen und unser ehrenamtliches Engagement anbieten, um die besonders brisante Zeit der Pandemie zu bew?ltigen.“
 

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news-13146 Di, 14 Apr 2020 16:24:12 +0200 Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt zieht überwiegend positive Bilanz zum Osterwochenende /nachrichten/rss/news/covid-19-krisenstab-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-zieht-ueberwiegend-positive-bilanz-zum-osterwochenende Fachgruppe für Altenheime und Pflegeeinrichtungen tagt und stimmt weitere Vorgehensweise ab Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom heutigen Dienstag, 14. April, Bilanz zum Osterwochenende gezogen: Die Bev?lkerung habe sich demnach weiterhin sehr gut an die Einhaltung der Regelungen zum Kontaktverbot gehalten, auch wenn es erneut unvernünftiges Verhalten gab. Zus?tzlich zu den am Samstag bereits gemeldeten 15 Personen, deren Personalien für die Einleitung eines Bu?geldverfahrens aufgenommen wurde, gab es am Freitagabend noch weitere 4, am Samstag 21, am Sonntag 10 und am Montag 4. Zu den Hotspots der Nichteinhaltung der Kontaktregeln z?hlen nun vermehrt der Luisenplatz und andere innerst?dtische Pl?tze. Die Grube Prinz von Hessen war insbesondere am Samstag stark frequentiert, aber durchweg von Zweiergruppen bzw. Familienverb?nden.

In den Darmst?dter Kliniken ist die Situation fast durchweg stabil, in jedem Fall unter Kontrolle, wie die Klinikleitungen berichten. Das Rettungsdienstliche Aufkommen von Covid-19-Patienten war über das Wochenende erneut sehr gering. In Darmstadt gibt es seit Karfreitag insgesamt 10 neue F?lle, damit steigt die Zahl kumuliert auf 115 laborbest?tigte Covid-19-F?lle in Darmstadt, davon sind 78 bereits wieder genesen. Wie berichtet, sind die fünf Corona-Schwerpunktpraxen für Darmstadt und Darmstadt-Dieburg der KV über Ostern bereits t?tig geworden.

Oberbürgermeister Jochen Partsch berichtete, dass in der zuvor abgehaltenen Telefonkonferenz des St?dtetags die Mehrheit der Mitglieder für ein eher vorsichtiges und umsichtiges Verhalten in Bezug auf Lockerungen der Anti-Corona-Ma?nahmen eintritt, dass man aber selbstverst?ndlich erst einmal abwarten müsse, welche Schritte die Bundesregierung am kommenden Mittwochabend verkünden wird.

Im Anschluss an die Sitzung des Krisenstabs tagte erstmals auch die Fachgruppe Alten- und Pflegeheime, bestehend aus Oberbürgermeister, Sozialdezernentin, Klinikdezernent, Krankenhausleitungen, Rettungsdienst und dem Gesundheitsamt, die in kleinerer Runde die weitere Vorgehensweise in diesem speziellen und jüngst besonders in den Fokus geratenen Umfeld abstimmt. Hier konnte nach eingehender Diskussion Konsens erzielt werden, dass man nach wie vor davon Abstand davon nimmt, alle Pflegeheime pauschal durchzutesten. Stattdessen liegt der Fokus auf das genaue Hinschauen beim Auftreten von Verdachtsf?llen und der Einleitung sofortiger und gezielter Testungen, die bei einem best?tigten Ausbruch nochmals intensiviert werden. Zus?tzlich soll noch einmal die Ausstattung mit Schutzmaterialien verst?rkt und durch zus?tzliche Schulungen die Einhaltung der Hygieneregeln nochmals verbessert werden. 

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news-13144 Sa, 11 Apr 2020 12:29:58 +0200 Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschlie?t zus?tzliche Abstimmungsrunde zur Situation in Alten- und Pflegeheimen /nachrichten/rss/news/krisenstab-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-beschliesst-zusaetzliche-abstimmungsrunde-zur-situation-in-alten-und-pflegeheimen überwiegende Zahl der Bürgerinnen und Bürger h?lt sich auch am Osterwochenende an die Kontaktbeschr?nkungen / OB Partsch: ?Sind auf einem guten Weg beim Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt“ Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich bei seiner Sitzung am heutigen Samstag, 11. April, erneut schwerpunktm??ig mit der Situation in den Alten- und Pflegeheimen in Darmstadt w?hrend der Covid-19-Pandemie besch?ftigt. Dabei waren sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einig, dass eine Entwicklung, wie es sie in den vergangenen Wochen in einzelnen Altenheimen in Deutschland und seit kurzem auch speziell im benachbarten Odenwald gegeben hat, in Darmstadt unbedingt vermieden werden muss. Um den Umgang mit dem m?glichen Infektionsgeschehen in den Heimen noch besser koordinieren zu k?nnen, einigte sich der Krisenstab auf ein Sondertreffen einer Expertengruppe mit Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitsamts, der Fachkonferenz Altenhilfe, den Krankenh?usern, der Verwaltung und der Politik am kommenden Dienstag, 14. April.  
      
Unterdessen stellt sich die Situation beim Umgang der Bev?lkerung mit den Kontaktbeschr?nkungen am Osterwochenende in Darmstadt offenbar nach wie vor überwiegend positiv dar. ?Die meisten Menschen“, so Oberbürgermeister Jochen Partsch, ?halten sich weiterhin vorbildlich an die Kontaktbeschr?nkungen und helfen damit weiter die Ausbreitung von Covid-19 zu verlangsamen.“ Leider gab es aber, wie die Kommunalpolizei berichtete, vereinzelt auch gegenteilige Entwicklungen. So war sowohl der Bürgerpark als auch die Grube Prinz von Hessen am Karfreitag stark frequentiert, hier hielten sich viele Bürgerinnen und Bürger nicht durchgehend an die bestehenden Regelungen, so dass dort 15 Verst??e gegen die Kontaktbeschr?nkungen festgestellt wurden. Zeitweise hielten sich über 100 Personen gleichzeitig an der Grube auf. Landespolizei und Kommunalpolizei werden daher ihre Kontrollen in den angesprochenen Bereichen nochmals intensivieren. Dennoch, so OB Partsch, ?sind wir gemeinsam auf einem richtigen und guten Weg zum Schutz der Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger in unserer Stadt.“ 
 
In den letzten 48 Stunden gab es in der Wissenschaftsstadt Darmstadt 8 neue laborbest?tigte Covid-19-F?lle. Kumuliert sind es nun 108 positive F?lle in Darmstadt, wovon jedoch ein gro?er Teil bereits wieder genesen ist.  Wie das Gesundheitsamt weiter berichtet, haben die fünf Corona-Schwerpunktpraxen der Kassen?rztlichen Vereinigung ihre Arbeit aufgenommen und bereits erste F?lle an das Gesundheitsamt übermittelt. Das Gesundheitsamt ist auch über die Osterfeiertage weiter mit gro?er Betriebsst?rke im Einsatz.

Oberbürgermeister Jochen Partsch rechnet am kommenden Mittwoch mit einer Information der Bundesregierung, wie nach Ostern weiter mit den beschlossenen Ma?nahmen umgegangen werden soll. Die n?chste Sitzung des Krisenstabs ist für den kommenden Dienstag, 14. April, anberaumt. 

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news-13139 Do, 09 Apr 2020 14:24:45 +0200 Wissenschaftsstadt Darmstadt ver?ffentlicht 1. Quartalsbericht 2020 zur Radverkehrs-Infrastruktur in Darmstadt /nachrichten/rss/news/wissenschaftsstadt-darmstadt-veroeffentlicht-1-quartalsbericht-2020-zur-radverkehrs-infrastruktur-in-darmstadt OB Partsch: ?Konnten auch im ersten Quartal 2020 wieder zahlreiche Projekte für die Verbesserung und F?rderung des Radverkehrs in Darmstadt zum Abschluss bringen“? Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat kürzlich den 1. Quartalsbericht über umgesetzte Ma?nahmen zur Verbesserung der Infrastruktur für den Radverkehr in Darmstadt für das Jahr 2020 auf http://www.cameway.com/leben-in-darmstadt/mobilitaet-und-verkehr/radfahren-in-darmstadt/massnahmen-und-projekte ver?ffentlicht. Er fasst die von Januar bis M?rz 2020 abgeschlossenen Projekte im gesamten Stadtgebiet zusammen.

?Auch im ersten Quartal dieses aufgrund der Corona-Pandemie bisher anstrengenden Jahres haben wir wieder zahlreiche Projekte bei der Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur in Darmstadt fertigstellen k?nnen und für die ?ffentlichkeit transparent im ersten Quartalsbericht 2020 zusammengefasst“, erl?utert Oberbürgermeister und Verkehrsdezernent Jochen Partsch. ?So wurden teils neue Radwege gebaut, bestehende Routen ausgebessert und leistungsf?higer gestaltet, als auch Gefahrenquellen für Radfahrerinnen und Radfahrer durch andere Verkehrsteilnehmer ausger?umt. Wir werden auch in schwierigen Zeiten weiter konsequent am Ausbau dieser für die Verkehrswende in den St?dten wichtigen Strukturen arbeiten.“
Im ersten Quartal 2020 wurde in der Heidelberger Stra?e zwischen Eschollbrücker Stra?e und Annastra?e in Fahrtrichtung Süden auf rund 100 Meter der neue bauliche Radweg fertiggestellt und dabei von bisher 1,60 Meter auf 2,25 Meter verbreitert. Das Parken neben dem Radweg ist nun nicht mehr m?glich. Dadurch werden Dooring-Unf?lle, d. h. Unf?lle durch pl?tzlich ge?ffnete Autotüren, verhindert. Es gibt au?erdem einen Sicherheitstrennstreifen zwischen Radweg und Fahrbahn.

Im Zuge der Brückenneubauten über die Rhein-Main-Bahn wurden an der Kreuzung Hilpertstra?e / Holzhofallee / Haardtring bereits im letzten Jahr bislang nicht vorhandene neue Radverkehrsanlagen umgesetzt. Für den über die Brücke Hilpertstra?e links abbiegenden Radverkehr aus dem Haardtring wurde mit einer eigenen Aufstellfl?che indirektes Linksabbiegen berücksichtigt. Hier wurde jetzt mit einem eigenen Signalgeber für den Radverkehr nachgerüstet.

Zwei weitere Einbahnstra?en wurden für den Radverkehr ge?ffnet: Mit der ?ffnung der Einbahnstra?e Gustav-Lorenz-Stra?e in Richtung Osten k?nnen Radfahrende, die vom Luisenplatz zum Herrngarten fahren m?chten, die Ampel am Willy-Brandt-Platz umfahren und haben dadurch einen Zeitgewinn. Eine farbige Markierung verdeutlicht die neue Regelung. Mit der ?ffnung der Einbahnstra?e Stiftstra?e k?nnen Radfahrende die Wegebeziehung Beckstra?e – Erbacher Stra?e – Stiftstra?e benutzen. Insbesondere der gro?e Nahversorger in der Dieburger Stra?e und das Alice-Hospital sind aus dem Woogsviertel besser erreichbar.

Die Paul-Wagner-Stra?e ist eine wichtige Parallelroute zur vielbefahrenen Landskronstra?e. Die Umlaufsperre, H?he Haltestelle Landskronstra?e, an der Heidelberger Stra?e war für Fahrr?der mit Anh?nger und Lastenr?der nur schwierig zu passieren. Der mittlere Teil der Umlaufsperre wurde entfernt, sodass die Durchfahrt nun sicher und bequem m?glich ist.

In der Bismarckstra?e wurde auf einer L?nge von rund 100 Meter zwischen den Hausnummern 74 bis 82 ein 2,50 Meter breiter und rot markierter Radfahrstreifen angelegt, um dort die Situation für die Radfahrenden zu verbessern. Zudem wurden zur Verhinderung illegalen Gehwegparkens Sperrpfosten aufgestellt. Ebenfalls zur Verhinderung des illegalen Gehwegparkens wurden in der Bismarckstra?e, H?he Klinikum, und im Donnersbergring, Ecke Weinbergstra?e, Sperrpfosten  aufgestellt. Darüber hinaus wurden weitere Kleinma?nahmen umgesetzt.      
 

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news-13136 Do, 09 Apr 2020 11:19:35 +0200 Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschlie?t Erarbeitung eines Rahmenkonzepts zur Betreuung von Kindern im Grundschulalter /nachrichten/rss/news/magistrat-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-beschliesst-erarbeitung-eines-rahmenkonzepts-zur-betreuung-von-kindern-im-grundschulalter Strategiegruppe wird eingerichtet / Stadtr?tin Akdeniz und Bürgermeister Rei?er: ?Unterschiedliche Systeme Jugendhilfe und Schule so zusammen bringen, dass eine gemeinsame, qualit?tsvolle Ausbaustrategie weiter entwickelt und umgesetzt werden kann“ Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat am Mittwoch (8.) beschlossen, ein Rahmenkonzept zur Betreuung von Kindern im Grundschulalter zu entwickeln und einen Umsetzungsplan für das Konzept bis Ende 2021 vorzulegen. Ziel ist, die Betreuung von Grundschülerinnen und Grundschülern in Darmstadt, die teils in der Schule im Rahmen des Pakts für den Nachmittag und der Schulkindbetreuung und teils au?erhalb der Schule in Horten im Rahmen der Jugendhilfe betreut werden, besser zu verbinden. Zudem gibt es einen Ausbaubedarf dieses Betreuungsangebots, auch vor dem Hintergrund, dass von der Bundesregierung voraussichtlich ab 2025 ein Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz im Grundschulalter umgesetzt wird. Daher wird nun eine Strategiegruppe eingerichtet, die sich aus Vertretungen von Tr?gern, dem Hauptelternbeirat, dem Stadtelternbeirat, den Grundschulen und der Verwaltung zusammensetzt. 

?Mit der Strategiegruppe werden wir eine sehr gute Basis haben, um diesen Prozess partizipativ hin zu einem abgestimmten Gesamtkonzept und einem Umsetzungsplan in Stufen entwickeln zu k?nnen“, erl?utert Kinder- und Jugenddezernentin Barbara Akdeniz. ?Die Strategiegruppe wird dem Jugendhilfeausschuss und den zust?ndigen politischen Ausschüssen regelm??ig berichten und ein abgestimmtes Rahmenkonzept bis Ende 2021 vorlegen. Die Herausforderung wird sein, die beiden unterschiedlichen Systeme der Jugendhilfe und der Schule so zusammen zu bringen, dass wir eine gemeinsame, qualit?tsvolle Ausbaustrategie weiter entwickeln und umsetzen. Mit der Strategiegruppe und dem beschlossenen Erarbeitungskonzept wird es uns gelingen, diese verschiedenen Perspektiven zu bündeln, die Arbeitsebene mit einzubeziehen und ein Rahmenkonzept aufzustellen.“

Die Konzeptentwicklung baut auf vielf?ltige Erfahrungen und Beschlüsse im Bereich der Betreuung von Grundschulkindern in Darmstadt auf. ?Im Pakt für den Nachmittag konnten wir bereits wertvolle Erfahrungen beim quantitativen und qualitativen Ausbau des Bildungs- und Betreuungsangebots für Kinder im Grundschulalter sammeln“, sagt Bürgermeister und Schuldezernent Rafael Rei?er. ?Derzeit nehmen bereits neun Schulen am Pakt für den Nachmittag teil. Im kommenden Schuljahr kommen zwei Grundschulen dazu. Auch für das darauf folgende Schuljahr gibt es bereits weitere interessierte Schulen. Wesentlicher Bestandteil des Paktes ist es, dass ein verl?ssliches und kostenfreies Bildungs- und Betreuungsangebot den Kindern an der Schule bis 14:30 Uhr vorgehalten wird. Im Hinblick auf den kommenden Rechtsanspruch für Kinder im Grundschulalter begleiten wir die Schulen in der Ganztagsschulentwicklung. Hierzu wurde bereits ein Modellprojekt ?Inklusive gebundene Ganztagsgrundschule bis 14:30 Uhr‘ beim Hessischen Kultusministerium gestellt. Eine weitere, notwendige Ausweitung der Betreuungskapazit?ten - quantitativ und qualitativ - wird am Ort Schule erfolgen.“
 

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news-13135 Do, 09 Apr 2020 11:12:40 +0200 Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt beschlie?t Sanierung der Lichtenbergschule /nachrichten/rss/news/magistrat-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-beschliesst-sanierung-der-lichtenbergschule OB Partsch: ?Beginnen nun mit dem Umbau des Verwaltungsgeb?udes zu einer zeitgem??en Schulverwaltung“ / Schuldezernent Rei?er: ?Weiterer wichtiger Schritt bei der Modernisierung der bestehenden Schulinfrastruktur in Darmstadt“ Der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat am Mittwoch, 8. April, die Sanierung des Verwaltungsgeb?udes der Lichtenbergschule im Rahmen des F?rderprogramms KIP II beschlossen. Die Kosten für die Ma?nahme betragen 3,65 Millionen Euro, davon kommen 2 Millionen Euro an F?rdergeldern aus dem KIP II. Die Umbau und Sanierungsarbeiten werden voraussichtlich vom 1. Quartal 2020 bis zum 1. Quartal 2021 andauern. Saniert wird eine Bruttogrundfl?che von 345 Quadratmeter und eine Hauptnutzfl?che von 563 Quadratmeter. Bereits von September bis Dezember 2019 waren erste Abbrucharbeiten zum  Rückbau von Schadstoffen erfolgt.

?Mit der nun beschlossenen Sanierung wird das Verwaltungsgeb?ude der Lichtenbergschule in Bezug auf Barrierefreiheit, Bereitstellung von Lehrerarbeitspl?tzen mit bester digitaler Anbindung und neu erstellten Sanit?rbereichen zu einer zeitgem??en Schulverwaltung umgebaut und an das bereits sanierte Atriumgeb?ude in dem sich ein Gro?teil der Klassen und Fachklassen befindet angeschlossen“, erl?utert Oberbürgermeister Jochen Partsch. ?Das Verwaltungsgeb?ude der Lichtenbergschule aus dem Baujahr 1968 ist bis auf eine 2007 erfolgte Dachsanierung bisher unsaniert geblieben. Deshalb haben wir das Projekt für das F?rderprogramm KIP II vorgeschlagen und werden die Sanierung auf Basis dieser F?rderung mit zus?tzlichen Mitteln der Stadt nun auch umsetzen“, erg?nzt Bürgermeister und Schuldezernent Rafael Rei?er. ?Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Modernisierung der bestehenden Schulinfrastruktur in Darmstadt“, erl?utern Partsch und Rei?er abschlie?end.

Im Zuge der Entwurfs- und Genehmigungsplanung hatte sich abgezeichnet, dass au?er der technischen und energetischen Sanierung weitreichende Ertüchtigungen der Bausubstanz erforderlich sind. Die energetische Sanierung beinhaltet die D?mmung aller Hüllfl?chen und die Erneuerung der Technischen Anlagen. Fassadenbegrünungen werden an der Nordseite ausgeführt.

Die wichtigsten Funktionen für die Schulgemeinde finden sich künftig im Erdgeschoss. Die den Lehrern vorbehaltenen Arbeits- und Aufenthaltsbereiche befinden sich im Untergeschoss und im Obergeschoss mit dem barrierefreien übergang in das Atriumgeb?ude.
 

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news-13132 Mi, 08 Apr 2020 14:48:45 +0200 Covid-19-Krisenstab /nachrichten/rss/news/covid-19-krisenstab Wissenschaftsstadt Darmstadt beschlie?t st?rkere Informationsvermittlung in Alten- und Pflegeheimen / OB Partsch: ?Wir dürfen in unseren Bestrebungen, die Ausbreitung des Virus mit den aktuellen Ma?nahmen weiter zu verlangsamen nicht nachlassen – eingeschlagener Weg ist richtig“ Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom 8. April wieder verschiedene Themen im Zusammenhang mit der Ausbreitung von Covid-19 in Darmstadt besprochen und wichtige laufende Aufgaben der einzelnen Bereiche abgestimmt. Beschlossen wurde dabei mit Blick auf die Alten- und Pflegeeinrichtungen vor allem eine noch engere Abstimmung zwischen Gesundheitsamt, Medizinischem Dienst, Heimaufsicht und der Fachkonferenz Altenhilfe, um Bewohner und Personal in den Einrichtungen noch besser informieren und schützen zu k?nnen. Noch gebe es glücklicherweise keine gr??eren Ausbrüche der gef?hrlichen Erkrankung in Darmst?dter Heimen und auch keine Verstorbenen, wie es in anderen Regionen Deutschlands zu beobachten war, so das Gremium. Asymptomatische und mobile Testungen in den Heimen, wie sie in Frankfurt seit gestern vorgenommen werden sollen, sieht der Krisenstab aus Gründen der Ressourcenverteilung und dem Verweis auf wenig aussagekr?ftige Momentaufnahmen kritisch. 

Diskutiert wurde auch die von der Kassen?rztlichen Vereinigung (KV) beschlossene Einrichtung sogenannter Corona-Schwerpunktpraxen, die unter anderem die Testcenter zus?tzlich unterstützen und sich schwerpunktm??ig um Covid-19-Patienten kümmern sollen. Nach den dem Gesundheitsamt bisher vorliegenden Informationen sind fünf derartige Praxen in Darmstadt vorgesehen. Hier wird das Gesundheitsamt den fachlichen Austausch mit der KV und den Praxen selbst nochmals verst?rken. Das Gesundheitsamt wird zudem auch über die Osterfeiertage besetzt sein und für das weitere Vorgehen bei Verdachtsf?llen erreichbar sein.

Seit der letzten Sitzung am vergangenen Montag sind in Darmstadt 4 neue Covid-19 F?lle hinzugekommen, so dass es kumuliert nun 96 laborbest?tigte F?lle in Darmstadt gibt. Insgesamt 53 Darmst?dterinnen und Darmst?dter haben ihre Covid-19-Erkrankung bereits überstanden. Oberbürgermeister Jochen Partsch erkl?rt dazu: ?Die aktuellen Zahlen zeigen uns vor allem eines: Dass der von uns eingeschlagene Weg mit Lock down und strikten Kontaktbeschr?nkungen der richtige zur Eind?mmung der Covid-19-Erkrankungen ist. Es ist unbedingt notwendig, dass wir nun nicht nachlassen und die getroffenen Ma?nahmen weiter konsequent einhalten und die Einhaltung auch kontrollieren. Das haben wir auch im St?dtetag und mit Ministerpr?sident Volker Bouffier besprochen. Frühestens in der kommenden Woche wird die Bundesregierung in Abstimmung mit dem RKI dann das weitere Vorgehen kommunizieren und gute L?sungen für die nach wie vor angespannte Situation finden. Je konsequenter und disziplinierter wir alle jetzt vorgehen, desto besser wird uns irgendwann auch der Wiedereinstieg in einen normaleren Alltag gelingen. Bis dahin ist der Imperativ für uns alle gestern wie heute: Flatten the Curve: Wir müssen die Infektionsausbreitung weiterhin unterbrechen und unser Gesundheitssystem stabilisieren. Das wird uns gelingen.“           
      
über die Zahlen hinaus informierte der Krisenstab au?erdem zum Stand des derzeit im Aufbau befindlichen Behelfskrankenhauses in Eberstadt. Hier gehen die Arbeiten gut und zügig voran, so dass eine Inbetriebnahme am Freitag kommender Woche (17.) in Aussicht gestellt werden kann.

über die Coronahelfer-Hotline haben bisher insgesamt 130 Personen ihre Hilfe angeboten. 30 bis 40 von ihnen sind bereits vermittelt und haben eine Aufgabe zugeteilt bekommen. Wer seine Hilfe ebenfalls noch anbieten m?chte, kann das Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter Telefon 06151 780 68 00 weiterhin tun. 
 

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news-13129 Mo, 06 Apr 2020 15:45:17 +0200 Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt zieht mit Blick auf Einhaltung der Kontaktbeschr?nkungen am Wochenende überwiegend positive Bilanz /nachrichten/rss/news/covid-19-krisenstab-der-wissenschaftsstadt-darmstadt-zieht-mit-blick-auf-einhaltung-der-kontaktbeschraenkungen-am-wochenende-ueberwiegend-positive-bilanz OB Partsch: ?Danke an die Bürgerinnen und Bürger – Verhalten zeigt Vernunft und Weitsicht“ / Corona-Helferaufruf über die TU startet / Besonderes Augenmerk auf Personalsituation in den Altenheimen Der Covid-19-Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner Sitzung vom Montag, 6. April, eine überwiegend positive Bilanz bei der Einhaltung der Kontaktbeschr?nkungen in Darmstadt am vergangenen Wochenende gezogen. Obgleich die Parks und Grünanlagen gut besucht waren, trafen sowohl die st?dtische Kommunalpolizei als auch die hessische Landespolizei nach eigenen Angaben bei Ansprachen zur Einhaltung der Abstands- und Versammlungsregelungen überwiegend Personen an, die sich einsichtig zeigten und den Anweisungen folgten. Anders als in den st?dtischen Parks stellte sich die Situation in den Sportanlagen dar. Hier seien die Absperrb?nder oft ignoriert worden, und die Personen h?tten weniger einsichtig reagiert, so dass die Kommunalpolizei entsprechend des vom Land Hessen erlassenen Bu?geldkatalogs 20 bis 30 Bu?geldanzeigen stellen muss. Die hessische Landespolizei berichtete für Stadt und Landkreis zusammen von rund 100 Platzverweisen und 40 Anzeigen zu Ordnungswidrigkeiten. 

Oberbürgermeister Jochen Partsch dankte den Bürgerinnen und Bürgern für die gezeigte Disziplin: ?Ich freue mich sehr, dass sich ein sehr gro?er Teil der Bürgerinnen und Bürger am vergangenen Woche an die geltenden Abstands- und Versammlungsregelungen gehalten hat. Dies zeigt, dass der Bev?lkerung der Ernst der Lage bewusst ist. Wichtig ist, dass wir nun trotz erneut guter Wetteraussichten hier nicht nachlassen, um die Covid-19-Ausbreitung weiterhin so stark wie m?glich zu verlangsamen.“

Weiteres Thema der heutigen Sitzung waren die st?dtischen Altenheime. Nachdem am vergangenen Wochenende im Odenwald mehrere Covid-19-F?lle in Einrichtungen bekannt wurden, müsse vor allem die Personalsituation in den Altenheimen st?rker in den Fokus gerückt werden.  

Darüber hinaus l?uft die in der letzten Woche beschlossene Unterstützung der TU Darmstadt bei der Mobilisierung von Corona-Helfern in dieser Woche an. Personen, die ihre Hilfe für die Darmst?dter Kliniken anbieten wollen und medizinische Vorkenntnisse haben – beispielsweise auch Logop?den, Ergotherapeuten oder Physiotherapeuten –, k?nnen sich von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr unter 06151 780 68 00 an die Coronahelfer-Hotline wenden.

Für gro?e Ver?rgerung beim Krisenstab sorgte ein offenbar am Wochenende durchgeführter Diebstahl am Corona-Testcenter in der Bessunger Stra?e. Hier wurden von Unbekannten zwei Wassertanks und dazugeh?rige Spanngurte gestohlen. Oberbürgermeister Jochen Partsch appellierte daher im Namen des Krisenstabs eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger, ?die ohnehin schwierige Situation durch sinnlose Diebst?hle und Zerst?rungen nicht noch zus?tzlich zu erschweren und die Arbeit des medizinischen Personals nicht zu behindern.“    

In Darmstadt gibt es Stand Sonntag, 5. April, insgesamt 11 neue Covid-19-F?lle. Damit steigt die Zahl 92 laborbest?tigte F?lle. 36 Personen wurden in Darmstadt bereits wieder als geheilt entlassen. Auch über die Osterfeiertage gehen die Tests weiter. 
 

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news-13125 Fr, 03 Apr 2020 11:13:29 +0200 Ufermauer Bachstra?e in Darmstadt-Arheilgen wird ab 14. April restauriert /nachrichten/rss/news/ufermauer-bachstrasse-in-darmstadt-arheilgen-wird-ab-14-april-restauriert St?dtebauliches Gesamtbild wird erhalten / Fertigstellung voraussichtlich Ende Juli 2020 Die Arbeiten zur Instandsetzung der Ufermauer am Ruthsenbach entlang der Bachstra?e in Arheilgen werden ab dem 14. April beginnen. 

Die Stadtverordnetenversammlung hatte die Entwurfsplanung im April 2019 beschlossen. Der untere Bereich der Stützmauer besteht noch immer aus der ursprünglichen Substanz, die etwa 100 Jahre alt ist. Sie steht zwar nicht unter Denkmalschutz, aber es ist Ziel, den ursprünglichen Charakter der Ufermauer zu erhalten. 

Im Zuge der Arbeiten wird die bestehende stra?enseitige Mauer abgebrochen und durch eine Winkelstützmauer aus Ortbeton ersetzt. Um das st?dtebauliche Gesamtbild weiterhin zu erhalten, wird sie anschlie?end mit Natursteinen verkleidet. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juli 2020. Die Kosten belaufen sich auf rund 600.000 Euro. 

Im Jahr 2004/2005 waren die Verkehrsfl?che und der obere Bereich der Stützmauer im Rahmen der st?dtebaulichen Sanierung in Arheilgen neu gestaltet worden. 
2013 traten an einem Teilabschnitt der Ufermauer des begradigten Ruthsenbachs entlang der ?Bachstra?e“ erstmals Setzungssch?den in der angrenzenden Pflasterfla?che der Stra?e auf. Daraufhin stellte das Vermessungsamt eine horizontale Verschiebung der Mauer fest. Ein beauftragter Gutachter beurteilte die Standsicherheit der Ufermauer und kam zu dem Ergebnis, dass aufgrund akuter Gef?hrdung die sofortige Sperrung des vorderen Bereiches für jeglichen Verkehr notwendig war, um ein weiteres Absinken zu vermeiden.

Der Anliegerverkehr wird über die gesamte Bauzeit grunds?tzlich aufrechterhalten. Für L?rmbel?stigungen und kurzzeitige Verkehrseinschr?nkungen aufgrund der beengten Platzverh?ltnisse wird um Verst?ndnis gebeten.
 

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news-13124 Fr, 03 Apr 2020 11:03:14 +0200 Magistrat beschlie?t Namen für Grundschule und Kita in der Lincoln-Siedlung: ?Bildungscampus Luise Büchner“ /nachrichten/rss/news/magistrat-beschliesst-namen-fuer-grundschule-und-kita-in-der-lincoln-siedlung-bildungscampus-luise-buechner OB Partsch: ?Damit ehren wir das Leben und Wirken von Luise Büchner“? In seiner jüngsten Sitzung am Mittwoch, 1. April 2020, hat der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt den Namen ?Bildungscampus Luise Büchner“ für die Grundschule und die Kindertagesst?tte in der Lincoln-Siedlung beschlossen. 

?Durch die Benennung des Komplexes in der Lincoln-Siedlung mit dem Namen ?Bildungscampus Luise Büchner“ ehren wir das Leben und Wirken von Luise Büchner und ihren Einsatz für die  gleichwertige Bildung junger Menschen. Sie war eine der ersten Frauenrechtlerinnen Deutschlands und eine gro?e K?mpferin ihrer Zeit. Ihr Name erh?lt mit dieser Benennung einen festen Platz in der Bildungslandschaft der Wissenschaftsstadt Darmstadt. Der Bildungscampus in der Lincoln-Siedlung wird damit stets daran erinnern, jungen Menschen jede Chance auf Bildung zu erm?glichen – v?llig unabh?ngig von Geschlecht, Alter, Herkunft oder Religion“, sagte Oberbürgermeister Jochen Partsch.

Luise Büchner wurde am 12. Juni 1821 in Darmstadt geboren. In ihrem 1855 erschienen Werk ?Die Frauen und ihr Beruf“ setzte sie sich für eine gleichwertige Ausbildung von M?dchen und Jungen und eine qualifizierte Berufsausbildung für Frauen ein. Für M?dchenschulen forderte sie die Einstellung von Lehrerinnen anstelle von Theologen.

Luise Büchner gründete 1867 gemeinsam mit Prinzessin Alice von Hessen und bei Rhein mehrere Frauenvereine, die weit über die Grenzen von Hessen-Darmstadt bekannt wurden. 1872 gründete sie eine Berufsfachschule für M?dchen, die heutige Alice-Eleonoren-Schule. Seit 1860 bot Luise Büchner in ihrer Wohnung Geschichtsvorlesungen für M?dchen und Frauen an. 1870 war sie Mitbegründerin einer Volkshochschule für Frauen, an der namhafte Wissenschaftler geistes- und naturwissenschaftliche Vortr?ge hielten.

Seit 1869 vertrat Luise Büchner die Alice-Frauenvereine auf überregionalen Konferenzen und berichtete in der Presse regelm??ig über ihre Arbeit. Auf die Initiative von Prinzessin Alice von Hessen und bei Rhein und Luise Büchner fand in Darmstadt 1872 die erste Generalversammlung der Frauenbildungs- und -erwerbsvereine statt. 1873 wurde Luise Büchner als erste Frau vom Preu?ischen Kultusministerium gebeten, ein Gutachten zu Unterrichts- und Erziehungsfragen in der M?dchenschulbildung vorzulegen.

Die Darmst?dter Frauenrechtlerin starb am 28. November 1877 in ihrer Geburtsstadt. Sie hat ein Ehrengrab auf dem Alten Friedhof.
 

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news-13108 Fr, 27 M?r 2020 13:57:06 +0100 Covid-19-Pandemie: Einrichtung des Hauses zur Patientenpflege in Eberstadt geht weiter voran /nachrichten/rss/news/covid-19-pandemie-einrichtung-des-hauses-zur-patientenpflege-in-eberstadt-geht-weiter-voran OB Partsch: ?Enge und kooperative Zusammenarbeit in der gesamten Stadt“ Der Krisenstab der Wissenschaftsstadt Darmstadt hat in seiner jüngsten Sitzung am Freitag, 27. M?rz 2020, über das weitere Vorgehen zur Eind?mmung der Covid-19-Pandemie beraten.

Die Einrichtung des Hauses zur Patientenpflege, das die Wissenschaftsstadt Darmstadt in der ehemaligen Neurologie des Klinikums in Eberstadt errichtet, schreitet weiterhin sehr gut voran und befindet sich im kalkulierten Zeitrahmen. Nach den letzten technischen und beh?rdlichen Abnahmen in den n?chsten Tagen soll die Einrichtung in der kommenden Woche einsatzbereit sein. Dort sollen Nicht-Covid-19-Patienten gepflegt werden, um die Kliniken zu entlasten und deren Kapazit?ten für Covid-19-F?lle einsetzen zu k?nnen.

?An der zügigen Umsetzung der Einrichtung in Eberstadt zur Pflege von Nicht-Covid-19-Patienten wird deutlich, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Krisenstabs, aber auch viele Beteiligte darüber hinaus, wirklich eng und sehr kooperativ miteinander arbeiten. Die kommunikativen und organisatorischen Abl?ufe greifen sehr gut ineinander und es wird uns Unterstützung von vielen unterschiedlichen Unternehmen, Institutionen und Verb?nden, aber auch direkt aus der Bev?lkerung angeboten“, beschreibt  der Leiter des Krisenstabs und Oberbürgermeister Jochen Partsch die aktuelle Zusammenarbeit innerhalb der Stadt. ?Für diese Solidarit?t und Hilfsbereitschaft bedanke ich mich ausdrücklich“, so Partsch weiter.

Die Hilfsbereitschaft zeigt sich auch in der weiterhin sehr guten Annahme der Coronahelfer-Hotline. Bürgerinnen und Bürger, die bei der Bek?mpfung des Covid-19-Virus unterstützen wollen, k?nnen sich unter der Nummer 06151 780 68 00  melden. Gesucht werden vor allem Personen mit medizinischen Vorkenntnissen. Die Hotline ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr besetzt.

Eine kleinere Arbeitsgruppe des Krisenstabs prüft derzeit, ob Darmstadt die italienische Partnerstadt Brescia bei der Bek?mpfung der Covid-19-Pandemie unterstützen kann. Die Stadt in der Lombardei ist neben Bergamo eine der am st?rksten vom Virus betroffenen St?dte.

Der Krisenstab nimmt weiterhin zur Kenntnis, dass das Land Hessen die Starkenburg-Kaserne zur Unterbringung von Geflüchteten aus der Erstaufnahmeeinrichtung in Gie?en reaktivieren wird. Hintergrund für diese Ma?nahme ist, dass in der Einrichtung in Gie?en vier Personen positiv auf Covid-19 getestet wurden. Mit der Reaktivierung der Liegenschaften in Darmstadt – sowie Bad Arolsen – k?nnen ausreichende r?umliche Kapazit?ten geschaffen und Nicht-Erkrankte untergebracht werden, um eine bessere r?umliche Trennung zu gew?hrleisten.

Das Gesundheitsamt teilt mit, dass es in Darmstadt aktuell 46 positiv getestete Covid-19-F?lle gibt.

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